Der Hund der Nachbarn...

Diskutiere Der Hund der Nachbarn... im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallooo, es geht darum, dass der Hund meiner Nachbarn uns den letzten Nerv raubt. Er wohnt uns mit seinen Bestizern (er ist Rentner, sie arbeitet...
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #1
Krissy

Krissy

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Hallooo,

es geht darum, dass der Hund meiner Nachbarn uns den letzten Nerv raubt.
Er wohnt uns mit seinen Bestizern (er ist Rentner, sie arbeitet noch) schräg gegenüber und bellt den ganzen Tag.
Alle unsere Nachbarn sind sehr tierliebe Menschen, die meisten haben selbst Katzen, Hunde, Hasen.... auch diese Nachbarn hatten früher schon einen Hund mit dem es allerdings NIE Probleme gab.
Den "neuen" Hund haben sie jetzt auch schon ca. das 6. Jahr... seit er ein Welpe ist.
Das Gebelle beschäftigt uns seit ca 1,5 Jahren.

Ich bin der Meinung, dass es ihm einfach zu langweilig ist! Habe nicht viel Ahnung von Hunden, hatte mein Leben lang Katzen :) Aber es ist Vormittags sogut wie nie jemand zu Hause, das bellen beginnt mit den Schulbuskindern um 20 nach 7. Dann wird fast ohne Pause weitergebellt bis ich das Haus verlasse, ca 9Uhr.
Ich meine, ein Spaziergang am Abend zur Kneipe einen Kilometer weiter ist diesem "jungen" Hund einfach zu wenig Beschäftigung! Er ist zwar den ganzen Tag im großen Garten, hängt aber fast nur vorne am Zaun rum und wartet auf den nächsten Vogel, Katze, Fussgänger.......................... Habe das Gefühlt er bellt jede Ameise an, die an ihm vorbeiläuft!
Sind seine Besitzer zu Hause beschränkt sich das ganze auf "sinnvolles" Bellen.... (schreiende Kinder vorm Zaun, etc)....seine Besitzerin kann sich die Seele aus dem Leib brüllen, der Hund wird nur noch lauter..... auf ihren Mann dagegen hört er 100% - der sagt ein Wort und Ruhe ist!

Sie wurden von mehreren Nachbarn auch schon drauf angesprochen (sind eigentlich auch recht nette Leute, mit denen es sonst nie Probleme gab....) aber was soll man schon machen, wenn der Hund bellt und man nicht zu Hause ist....

Jetzt sind sie nach Kroatien in den Urlaub gefahren.... ohne den Hund.
Es kommen oft Leute, die nach ihm sehen, sogut wie alle 2 Stunden.
Aber zwischen diesen zwei Stunden wird natürlich gebellt was das Zeug hält.
Jetzt auch bis 23Uhr Abends!

Ich frag mich, ob man diesem Hund nicht irgentetwas gutes tun kann...
Er regt mich zwar unendlich auf, aber eigentlich hab ich ja Mitleid mit ihm, was soll er denn machen, den ganzen Tag allein in seinem Garten.....

Kann ich mich anonym an den Tierschutz wenden?
Würde ungern zur Polizei wegen Lärmbelästigung.... erstens wohnen wir in einer kleinen Siedlung, wo das sofort die Runde macht und alle am Zaun stehn wenn das grün-silberne Auto vorbeifährt ;)
Zweitens überwiegt eben eigentlich doch mein Mitleid........

Vielen Dank für eure Ratschläge :)

Krissy
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #2
kannst du ihn dir nicht mal ausleihen zum gassi gehen?
dann hätte er doch ein wenig abwechslung.
lg
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #3
Das könnte ich eventuell tun, allerdings gehe ich Tagsüber arbeiten - im Gegensatz zum Besitzer des Hundes.............
Außerdem habe ich wie gesagt gar keine Erfahrung mit Hunden, und der ist doch recht groß und verzogen.... ;)
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #4
naja, ich dachte nur jetzt, wo die im urlaub sind.:p
vieleicht dann abends ein stündchen...es könnte ja auch sein das er dann nicht mehr soooo viel bellt!:wink:
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #5
Naja, da sind ja ausnahmsweise mal viele Leute da, die sich mit ihm beschäftigen.
Er darf jetzt wo die im Urlaub sind auf jeden Fall mehr Gassi gehen als sonst ;)
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #6
Naja, da sind ja ausnahmsweise mal viele Leute da, die sich mit ihm beschäftigen.
Er darf jetzt wo die im Urlaub sind auf jeden Fall mehr Gassi gehen als sonst ;)

Hallo erstmal, hab ich das richtig verstanden?! Der Hund ist nun allein zu Haus und ab und zu kommt jemand zur Beschäftigung!?
Wenn das so stimmt würde ich jedenfalls mal hier und dort telefonieren, für mich ist das schon Tierquälerei, Hunde sind auch keine Einzelgänger sondern Rudeltiere, zumal er wohl kaum versteht das Herrchen und Frauchen wiederkommen.
WIe kann man seinen Hund einfach sich selber überlassen und in aller Seelenruhe erstmal in den Urlaub abzischen, oh oh oh

Naja und zu seinen Auffälligkeiten oder vielmehr Ruhestörungen sonst, kann man nur sagen, ARMER ARMER HUND!!!
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #7
Genau das meinte ich, Indy.
Er regt mich zwar unglaublich auf, aber wenn man eben nachdenkt WARUM er sich so verhält kann man ihn verstehen.
Hatte bis jetzt noch nie etwas mit dem Tierschutz zu tun, daher die Frage ob man das auch anonym melden kann?!
Möchte ungerne dass mein Vater oder gewisse andere Nachbarn mitbekommen von wem aus das ging.....
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #8
Hallo erstmal, hab ich das richtig verstanden?! Der Hund ist nun allein zu Haus und ab und zu kommt jemand zur Beschäftigung!?
Wenn das so stimmt würde ich jedenfalls mal hier und dort telefonieren, für mich ist das schon Tierquälerei, Hunde sind auch keine Einzelgänger sondern Rudeltiere, zumal er wohl kaum versteht das Herrchen und Frauchen wiederkommen.
WIe kann man seinen Hund einfach sich selber überlassen und in aller Seelenruhe erstmal in den Urlaub abzischen, oh oh oh

Das habe ich mir auch gedacht. Wie kann man seinen Hund alleine zuhause lassen?? Selbst wenn Jemand vorbei kommt. Dafür gibt es, wenn in der Familie nicht, Pensionen. Meine Katze bekommt eine Rundumbetreuung, weil meine Schwester in der Zeit bei mir einzieht. Das hat sie sogar bei den Meeris getan. Selbst meine Meeris wurden nicht nur gefüttert. Mag übertrieben sein, aber meine Schweinis bekommen kein Trockenfutter. Das heißt man kann nicht morgens einfach was einfüllen und gut ist. Sie bekommen 3-4x am Tag Gemüse. Und sind sehr menschenbezogen. Schon da war immer eine Rundumbetreuung für mich Voraussetzung. Entweder bei mir zuhause oder sie wurden zu den Großeltern verfrachtet.
Bei einem Hund geht das garnicht. Kann mich garnicht beruhigen.

Der einzige Vorteil ist wohl, das - der arme Hund - nun mehr Bewegung bekommt als sonst. Sehr traurig.

Soviel ich weiß kann man das auch anonym melden.
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #9
Hallo!

Also, der Hund eurer Nachbarn ist ein ganz ganz armes Tierchen!

Zu dem Bellen:
Klar nervt das, kann ich mir nur zu gut vorstellen. Kläffer mag eben niemand und rauben einem den letzten Nerv.
Meine Eltern haben, als ich ein 2 jähriges Kleinkind war, einen Hund aus dem Tierheim geholt. Der hat auch immer gebellt, wenn er allein gelassen wurde. Ich denke, bei deinem Nachbarshund liegt ein psychisches Problem vor. Z.B. Verlustangst (schließlich ist er viel allein), Angst vor dem Alleinsein (ja auch große Hund können Angst haben). Es kann auch einfach Langeweile sein oder ein auf-sich-aufmerksam machen.
Letztendlich ist der Hund so oder so ganz arm dran. Ich denke er sollte mehr Liebe und Beschäftigung haben. Die Idee mit ihm raus zu gehen klingt gut. Da er nicht bellt, wenn Mensch in der Nähe ist, scheint er menschliche Nähe zu suchen, zu fordern und regelrecht danach zu schreien...
Spiel doch vielleicht ab und an mal über den Zaun mit ihm, Bällchen werfen oder so was... Ein Leckerchen nimmt er sicher auch gern oder einfach ein bißchen Zuspruch.
Wer ist schon gern allein?? Niemand!

Spreche doch noch mal mit den Nachbarn und erzähle ihnen, dass der Hund, sobald er allein ist bellt und nicht wieder aufhört. Das ist eben auch gesundheitsschädlich für den Hund - extremer Stress...

Der Tierschutz macht da wohl nicht so viel. Es geht dem Hund ja gut, hat Futter, Auslauf etc. Es scheitert einfach an Beschäftigungen und Aufmerksamkeit. Tierschutz greift ja mehr bei Verwahrlosung und Mißhandlungen oder Tiermessis ein, nicht weil das Bellen des Hundes Nachbarn nerven. Vielleicht kann das Ordnungsamt helfen. Annonym melden, die horchen dann bei weiteren Nachbarn und reden mit den Leuten.
(Sowas war mal bei uns, als ein Nachbar, Schreiner, seine Küche in der Garage gebaut hat. Irgendwer hat sich beschwert und das Ordnungsamt hat bei uns nachgefragt wegen einer Lärmbelästigung. Uns hat es nicht gestört, aber die sind auch zu dem Schreiner gegangen und haben mit ihm geredet.)

Verdächtig ist, dass der Hund bellt, wenn er allein ist. Warum ist er denn so viel allein?
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #10
Frage mich auch, wieso der Hund so viel alleine ist - Wenn der Mann doch Rentner ist, dann müsste er doch jede Menge Zeit haben? Zu Hause sein?

Die Idee mit Spielen über den Zaun finde ich gut. Hundchen so ein wenig Ablenkung und Zuwendung bieten und ihn ganz nebenbei auch kennenlernen. Vielleicht dann auch mal mit ihm Gassigehen.

Bei mir gegenüber gab es einen ähnlichen Fall. Der Hund hatte Garten, stand aber immer nur an der einen Stelle am Zaun. Weder Herrchen, noch Frauchen, noch Tochter hatten auch nur EIN liebes Wort für ihr Tier übrig, wenn sie an ihm vorbei sind. Eher im Gegenteil. Mit ihm Gassi gegangen ist NIEMALS jemand. ich wiederhole: NIE. Nichtmal 5 Minuten. Meine Nachbarin hat damals anonym (Nachdem Gespräche nichts gebracht haben) den Tierschutz verständigt und die kamen dann auch sich die Situation angucken. [Der Hund hat sie ewig gekratzt; war ne stressbedingte Hautkrankheit oder sowas], haben mit den Besitzern Gespräche geführt und sind wieder gefahren.
Allerdings kamen sie einige Monate später (nach erneutem Anruf) wieder, ohne Vorankündigung und haben den Hund ohne Wenn und Aber mitgenommen. Er wurde nicht groß verabschiedet und auch nicht betrauert, dabei hat er seine Menschen abgöttisch geliebt. Es hat einem das Herz gebrochen. Jetzt haben sie eine Hundefigur aus Keramik im Garten stehen. Außer dass die nicht angemault wird, gibt es keinen Unterschied zum alten, echten Hund. (außer, dass die Figur nicht fiept und weint, wenn seine Menschen emotionslos vorbeigehen).

Also so kann sowas ablaufen. ich denke aber doch nicht, dass das gewünscht ist in Deinem Fall? SOOO schlecht geht es dem Hund doch sicher nicht? Dass er weggenommen werden müsste? Ich würde glaube ich aufpassen mit Tierschutz usw, um nicht übers Ziel hinaus zu schießen, erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen. Gespräche mit den Besitzern, Gassigehen anbieten, andere Nachbarn fragen, ob sie die Spaziergänge machen wollen. Mit Fingerspitzengefühl kann man oft ne Menge erreichen. Vllt weiß das Ehepaar insgeheim selbst, dass sie es nicht (mehr) schaffen dem Hund all die Beschäftigung zu bieten, die er braucht. Vllt. tut nur jmd Not, der dafür verständnis hat und Alternativen aufzeigt. (Wie eben ein anderer Spaziergänger.) Wäre doch schön, wenn du dieser jmd sein könnte? Wenn du dich zB mal am Zaun beim Hund aufhälst und Interesse an ihm zeigst freut ich 1. das Tierchen und 2. kommst du so bestimmt schnell ins Gespräch mit den Besitzen und zwar gleich mit dem richtigen Thema.

Oft werden Fragen, die nach ehrlichem Interesse und Verständnis klingen besser aufgenommen und es wird eher drüber nachgedacht als über Fest-/Unter-stellungen. "Ist es nicht sehr anstrengend mit so einem lebendigen Hund?" anstatt "Der Hund ist so lebendig - der braucht mehr Beschäftigung..."

Viel Glück
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #11
Tja mit dem melden ist erstmal gut aber ich denke auch da passiert leider leider nischt. Ich würd es aber trotzdem machen, auch anonym.
Man kann ihm nur helfen oder gerechter werden wenn die Besitzer sich ändern und sich auf ihren Hund einstellen! Denn manche Hunde leiden still und manche bellen halt...

Schön wäre es wenn man die ganze Welt retten könnte!!!!!!!!!

Der Hund tut mir echt leid, wir haben hier gegenüber auch ein junges Pärchen mit 2 Hunden die dürfen nur an der kurzen Leine kurz ihr Geschäft machen echt zum heulen...
Und das sind junge so lebenslustige Hunde ich könnte manchmal heulen oder gar ausflippen, aber man kann nischt machen, hab mich mal erkundigt....

Tja für den Hund kann man nur hoffen das er mehr bekommt oder gar ein anderes Zuhause.
 
  • Der Hund der Nachbarn... Beitrag #12
Also, was der Herr den ganzen lieben langen Tag treibt frage ich mich ehrlichgesagt auch oft - ich weiss es nicht.
Mein Papa kann mit dem ganz gut - ist halt auch einer von diesen Kneipenhockern ;)

Wenn man bei ihm am Zaun steht, kriegt er nur den totalen Anfall.
Ich denke, sogut es sich anhört, sich mit ihm über den Zaun anzufreunden ist unmöglich.
Er sieht alles was VOR seinem Zaun ist als Feind...oder was weiss ich.
Wenn man aber im Garten ist, wird die Situation von ihm ganz anders betrachtet.
Ehrlich gesagt, bin ich auch kein großer Hundefreund.... mir tut das arme Tierchen nur Leid.
Dass es ihm so schlecht geht, dass er weggenommen werden muss glaube ich nicht.
Allerdings wäre es für die Besitzer vielleicht eine Lektion, ein kleines wachrütteln, wenn der Tierschutz sich mal über die Situation erkundigt.

Darauf angesprochen wurden sie wohl schon öfters.... wie im Guten, von meinem Vater... als auch im "bösen" von anderen Nachbarn. Sie sehen das halt einfach so, dass man nichts machen kann, wenn der Hund bellt und man nicht zu Hause ist.
Der Großteil der Nachbarn sind eben auch jene, die sich am liebsten den ganzen Tag über alles aufregen aber nichts unternehmen..... dazu möchte ich einfach nicht gehören, gerade wenn es um ein Tier geht!
 
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