Meine ursprünglichen Gedanken über Katzen

Diskutiere Meine ursprünglichen Gedanken über Katzen im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, wie manche von euch wissen, leben bei mir die Geschwister Snickers und Bounty. Sie sind jetzt "schon" sieben Monate alt. Sie...
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OceanSoul

OceanSoul

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Hallo ihr Lieben,

wie manche von euch wissen, leben bei mir die Geschwister Snickers und Bounty. Sie sind jetzt "schon" sieben Monate alt. Sie wachsen und entwickeln sind prima - wobei Bounty nicht wirklich wächst, dafür Snickers umso mehr. ;-)

Bevor ich mich dazu entschlossen habe, mein Leben mit zwei Fellpopos zu teilen, war ich überzeugter Hundemensch. Die meisten Katzen die ich durch Freunde kannte, waren sture Einzelgänger, haben sich mit allen Vieren im Vorbeilaufen entweder in meiner Wade oder meinem Arm verewigt oder man konnte sie kaum anfassen. Deshalb war das Thema "Katze" eigentlich lange kein Thema für mich.

Zuhause habe ich mich immer etwas "allein" gefühlt, da es nur selten vorkommt, dass mein Freund weniger als 6-7 Tage die Woche arbeitet, meine Freunde alle in den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands leben und ich als Studentin doch recht viel daheim bin. Also kam uns der Gedanke nach einem Haustier. Zuerst wollte ich wieder einen Hund, aber ich werde nicht ewig Studentin sein, also wäre das sehr verantwortungslos. Mein Freund, der schon immer Katzen hatte, brachte mich dann auf die Idee, doch ein Geschwisterpärchen zu holen. Nach langer Recherche über Katzen und der Tatsache, dass ich mich dadurch immer mehr in das Wesen "Katze" verliebte, sind also unsere zwei Monster eingezogen.

Trotzdem hatte ich ganz andere Vorstellungen und Gedanken über ihr Verhalten, als es sich jetzt wieder spiegelt und ich jeden Tag aufs neue fast vom Glauben abfall.
Ich dachte, Katzen wollen nicht auf den Arm genommen werden, wollen nur begrenzt Angefasst werden. Katzen lassen sich füttern, wollen bespaßt werden und kehren Dosi dann wieder den Rücken zu! Ach, diese ganzen Vorurteile eben!

Ich lag so was von weit daneben:
Snickers und Bounty sind ständig in meiner Nähe, meistens, sobald ich sitze, auf meinem Schoß. Alles was ich mache ist hochinteressant, duschen und Zähne putzen ist für beide das Highlight.
Wenn ich etwas suche/putze helfen mir beide ausgiebig.
Sobald es an der Tür klingelt, sind beide schneller an der Tür als ich und hoffen, dass der Besuch was mitgebracht hat.
Wenn es Bounty nicht passt, dass ich sie nicht mehr tragen möchte, krallt sie sich bei dem Versuch, sie abzusetzen, mit allen Vieren an mir fest, um dann, nachdem ich mir eben nur mit einer Hand einen Kaffee gemacht hab, zum spielen abzudampfen. Sollte ich sie einmal nicht ausgiebig begrüßen, wird lautstark protestiert - man muss dazu sagen, sie gibt sonst kaum einen Ton von sich, außer eben das Schnurren.
Snickers hat seit ein paar Tagen die Angewohnheit, auf ein Regal/Tisch/Schrank in meiner Brusthöhe zu hopsen, zu warten bis ich zu ihm komm, mir seine Pfoten und das Köpfchen auf die Schulter zu legen und zu warten, bis ich meine Hand unter seinen Popo geschoben habe, um ihn in der Gegeng rum zu tragen. Je nach Tageszeit versucht er mir dann den Kopf oder die Ohren zu putzen -.-''
Das ist jedes Mal ein Kampf mit ihm..

Ich bin jeden Tag aufs neue Überwältigt!

Gings euch ähnlich? Machen eure Tiger auch Sachen, die absolut untypisch sind oder die ihr nie erwartet hättet?

Liebe Grüße,
Tina
 
  • Meine ursprünglichen Gedanken über Katzen Beitrag #2
hallo tina,
schön, dass die beiden dich so schnell um ihre pfoten gewickelt haben.
du bist nicht die erste, die vom hundefan zur katzenliebhaberin wurde.:smile:
und wenn sie sich einmal in dein herz geschlichen haben, bleibt es eine liebe auf immer.

wünsche dir alles gute mit den zwergen und allen hier einen schönen sonntag

steffi
 
  • Meine ursprünglichen Gedanken über Katzen Beitrag #3
Katzen gab es in meinem Leben schon immer, meine alte Tinka(wurde 17) liebte ich abgöttisch.
Und trotzdem, so wirklich wahrgenommen als Persönlichkeiten hab ich Katzen erst, seit Zicke bei uns ist. Nach Tinka wollte ich keine mehr, dachte ich. Aber es kommt ja meistens anders als man denkt.

Mit meinem Freund fuhr ich damals "Katzen nur mal angucken" bei einer Bekannten, weil'ne 3farbige dabei war. Peng... Zicke zog mit Schwester(lebt leider nicht mehr) bei uns ein.
Sie verdiente sich ihren Namen selbst, übersensibel u.launisch. Meinen Freund kann sie bis heute nicht leiden u.weicht ihm aus, an mir klebt sie total. Aber ich mag ja auch "ihre Art", sie geht halt nicht zu jedem... Füttern darf er.:p

Seit 1,5 Jahren haben wir jetzt Maxl. Der totale Gegensatz. Absolut auf "seinen Papa" fixiert. Hört wie ein Hund, nimmt nix krumm u. erzählt viel.Die führen richtige Grundsatzdiskussionen, wenn einer anderer Meinung ist.
Apportieren ist seine/ihre Leidenschaft.:-D
Ich glaub Maxl weiß, daß mein Freund auch eher ein Hundemensch war u.gibt sich Mühe ,einer zu sein.:-D:-D:-D

Naja, dann sind da noch unsere "Babys".
Die gäbe es eigentlich gar nicht, weil...2Katzen sind ja genug...
Aber sie mußten eine riesige Lücke füllen.
Ende Juli mußte ich meinen Phönix (17j. Wallach) erlösen lassen. Ich hatte den jahrelangen Kampf gegen seine Arthrose verloren.
Um mich abzulenken, studierte ich Anzeigen. Aber mir war klar, daß ein "neues"Pferd finanziell nicht drin war.

Und dann hab ich mich in die Kleinen verguckt... Mein Freund leistete keinen Widerstand, also zogen sie im November bei uns ein: Mini u. Moritz.
Mini: rotzfreche kleine Kratzbürste, vor nix Angst, rauflustig wie'ne Große. Die kämpft sogar mit geballten 7kg Maxl.
Moritz: etwas zurückhaltender, extrem verschmust, ohne aufdringlich zu sein. Vorsichtig mit seinen Krallen dabei. Ein richtiger Charmeur. Und er kommentiert alles mit einem piepsig-heiserem Stimmchen.
Beide haben die Vorliebe, sich so dicht wie möglich unter mein Kinn oder auf der Schulter an meinen Hals zu kuscheln. Moritz tut das auf eine Art...wie er so den Kopf auf meine Schulter legt...an meinem Ohr schnuffelt...nunja, das erinnert mich sehr an Phönix. Der große Kerl tat das auch sehr gern, wollte am liebsten "bei Mama auf'n Arm".

Manchmal denke ich, oder ich red es mir ein (ich glaub ja eigentlich nicht an sowas), Phönix hätte mir die süssen kleinen Seelentröster geschickt.

Es ist faszinierend, die Charaktere aller 4 Katzen zu erleben, auch wie sie untereinander agieren.
Zicke z.B. hat noch nie eine/n der anderen ernsthaft verhaun. Aber alle haben Respekt vor ihr. Ein strenger Blick reicht u.sie bleiben auf Distanz, v.a.bei den Kleinen. Die spuren bei ihr besser, als bei uns Dosis.
Maxl wird von denen überhaupt nicht ernst genommen, da wird gnadenlos gerempelt u.gerauft. Immer drauf.

Alle haben ihre liebenswerten Eigenheiten, die man glaubt zu kennen. Und dann kommt wieder was neues dazu...;-)

Liebe Grüße, Phoen
 
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