Hallo ihr Lieben,ich wende mich mit meinem Problem nochmal hier in die Verhaltensecke.
Wir haben seit bald 2 Wochen unseren Neuzugang Pinta bei uns daheim. Sie kommt ursprünglich aus Spanien aus der Tötungsstation und war ein halbes Jahr in Deutschland auf einer Pflegestelle.
Mit unserer Katze Patches versteht sie sich gut,sie ist sehr freundlich und zutraulich,verspielt,verschmust-alles wunderbar.
Gesundheitlich war es etwas unrund, sie kam mit stark entzündeten und total vermilbten Ohren zu uns, das Problem haben wir dank unseres guten Tierarztes aber im Griff.
Schon am ersten Tag hier fiel mir auf,dass Pinta sehr viel maunzt. Das Phänomen erstreckte sich über 1,2 Stunden,indenen sie herumlief und quakte- ich dachte,sie vermisst vielleicht ihre alte Pflegemama oder etwas ähnliches,da es aber bald wieder aufhörte,war ich beruhigt.
Nach 2 wochen kann ich sagen- es steigert sich. Pinta quakt den halben Tag. Dabei gibt es Phasen,wo sie "erzählt",was sehr süß klingt und auch gar nicht nervt und Phasen,in denen sie "nölt"- es klingt,wie wenn ein kleines Kind "Manno" sagt-aber dreihundert Mal hintereinander- und LAUT!
Meine Interpretation bisher ist,dass es sich um Langeweile handelt- wenn ich sie bespiele,beschmuse, ein Leckerchen gebe,hört das Maunzen auf.
Höre ich damit auf, kommt sie wieder zu mir,setzt sich vor mich hin und quakt.
Ich habe viel Zeit für die Katzen,da ich daheim arbeite,aber ich kann sie ja nun auch nicht 24 h am Tag bespaßen. Vorhin habe ich mich im Bad gedsucht und fertig gemacht und sie hat ohne Unterlass vor der Tür gesessen und genölt.
Patches reagiert auf die Töne gar nicht,die schläft und ignoriert es.
Laut Pflegemamam kennt sie das nicht, da die Dame aber auch tagsüber arbeiten war, weiß ich nicht, inwiefern sie das mitbekommen hat, abends nölt sie nämlich weniger. Außerdem hat sie auch die Milben nicht bemerkt,insofern weiß ich nicht,ob das wirklich "neu" ist.
Kennt ihr das? habt ihr einen Rat?