AW: MainceCoon Kater von Privatzucht gekauft, Tierarzt stellte fest dass er nur einen Hoden
Hallo!
Ich hoffe ich schreibe nun mein Problem in das richtige Themengebiet... Aber ich will mich an Züchter wenden, die mir Rat geben können...
Ich habe mir einen Maine Coon Kater vor ca. einem Monat bei einer Privatzüchterin gekauft... Sie hatte ihn selber von einer Züchterin als Zuchtkater gekauft.
Da es in Deutschland nur Privatzüchter gibt, du das aber so betonst, nehme ich an, dass du wohl eher einen Schwarzzüchter meinst, von der du die Katze hast.
Edit: Nun, das scheint ja doch nicht der Fall zu sein (habe ich eben erst gelesen), trotzdem ist ein solches Abgabeverhalten von potenten Katzen recht unseriös, um nicht zu sagen, um so schlimmer...
Er wurde im Juli ein Jahr alt. Ich fragte sie, warum sie denn den Kater hergibt... Und sie meinte, er würde sich nicht mit ihrer Kätzin verstehen und sie kann nichts mit ihm anfangen, weil sie die Kätzin mit ihm verpaaren wollte... Die Kätzin kann sie nicht hergeben, weil sie die schon länger hat...
Da ich mich gleich verliebt hatte in den Kater habe ich ihn dann gekauft... Ich fragte sie auch, ob irgendwelche Krankheiten bekannt sind, sie verneinte...
Den Stammbaum erhalte ich erst, wenn ich ihr eine Kastrationsbescheinigung schicke...
Allein die Tatsache, dass sie ein im Vergleich zur Kittanabgabe eher älteres Tier unkastriert abgibt, sagt schon einiges. Leider gibt es auch unter den Vereinszüchtern 'Vermehrer'

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So nun hatte ich letzten Montag einen Termin beim Tierarzt zum kastrieren...
Ich brachte ihn morgens hin... Mittags rief mich dann der Tierarzt an... Er meinte, es gäbe Komplikationen... Der Kater hat nur einen Hoden und der andere Hoden wäre im Bauchraum... Er würde aber den Hoden auch vom Bauchraum entfernen, da er sont krebsartig werden könnte...
Um fünf Uhr holte ich dann meinen Liebling vom Tierarzt... Der Tierarzt meinte, dass die Züchterin dass eigentlich wissen müsste dass er nur einen Hoden hatte... Und dass sie mir das eigentlich hätte sagen sollen. Und das dieser "Krytorchismus" vererbar ist... (also müssten dass die Elternkatzen mit denen gezüchtet wird auch haben oder??)
Richtig, das IST vererbbar und zwar nicht nur über die männliche Linie... Sinnvoll wäre es deshalb, der ursprünglichen Züchterin Bescheid zu geben, wobei es mich schon wundert, dass das bei dieser damals nicht schon aufgefallen ist. Spricht nicht für ihren
Tierarzt.
Die Kastration ist natürlich nun um einiges teurer als eine normale Kastration.
Die Rechnung habe ich noch nicht erhalten, aber schätzungsweise um die 150,00€... (89€ für die Kastration und 3 Spritzen gegen Fieber... war nach der Kastration nochmals zwei mal zur Nachkontrolle beim Tierarzt...)
Ja, da es sich bei der Kastra dann um einen Bauchschnitt handelt, muss das Tier anders und aufwändiger versorgt werden.
Nun meine Frage, wie soll ich mich der Züchterin gegenüber verhalten... Soll ich ihr nur die Kastrationsbescheinigung schicken und nichts dazu sagen oder soll ich sie anrufen und ihr das mitteilen... Muss man sowas dem Zuchtverband melden?
Kann ich ihr die Rechnung schicken und zu ihr sagen, dass sie mir die Hälfte übernehmen soll...
Vielen Dank schon mal für eure Antworten...
Hm, jetzt bin ich irritiert, handelt es sich hier doch um eine Vereinzüchterin?
Wie oben schon geschrieben, sollte so etwas eigentlich jedem seriösen Züchter auffallen, zumal, wenn der Kater nicht richtig deckt :roll:. Spricht, wie gesagt, nicht für das Wissen der 'Züchter'.
Ich würde dir raten, sie zu bitten, sich an den Kosten zu beteiligen, da sie dir die Info darüber ja vorenthalten hat, schau mal, wie sie reagiert.
Ansonsten schließe ich mich Borealis an: Lass deinen Kater bitte auf
HCM untersuchen und finde heraus, ob und wie die Vorfahren
HCM geschallt wurden.
Hat die Dame, von der den Kater hast, denn eine HP? (Kannst sie mir gerne einmal via PN schicken.)