Sie hat mir geraten, dass wir eine Blutuntersuchung bei Smartie machen sollen und abklären, ob sein Hormonstatus ok ist (er ist natürlich kastriert), oder ob er vielleicht eine Schilddrüsenüberfunktion hat. Sie sagte, dass daher auch seine Aggressivität den anderen gegenüber kommen könnte. Das könnten wir noch abklären. Nicht das es sowas ist und wir begründen das Verhalten nur mit seiner schlechten Sozialisierung. Klar spielt das sicherlich auch eine Rolle, aber sie meinte, wir sollten unsere Tierärtzin mal darauf ansprechen, was sie dazu meint. Sie schlug mir noch folgende Antistressmittel vor, die ich auch mit meiner TÄ besprechen werde:
Relaxan, SERENE-UM, Amiqure Anti-Stress-Paste von GRAU, FELISED Tinktur
Ausserdem empfahl sie mir, mir eine Dressurgerte für Pferde zu kaufen und damit mit Smartie und Ony zu spielen (Ony hat von allen 3 am wenigsten Angst vor ihm). Die ist lang genug (über einen Meter) damit sie genug Distanz haben und so können wir gleich eingreifen, falls er wieder die riesigen schwarzen Pupillen bekommt und den Waschbärschwanz und das Peitschen mit dem Schwanz.
Ausserdem hat sie uns noch empfohlen, dass wir Ony mit ihm zusammen füttern sollen. Auf ca. 2 Meter Entfernung, so dass sie sich sehen. So dass er lernt, dass es etwas Positives ist, wenn Ony da ist, weil es ja mit dem leckeren Fressen (und er ist eh so verfressen) verbunden ist. Also habe ich Schesir Huhn (mögen beide unglaublich gerne) auf Tellerchen getan und mein Mann blieb bei Smartie und ich hatte Onya bei mir und hab sie gestreichelt. Ihr Herzchen hat zwar voll geschlagen, aber sie hat tapfer gefressen. Sie hat jedoch ständig zu ihm rüber geschaut und war ständig auf dem Sprung. Das machen wir jetzt die nächsten 2 Wochen und schauen, was passiert. Sie meinte, 5 Minuten pro Tag sind schon ok. Wir machen es halt jetzt immer zur Fütterung. Sie meinte, wir müssen ganz viel Geduld haben. Wenn es mit Ony klappt, dann besteht auch Hoffnung dass es mit MissC und Orpheus klappt, obwohl die bis jetzt noch panische Angst vor ihm haben. Wir haben nichts zu verlieren. Es kann nur besser werden.
Ich drück Dir auch ganz fest die Daumen für Tonio, dass die homöopathische Behandlung ihm helfen kann. Vielleicht fragst Du Deinen Tierarzt auch mal, ob die oben genannten Mittel für Tonio ok wären?