Mittlerweile sind fast 3 Monate ins Land gezogen und ich möchte noch einmal berichten:
Erst einmal zur Katze: Sie wohnt jetzt (fest annektiert) bei meinen Eltern, darf natürlich ins Haus, da die Couch erobert und schläft auch jede Nacht dort. Sie ist mittlerweile kastriert und fast gesund. Leider kommt der Infekt immer wieder und ist auch nur vorübergehend mit AB unter Kontrolle zu kriegen. (Sie bekommt mittlerweile auch ein bisschen homöopathische Unterstützung). Mittlerweile hat sie gut zugelegt, ist ein bisschen gewachsen, hat schönes Felld - es geht ihr sehr gut
Als sie damals zugelaufen war, war sie in einem derart erbärmlichen Zustand (abgemagert, krank, verwurmt, Milben im Ohr), dass der Tierarzt eine Kastration erst gutheißen konnte, wenn sie in einem besseren Allgemeinzustand ist. Außerdem ging er damals nicht davon aus, dass sie (geschätzt auf 4 Monate) in diesem Zustand nicht trächtig werden könnte. 6 Wochen später - als der Termin für die Kastra vereinbart werden sollte - war sie trächtig :shock: "Zum Glück" (ich weiß, klingt hart), hat sie die Kitten verloren, da sie körperlich einfach viel zu geschwächt war. Das alles hatte auch keine gesundheitlichen Folgen (nicht mehr, als sie sonst schon beeinträchtigt war).
Gegen die furchtbaren Tierhaltungszustände wird mittlerweile privat vorgegangen, da man sich auf die Behörden nicht verlassen kann.