Hallo liebe Katzenfreunde! :smile:
Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: Ich bin Piru, 26 Jahre und lebe mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung. Wir haben zwei Kätzinnen, "Katzi" (6 Jahre) und "Tammy" (4), beide sind kastriert (nicht sterilisiert!).
Katzi ist womöglich ein Mix aus einer englischen und einer "gemeinen" EKH, sie ist ein ziemlich ruhiger Typ, sehr auf sich selbst fixiert. Ich habe sie, seit sie ca. drei Monate alt war.
Tammy ist das genaue Gegenteil: Sie ist ein getigerter EKH, ziemlich flippig, aufgeschlossen und sehr zutraulich. Tammy wohnt seit ihrer achten Woche bei uns.
Die Wohnung, in der wir wohnen, haben wir mit beiden Katzen gleichzeitig bezogen.
Katzi macht mir seit einiger Zeit etwas Sorgen. Seit einem Jahr etwa tritt immer wieder eine phasenweise passive Aggressivität gegenüber der anderen Katze auf, die sich in Fauchen, Knurren und Jaulen äußert. Zu "Handgreiflichkeiten" kommt es jedoch nicht. Diese Aggressivität gilt nicht gegenüber uns Menschen, es sei denn, Tammy ist in der Nähe. So ist Katzi in dieser Zeit sogar meist etwas anhänglicher, denn sonst ist sie eher der "Lass-mich-in-Ruhe"-Typ. Tammy hingegen scheint immer wieder die Grenzen von Katzis Toleranz testen zu wollen und geht immer wieder auf sie zu, was diese wiederum mit den üblichen Geräuschen quittiert.
Diese Aggro-Phase hält meist vier bis sechs Tage an und verschwindet dann wieder, sie ist dann wieder normal: Sie spielt mit Tammy (was sich eigentlich meist nur durch gegenseitiges Jagen durch die Zimmer zeigt), ist sonst aber eher die Ruhigere.
In letzter Zeit jedoch habe ich das Gefühl, dass diese Phasen länger und auch intensiver werden. Teilweise bekommen wir nachts kaum ein Auge mehr zu, weil wir alle paar Minuten durch ein lautes Grollen von Katzi geweckt werden. Ein Rat, den wir uns bei einer Katzenspezialistin holte, zielte daraufhin ab, dass Katzi bei ihrer Kastration bereits rollig war und sie deswegen dennoch in regelmäßigen Abständen, in denen sonst die Rolligkeit einsetzt, Hormonschübe bekommt, welche diese Aggressivität verursachen. (Kennen wir ja auch bei menschlichen Frauen... *duck* :wink: ) Spaß beiseite, das Thema ist mir sehr ernst, denn ich mache mir etwas Sorgen um die Kleine.
Bevor ihr mir einen Tierarztgang vorschlagt, möchte ich darauf hinweisen, dass wir dies gerade bei Katzi auf das äußerst nötige Maß reduzieren möchten, da sie Tierärzten gegenüber nicht besonders aufgeschlossen ist. Der letzte Arzt meinte, beim nächsten Mal müsse er sie sedieren, da er sie sonst nicht mehr behandele. Das macht die Sache noch etwas schwieriger. :sad:
Ich hoffe, meine Ausführungen sind zunächst ausführlich genug, dass ihr mir gute Tipps geben könnt und danke dafür vorab schon einmal!
Gruß,
Piru