wenn du wirklich herausfinden willst, was dein kater alles nicht verträgt, wirst du wohl nicht um die ausschlußdiät herum kommen. stulle hat da iwo mal ne super anleitung zu geschrieben. ich zumindest würde das so machen. oder du mailst mal alle herrsteller deines nassfuttermarken an, was und wieviel genau an verschiedenen zutaten im futter drinsteckt.
der darm braucht aber auch seine zeit, bis er sich an neues gewöhnt hat. wenn der kleine von einem neuen nassfutter (ohne rind, das hast du ja schon raus) dünpfiff bekommt ist das bei einem sensiblen tier eigentlich normal. also lieber langsam einführen und abwarten. also immer löffelweise unter das gewohnte futter mischen.
vet concept stellt nassfutter her, das sortenrein ist, vielleicht schaust du dich da mal um?
wenn du eine ausschlußdiät erfolgreich abgeschlossen hast, könntest du tatsächlich auch sehr gut auf das barfen umstellen. du weist, was drin ist und kannst sicher sein, dass es auch vertragen wird. ich denke, langfristig wirds dein geldbeutel und der kleine dir danken.
ich würde einerseits sagen, je eher der kumpel kommt, desto besser, andererseits finde ich deine überlegungen auch sehr gut.
eine kastra kostet nicht die welt, ich habe für meinen kleinen 50€ bezahlt.
ich würde dir dennoch von dem älteren kater abraten. dein kleiner ist ja noch sehr jung, auch wenn der andere noch recht jugendlich ist, wer weis wie das in 1,2 jahren ausschaut und glaube mir, dann hat dein kleiner immer noch power und raufe- und tobebedarf. klar wird er auch ein ruhepol sein, aber dein kleiner wird dann schnell unterfordert sein. weil er ja eher einen raufkumpel braucht. dann wirst du dich irgendwann nach einem dritten kater umsehen müssen.
ich würde nach einem ähnlich alten kater schauen, katzen sind die katerspiele meist zu grob, der charakterlich passt. versteife dich nicht nur auf das tierheim, bemühe mal tante google nach privatem katzenschutz. die tiere leben meist bei privaten pflegefamilien mit eigenen katzen und werden dadurch schon gut sozialisiert und die menschen können die tiere oftmals viel besser einschätzen als die Tierheim mitarbeiter mit vollen katzenhäusern, wo meist keine zeit da ist, sich intensiv mit den tieren zu beschäftigen.