also betroffen sind am meisten die ungeimpften !
Die FIP oder ansteckende Bauchfellentzündung ist eine Erkrankung, die durch Coronaviren hervorgerufen wird. Sie wird heute sehr häufig diagnostiziert und stellt, nach der Leukose, die zweithäufigste Todesursache der Katzen dar. Die Uebertragung ist möglich über Kot, Harn, Nasen- und Augenausfluss und Speichel.
Die Krankheitssymptome sind unspezifisch: Fressunlust, Bewegungsunlust, evtl. Erbrechen, Fieberschübe bis 42 Grad, evtl. leichte Erkältungserscheinungen mit Angina, leichtem Schnupfen, leichter Bindehautentzündung.
Die klassische Form der FIP äussert sich später in einer Zunahme des Bauchumfanges, die bei weiblichen Tieren auf den ersten Blick an eine Trächtigkeit denken lässt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen eiweissreichen Erguss in die Bauchhöhlen als Folge einer Bauchfellentzündung. Ergüsse können auch in der Brusthöhle und dem Herzbeutel vorkommen. Treten bei einem erkrankten Tier solche Ergüsse auf, spricht man von der feuchten FIP. Daneben existiert noch eine sogenannte trockene Form, die vom Tierarzt schwer zu diagnostizieren ist, und sich häufig erst nach dem Tode als kleinknotige Organveränderung an Niere, Milz, Leber oder Darm erweist.
FIP ist eine sehr komplexe, noch nicht bis ins letzte Detail erforschte Krankheit. Deshalb passieren zum Teil unverständliche, unvorhersehbare Krankheitsverläufe.
Der FIP-Test: Hierzu ist zu sagen, dass dieser Test lediglich Antikörper gegen Coronaviren allgemein aufspürt. Es gibt aber Coronaviren der Katze, die keine krankmachenden Eigenschaften aufweisen, und andere, die sogenannten Felinen Enteralen Coronaviren, die lediglich leichte Durchfallserkrankungen auslösen. Mit dem Test ist es allerdings im heutigen Zeitpunkt nicht möglich, zwischen der echten FIP und einer harmlosen Coronaviren-Infektion zu unterscheiden. Bei einem gesunden Tier ist die Aussagekraft eines solchen Tests sehr gering, weil auch gesunde Katzen, welche den Virus abgewehrt haben, Antikörper besitzen.
Bei einem Tier hingegen, welches klinische Anzeichen einer FIP zeigt, ist der Test als Diagnosehilfe durchaus sinnvoll. Doch auch dann bedeutet ein hoher Titel nicht zwangsläufig, das Vorliegen einer FIP-Infektion, ebensowenig wie ein niedriger Titer eine solche ausschliesst. Der FIP-Test ist somit zusammen mit dem klinischen Bild, Blut- und weiteren Untersuchungen (z.B. Punktion, Röntgen, Ultraschall) lediglich ein Bestandteil der Diagnose.
Beim eindeutigen Vorliegen einer FIP-Infektion bleibt eine Behandlung aussichtslos.
Seit einigen Jahren ist gegen die FIP ein Impfstoff auf dem Markt, der in Form von Tropfen in die Nase geträufelt wird. Die Grundimmunisierung erfolgt ab der 16. Lebenswoche und erfordert zwei Gaben im Abstand von ca. drei Wochen. Die Auffrischung sollte analog zu den anderen Impfungen jährlich vorgenommen werden.
ich hoffe das reicht !
mina :wink: