Ich danke euch allen für die mitfühlenden Worte, es tut gut zu hören, dass es irgendwann erträglicher wird.
Auch wenn ich es mir im Moment einfach nicht vorstellen kann.
Es heißt weinen und drüber schreiben hilft, aber ich rede und rede und nichts verändert sich. Ich wünschte trotzdem viel mehr Zeit mit ihm verbracht zu haben. Oder ihn schon am ersten Tag seines Unwohlseins zum Tierarzt gebracht zu haben. Er tut mir so unendlich leid.
Mein Vati, der mir den kleinen ja zum Geburtstag schenkte, war auch schrecklich traurig, Er hat das Mäuschen im Garten, neben dem ersten Familienhund begraben (ob er da so begeistert von wäre, hätte er die Wahl, weiß ich nicht, aber sie haben sich nie kennengelernt)... Ich wünschte ich könnte seinen Weg der Trauerbewältigung irgendwie verinnerlichen. Ich kann es nicht aber ich teile ihn euch trotzdem mal mit, vielleicht hilft es irgendwann ja irgendjemandem...
Er hat mir nach der Beerdigung ein Glas Schnaps auf den Tisch gestellt und gesagt "Den kippen wir jetzt und danach hörst du auf zu weinen. Der Tod ist nur für die Hinterbliebenen schlimm, nicht für den der gestorben ist. Trauern ist egoistisch. Du weinst, weil er nicht mehr bei dir ist und du Ihn nicht mehr umsorgen kannst. Aber dass du weinst und dich verkriechst hilft ihm nichts mehr. Während des Lebens deines Tieres musst du dich immer so gut darum kümmern wie es nur geht, damit du dir keine Vorwürfe machen musst wenn seine Zeit gekommen ist. Aber nun geht es ihm gut und es nützt ihm nichts wenn du dich fertig machst, das Leben muss weitergehen und das wird es auch, es liegt nur an dir wann es das tut.
Also hör auf zu weinen!!
ich verstehe die Logik dahinter, aber es ist nicht so einfach das zu verinnerlichen, er tut mir einfach schrecklich leid. Ich möchte dass er in seiner Kuschelhöhle schlafen kann und sich über sienen geliebten Thunfisch freuen kann. Er soll doch ein tolles erfülltes Leben haben. Im Sommer sollte er sogar noch eine Freundin bekommen... Aber jetzt hats ihn so schwer getroffen. Eines würd ich noch gern loswerden... Meine erste Katze ist ein Einzelgänger, wenn sie keine Lust zum Schmusen hat, geht sie, Wenn sie auf den Hund trifft reagiert sie panisch. Irgendwie typisch Katze

... Der kleine war ganz anders. Er wusste immer ich würde ihm helfen. Er fiel in die Badewanne und blieb ganz ruhig. Er erstarrte. miaute kläglich und wartete dass ich ihn da raushole... Genauso mit Hunden. Er hat sie gefürchtet aber wenn ich dabei war, blieb er ganz entspannt, ich denke er wusste dass ihm geholfen wird und ihm nichts passiert wenn ich da bin, umso mehr schmerzt es ihm dieses mal trotz Flehen nicht helfen zu können...
Es tut so weh.
Dennoch vielen lieben Dank für all die aufbauenden Worte und vorallem für die Wünsche für meinen Kater Peppy (Mister Pepper) Danke Kaba, Danke Sahneschnitte, Danke Fuzzy, Danke Kirchenmaus, Danke Katzenmama, Danke Basije, Danke, Kamillentee, Danke Mennemaus.
Von Katzenmama würd ich so gern noch wissen ob diese Vorwürfe nun nachgelassen haben? Ich hab deine Geschichte verfolgt und war sehr froh zu lesen, dass epileptische Anfälle für ein Tier nicht mit Schmerzen verbunden sind. Ich hoffe es geht ihm jetzt gut. Eigentlich bin ich überzeugt davon! Aber nichts desto trotz hab ich genauso, wie du noch eine Nacht abgewartet und diese Nacht war aus meiner Sicht im Nachhinein eine Nacht zu viel. Das tut mir so unglaublich Leid für ihn. Konntest du das verarbeiten? Ich wünsche Batman auf jeden Fall alles erdenklich gute, tolle und schöne.
Kamillentee, Kirchenmaus,Sahneschnitte, wielang hat es denn gedauert bis ihr wieder Kraft für eine neue Samtpfote hattet?
tut mir leid, dass es immer halbe Romane werden, ich könnte Bücher darüber verfassen, wie unendlich toll er war und wie groß das Loch ist, dass er hinterlassen hat.