Ich möchte dir mal meinen Erfahrungsbereicht bei Handicap-Katzen ans Herz legen, wo ich über meinen Odin berichtet habe
http://www.handicap-katzen.de/erfahr/odin.htm
Wenn du noch Fragen haben solltest, ich beantworte sie gerne.
Odin "hört" natürlich auf Handsignale, anders könnte er es ja nicht.
Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, das das tier nicht hört, man sich ihn halt nicht von hinten nähert etc., dann fällt es eigentlich gar nicht auf im Alltagsleben.
Wie andere Katzen auf das Täubchen reagieren hängt ganz von ihnen ab, eine sehr gute Sozialisation ist sicher förderlich, aber keine Sicherheit.
Von Anfang an wird es wohl in den seltensten Fällen gut klappen, die hörende Katze muss erst verstehen warum das Täubchen sich so seltsam verhält, auf manches gar nicht reagiert, wie z.B. knurren und fauchen, oder auch die gurrende Spielaufforderung.
Wenns gut läuft, "lernt" das hörende Tier die abweichende Sprache des tauben, entwickelt vielleicht selbst ein paar Gesten, die der
taube deuten kann.
So war es bei meinem Frajo, dafür hat er ca. 3 Wochen gebraucht.
akasha hat leider bis heute, nach 6 Monaten, nicht verstanden, warum Odin ist wie er ist, sie knurrt ihn weiterhin fauchend an wenn er sie angreift, legt eben das typisch kätzische Abwehrverhalten an den tag- Aber das kann er nicht verstehen.
Ich fürchte, sie wird es auch nicht mehr lernen.
Es kann halt so oder so gehen, wenn die
taube Katze nicht dominant ist, sollte es eigentlich gar keine Probleme geben.
Unser "Problem", so es denn eines ist, ist halt das Odin hier der "Rudelführer" ist, Akasha immer wieder zu unterwerfen versucht und sie immer wieder auf die gleiche Weise reagiert- er es aber nicht verstehen kann. Für ihn sitzt sie während seines "Angriffs" ja einfach nur zusammengekauert da, mit grossen Augen...