SOOOO Traurig

Diskutiere SOOOO Traurig im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hab diese Geschichte im Internet gefunden, leider passiert so etwas so oft auf der Welt. Hab Achtung vor allen , die diese verstossenen armen...
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sunshine 12

sunshine 12

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Hab diese Geschichte im Internet gefunden, leider passiert so etwas so oft auf der Welt.
Hab Achtung vor allen , die diese verstossenen armen Tiere bei sich aufnehmen u versuchen Ihnen das Leben so schön wie möglich zu machen. Danke !!!!!!!!!!!!!

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?", aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.

Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du
natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen. Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon. Von deinem Frühstück gab s für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen. Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zulernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. Und freute mich, als du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süssen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangener der Liebe". Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Ber hrungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier
hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. - Obwohl einmal ich deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spass, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spass zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen
würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegen berstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie "Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"

Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalit t vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz"
für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: "Wie konntest du?"
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuliess. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen
wäre und ich aufwachen würde..... bei dir zu Hause...

Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?
Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süssen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen bersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich ber einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des
]Loslösens. Mir, der gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihr Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:" Wie konntest du?"

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!" Sie umarmte mich hastig und
erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.

Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalit t widerfährt...




Edith:
Um Fragen zum copyright zuvor zu kommen, hier die entsprechende
Erklärung des Autors aus:

Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest du" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

Jim Willis
 
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  • SOOOO Traurig

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  • SOOOO Traurig Beitrag #2
Furchtbar, ich kriege bei sowas schon alleine beim lesen, fürchterliche Gänsehaut.

Ich verstehe manche Leute nicht - ich werde und will es NIE nachvollziehen können wie Menschen ihrem einst ein und alles soetwas antun können, niemals werde ich soetwas mit Verständnis aufnehmen.

Ich, für meinen Teil, könnte meinem Charly sowas nie tun, ich versuche ihm immer gerecht zu werden, auch wenn ich es nicht so kann, wie kätzische Gesellschaft (Änderung in Planung) aber ich versuche immer seine Bedürfnisse zu decken.
Das erste, was passiert wenn ich Feierabend habe, ich fahre mit einer riesen Freude nachhause um Charly durchzuknuddeln, zu sehen wie treu er zur Tür kommt, mit einem freundlichen Miauen, Gurren und Schnurren mich begrüßt.
Auch wenn es mal einen Mann im meinem Leben geben würde, der Katzen nicht mag, dann zeige ich lieber diesem Mann wo die Tür ist, anstatt meinem ein und alles.

Katzen sind so treue liebe und dankbare Tiere, ich versteh das Handeln mancher Menschen einfach nicht.
 
  • SOOOO Traurig Beitrag #3
Genau so sehe ich das auch. Ich hab schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mal 1/2 Std. länger arbeiten muss und Silas auf mich warten muss. Aber er steht voller Freude an der Tür und begrüßt mich.
Nie würde ich auch nur eine Sekunde darüber nachdenken, ihn wegzugeben!!!!!!
 
  • SOOOO Traurig Beitrag #4
  • SOOOO Traurig Beitrag #5
Ich werde das auch nie verstehen!
Ich musste leider - nach über einem Jahr - unseren Smartie in ein anderes Zuhause geben, weil er sich einfach nicht mit anderen Katzen vertrug. Wir haben aber wirklich alles probiert, bevor wir das gemacht haben und nicht aufgegeben. Jetzt lebt er bei ganz lieben Leuten, wo wir ihn besuchen können, wann wir wollen und regelmäßig von ihm hören (jede Woche 1x). Das macht mir noch immer zu schaffen und ich vermisse den Schatz noch immer, aber ich musste auch an meine über 10jährige MissC denken, die sehr unter seiner dominanten Art leiden musste. Es wäre egoistisch und nicht im Sinne beider Katzen gewesen, wenn wir ihn behalten hätten. Er ist in seinem neuen Zuhause auch glücklich.

Was ich echt nicht verstehen kann, wenn Leute ihre Katzen "abschieben", wenn sie Kinder bekommen, wenn sie umziehen, wenn sie in Urlaub fahren und und und.

Für mich sind meine Katzen Familienmitglieder und ich liebe sie und daran wird sich nichts ändern, egal wie meine Lebensumstände sind.
 
  • SOOOO Traurig Beitrag #6
Traurig.

Ein Tier sollte immer ein Freund fürs Leben sein - egal in welcher Lebenslage.
Bei uns ist es ein geliebtes Familienmitglied
 
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