Hallo,
ich habe vor 2 Wochen eine Katze aus dem Tierheim geholt. Sie wurde kurz vorher kastriert.
Dort hat man mir gesagt, dass ich mir um die Fäden keine Sorgen machen bräuchte, sie würden sich von selbst auflösen.
Die Katze ist noch sehr scheu und lässt sich kaum anfassen und ich lasse ihr auch die Zeit, die sie braucht und aufgrund der Aussage vom Tierheim, dass es sich um selbstauflösende Fäden handelt, habe ich mir auch keine Gedanken gemacht.
Gestern lag sie auf dem Kratzbaum, und als sie sich auf den Rücken gelegt hat, konnte man genau sehen, dass die Narbe super verheilt ist, aber die Fäden immer noch fest in der Haut hängen. Sie sehen auch nicht aus, als ob sie sich jemals auflösen würden, sie liegen in einerrelativ großen Schlaufe auf der Bauchdecke, sind aber fest. Jetzt habe ich natürlich Angst, dass sie damit hängenbleiben könnte...
Natürlich werde ich mit ihr morgen zum Tierarzt fahren, damit sie gezogen werden, aber ich glaube, sie sind mittlerweile eingewachsen.
Was unternimmt dann der Tierarzt in einem solchen Fall?
Die Katze fängt gerade an, mir zu vertrauen und langsam lässt sie sich auch von mir streicheln. Ich habe Angst, das dieses anfängliche Vertrauen durch den Tierarztbesuch wieder komplett zerstört wird. Wie mache ich es am Besten/Schonensten?
Liebe Grüße
Nina