Hallo,
ich meld mich hier, weil wir mit unserer Jüngsten (immerhin auch schon 5) seit etwa 3 Monaten herbe Probleme haben.
Zur Vorgschichte:
Sie kam mit etwa 2 aus dem Tierheim zu uns mit typisch unklarer Vorgeschichte.
Sie war allerdings massiv verschüchtert und wehrte sich gegen nichts, sondern erstarrte stattdessen völlig. In den ersten Tagen schlug das noch in geradezu hysterische Anfälle um, bei denen sie ziellos und laut kreischend um sich biß und kratzte.
Beides legte sich zusehens. Erwachsenen gegenüber blieb sie aber sehr reserviert.
Offenbar also negative Erfahrungen üblerer Sorte.
"Normal"zustand:
Von Anfang an hat sie ein stark hörbares Atemgeräusch, das sich manchmal bis zum Röcheln steigert.
Auch ist eine Art Negativ-Atmung zu sehen: Beim Einatmen zieht sich der Bauch stark zusammen und die Haut zieht zwischen die Rippen.
Unser Tierarzt maß dem bisher keine große Bedeutung zu.
Die Atemgeräusche steigerten sich regelmäßig im Zusammenhang mit Stresssituationen und wurden bei Entspannung deutlich ruhiger, was uns das als psychosomatische Störung einschätzen ließ.
Erste Probleme:
Schon vor über einem Jahr stellte sie während eines Urlaubs plötzlich das Fressen ein und magerte stark ab. Unsere Nachbarin brachte sie darauf zum Tierarzt, der sie aufpäppelte. Dort fing sie genauso plötzlich wieder zu fressen an.
Akutes Problem:
Vor eben 3 Monaten stellte sie dann ohne äußeren Bezug wieder das Fressen ein. Saß vorm Fressnapf und rührte nix an. dadurch magerte sie wieder stark ab.
Beim Tierarzt wurde dann alles durchgecheckt:
- Röntgen: offenbar Luft im Magen, sonst alles unauffällig
- Blutcheck: Alle Werte OK bis auf Hinweise auf eine leichte Entzündung
- keine Verletzungen oder ähnliches
Ein zweiter Tierarzt tippte dann auf allergisches Asthma und behandelte daraufhin.
Es wurde mit Cortison behandelt. Außerdem wurde über einen Inhalator Asthmaspray angewendet.
Dabei trat nur geringfügige Besserung ein.
Eine Umstellung auf spezielles Futter wurde kurzzeitig angenommen und dann auch wieder verweigert.
Mittlerweile war die Kleine auf 1,8 kg abgemagert (vorher fast 4 kg).
Also wurde sie dann auch zwangsernährt. Sie wollte zwar die Prozedur nicht, das Fressen hat sie aber nicht ausgespuckt.
Nach zwei Wochen fraß sie dann wieder ein bischen, aber nicht genug. Ich hab es dann mi Kittenmilch probiert: Mäßig.
Mit Fleischbrei für Säuglinge: Das wurde angenommen, aber auch mit zuvielen Aussetzern, immerhin reichte es zum Überleben.
Die Verdauung funktionierte währenddessen immer gut.
Aber aufgrund der geringen Kraft zog sie sich immer in irgendwelche Ecken zurück. Apatisch wirkte sie aber nie.
Nachdem wir dann wieder eine Woche weg waren, fing sie das Fressen wieder an, aber offensichtlich leckte sie meistens nur die Soße zwischen den Fleischstückchen raus. Püriertes Futter wurde ganz verweigert.
Allerdings wird nun wieder lauthals nach Futter verlangt und sie hat einen großen Teil ihrer anfänglichen Scheu abgelegt.
Gewicht schwankt gerade je nach Zustand zwische 1,8 und 2 kg.
Die gringe Kraft lässt sie manchmal etwas schwanken, aber sie macht trotzdem einen aufgeweckten und lebhaften Eindruck
Was noch auffällt:
- Schluckbewegungen mit Herausstrecken der Zunge
- abundzu starkes Sabbern (wässrig durchsichtig)
- phasenweise 0 Fellhygiene
- extrem lange Freßzeit (bischen fressen und lange Pausen dazwischen vor der Schüssel)
- nachwievor immer mal wieder Röcheln
Tja, lange Geschichte, aber wir wissen alle nicht mehr weiter.
Vielleicht fällt hier ja jemandem was ein.
Thanks
Kai