Das klingt ja alles nicht so schön...
Kovu lag eines Tages bei uns vor der Tür, blutete, stand nicht auf...
Wir packten ihn sofort ein und brachten ihn zum Tierarzt, er hatte Bissverletzungen.
Schließlich kam raus, das er eine verdrehte Wirbelsäule hatte (konnte man nur im Röntgen sehen, dennoch konnte er laufen) gebrochene Rippen und direkt an der Herzschlagader war ein tiefer Biss der evtl. einen inneren Bluterguss hätte provozieren können und Kovu getötet hätte.
Wir hatten Glück... Kovu musste bis er ganz gesund war in einer Transportbox liegen, weil er sich nicht zu viel bewegen sollte, aber er war nie böse, hat nie gebissen.
Auch Hunden gegenüber hat sich sein Verhalten nicht verändert.
Wir wissen das es unsere damaligen Nachbarhunde waren, die bereits schon mal einen Kater von uns umgebracht hatten und Kovu hatte Biss stellen am Bauch. Wie es dazu kam ist auch ganz leicht:
Wenn sich ein Hund nähert, dann legt er sich auf den Rücken und stupst die Schnauze der Hunde mit den Pfoten an, ganz vorsichtig und schnurrt. Unsere Hunde kennen das, tun ihm nichts und schlecken ihn ab, Kovu ist schließlich mit ihnen gross geworden. Leider weiss er nicht, das andere HUnde gefährlich sind.
Was es auch bei deinem Kleinen war, es ist gut das Du ihn röntgen lässt, so weisst du erstmal, ob es wirklich nix innerliches ist.
Dann lass ihm einfach Zeit... evtl. holst Du eine weitere Katze dazu, vllt. erstmal in Pflege aus dem Tierheim.. vielleicht gibt ihm das sicherhheit.. testen schadet sicher nicht.
und ich würde darüber nachdenken, ihn nicht mehr raus zulassen... Was auch immer mit deinem Kleinen passiert ist... es kann wieder geschehen..
Ach ja: Kovu, Naoki und Joker sind auch "nur Hauskatzen" aber wir würden unser letztes Hemd für unsere Tiere geben.