Wenn ich Karriere machen will darf ich mir keine Tiere anschaffen.
Was ist das denn für eine Aussage???
Gerade!!! Muss ich doch!
Ich finde Tiere und gute Arbeit schliesst einander nicht aus. Wer ein Studium macht, einen Homearbeitsplatz vielleicht ergattert hat, ein gut funktionierendes Netzwerk an sozialen Kontakten aufgebaut, und Geld genug verdient, hat immer die Möglichkeit , für seine Schätze zu sorgen.
Und dass in dieser Zeit ein Beruf vor allem stehen sollte, sollte gar kein Diskussionspunkt sein.
Wo kämen wir nur hin, wenn Tiere nur bei Leuten im Niedriglohnsektor oder bei Hartz 4 -Bezieher mit viel Zeit leben können?
Natürlich muss man Kompromisse machen, wenn man Tiere hat. Und ans Abgeben ist überhaupt nicht zu denken, aber an eine optimale Versorgung auf dem Weg der persönlichenh beruflichen Entwicklung. Das rentiert sich aber spätestens, wenn der Lohnstreifen und der allgemeine Marktwert so weit gestiegen ist, das man sich Jobs auch aussuchen kann und nicht nehmen muss, was andere einem zum Überleben aufzwingen. ..... Kopfschüttel...sehr unreif....
Da werden Tiere verstossen, weil es dem neuen Freund nicht passt oder weil man vorn und hinten nicht sein Leben in den Griff bekommt, weil ein Baby unterwegs ist oder aufgrund einer nie enden wollenden und immer wieder gern erfundenen Allergiegeschichte, aus allerlei nichtigen Gründen und wenn es um die Selbstversorgung und Unabhängigkeit geht, soll man den Kopf in den Sand stecken? Niemals ist das richtig.
Nur als Beispiel...ich habe immer viel gearbeitet, mich weiter gebildet, zugesehen, dass ich weiter komme und kein Anhängsel von irgendwas werde...es hat sich rentiert. Katzen glücklich, Mensch glücklich,weil es passt. Die Basis ist der Ausgangspunkt für ein störungsfreies Miteinander. Bei allen Entscheidungen waren die Katzen immer in der Planung dabei. Man darf sich eben nicht verzetteln und letztendlich ist es auch Mentalität, ob man mal hier ein halbes Jahr, dort ein paar Monate oder zielstrebig auf ein Ziel hin arbeiten will.
Man weiss nie, wohin der Weg führt, was im Leben alles so an Hindernissen wartet und gemeistert werden muss. Es mag ernste Situationen geben, wo man sich gegen Tiere entscheiden muss. Aber in der Regel gehören sie doch zu einem, wie das rechte Bein, wenn man sich mal dafür entschied.
Vielleicht ist die Frage auch einfacher zu beantworten, Tieranschaffung erst, wenn die soziale Absicherung eingetütet ist? Ich weiss, ich mach mir gerade Feinde, aber Verantwortung heisst nicht, dass man Arbeit verweigern sollte.
@Katinka, schade, dass es nicht Borkum ist. Dort gibts ein
Tierheim, was auch Pension ist...gar nicht so schlecht, ich kenne es. Vielleicht schaltest Du in der Juist-Zeitung eine Anzeige...suche Pflegefamilie.