Ich danke euch allen für die lieben Worte.
Ja, wir lassen rechtzeitig los, bei uns hat sich noch nie ein Tier quälen müssen.
Wir waren auch sehr erschrocken, wie schnell der Tumor innerhalb der letzten Woche wuchs. Gestern konnte Flori nicht mehr fressen, obwohl er gerne wollte. Da war klar, dass er gehen wollte. Er hatte sich noch morgens zweimal in mein Bett begeben zum intensiven Schmusen. Einmal um 5 Uhr morgens, dann um 7 Uhr wieder. Hatte schon gedacht, es geht ihm super. Naja, als ich dann aufstand folgte er mir in die Küche. Mein Mann hatte schon gefüttert aber Flori bettelte mich an. Ich hatte extra Hermanns Tütchen für ihn hier, denn er verlangte auch oft tagsüber ein paar Bissen zu futtern. Hatte ihm also so ein Tütchen geöffnet und angeboten und ich sah, er möchte gerne, aber es ging nicht.
Um 11 Uhr hat mein Tierarzt samstags reguläre Sprechstunde. Ich habe viel geweint bis dahin. Als ich Flori die Transportbox aufs Sofa stellte, kletterte er gleich rein.
Als Flori diese Welt verlassen hatte, schauten wir ihm noch ins Mäulchen. Es war alles zugewuchert, es war ein Wunder, dass er bis Freitagabend noch futtern konnte.
Heute morgen führte mein erster Weg an den Platz, wo er morgens immer lag und seine Medizin bekommen hatte.
Es wird noch eine ganze Zeit sehr wehtun und mein kleiner Clown fehlt schon sehr.
Auch die Katzerei ist etwas durch den Wind. Sehr verständlich, denn Flori war ein Katerchen, der mit allen anderen Katzen konnte und zu jeder einzelnen freundschaftliche Kontakte pflegte.
Am schlimmsten hat es aber seinen Ziehvater Felix erwischt. Mein Bärchen ist sehr traurig und ist schon den ganzen Tag in meiner Nähe und sucht den Körperkontakt zu mir, wann immer es möglich ist.