Wir hatten vor einem halben Jahr Maya aus dem Tierheim geholt und nach anfänglichen Schwierigkeiten (schwere Kokzidieninfektion) ist sie WIRKLICH bei uns angekommen.
Ich wollte von Anfang an zwei Katzen, kenne es von zu Hause nicht anders, aber mein Mann, der keine Katzen gewöhnt war, meinte: ne erstmal eine und dann mal schauen... Nun ist auch er so weit für einen Neuzugang und wir sind zusammen mit unserern Kindern ins Tierheim gefahren, wo wir auch Maya herhatten und fragten nach einer Vergesellschaftung.
Die Frau dort riet uns aber davon ab, da wir ihr erzählten, dass Maya sich nicht mit unsererm Nachbarkater anfreunden kann (sie ist morgens und wenn ich mittags von der Arbeit komme draußen). Sie meinte, wenn sie sich in ihrem Revier jetzt sicher und wohl fühlt, sollten wir nichts ändern, auch wenn sie den halben Tag allein ist. Man wisse ja nie, wie so eine Zusammenführung läuft. Und sie hätte durch unsere drei Kinder ja schon genug Streß. Das sehe ich aber anders, weil die Kids sie nicht drangsalieren und wirklich toll mit ihr umgehen. Maya schläft auch regelmäßig bei meiner Großen im Bett. Außerdem sind die Kinder ja 8 Stunden nicht im Haus (Ganztagsschule)
Und ich glaube, die Abneigung gegen unseren Nachbarkater kommt eher daher, dass er ein Schisser ist (faucht bei jedem Blättchen, dass sich bewegt) und ein eher grober Spieler ist.
Ich hab noch die tollen Bilder unserer Kater in meinem alten Zuhause im Kopf und würde mir für Maya auch so eine Freundin wünschen. Jetzt bin ich aber total verunsichert. Ich möchte ja auch keine Katze aus dem Tierheim holen und sie dann nach 4 Wochen wieder zurückgeben, weil es nicht schnazzelt.
Maya macht keine Probleme: pinkelt nicht in die Wohnung, macht nichts kaputt, frißt problemlos (ZU problemlos - aus Langeweile?). Also lieber doch nichts ändern?
Und ich dachte immer, Katzen würden in der Regel Gesellschaft bevorzugen...
Lieber einen Katzenwelpen als eine Katze aus dem Tierheim, wegen des Welpenschutzes? Ich dachte an ein Katzenfräulein in Majas Alter, die sollten sich doch verstehen können. Eine Seniorin würde sich wohl eher schlecht an einen Jungspund gewöhnen, oder? Auch wenn der Jungspund sehr ruhig ist...
Hat jemand nen Rat/ne Meinung für mich?
Liebe Grüße
Claudia