Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer

Diskutiere Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ja, ich gebe Dir in allen Punkten die Du genannt hast, vollkommen recht. Das Problem liegt aber woanders. Die Tiere die Du als natürliche...
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #21
Ja, ich gebe Dir in allen Punkten die Du genannt hast, vollkommen recht.

Das Problem liegt aber woanders.

Die Tiere die Du als natürliche Prädatoren nennst, befinden sich seit tausenden Jahren in der natürlichen Nahrungskette. Somit hatten die Beutetiere ebenfalls tausende Jahre dazu Zeit sich dem Kreislauf der Natur anzupassen. ( Anzahl der Kaulquappen )
Hauskatzen sind Habitatfremd, eine Schöpfung des Menschen und bedienen sich nun als zusätzliche Prädatoren an Vögeln, Mäuse und Fröschen.
Es kommt zu einem massiven Ungleichgewicht, die Beutetiere schwinden und stehen dann den natürlichen Prädatoren nicht mehr zur Verfügung, welche folglich hungern müssen.
Das Ökosystem gerät somit in eine schlimme Schieflage.

Denk doch mal an die verwilderten Hauskatzen in Australien, die haben dort fast sämtliche Beuteltiere auf die rote Liste gebracht. Die Beuteltiere haben nie gelernt, wie man den geschickten Katzen entkommt.
Heute versucht man durch Abschuss der Hauskatzen der Plage wieder Herr zu werden.

PS :
In einigen Ländern ist es aus diesem und anderen Gründen bereits verboten Hauskatzen einzuführen !

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich liebe meine Katzen mehr wie jeden Menschen !
Ich weiß aber auch, dass sie gefährliche Raubtiere des Ökosystems sind, wenn sie ungehindert ihrem angeborenen Jagdtrieb nachgehen.

Gruss Frank

Gruss Frank
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #22
Hallo Frank,

Wenn ich deine Beiträge gelesen habe, nickte mein Kopf die ganze Zeit...
Ich glaube wenn du deinen Garten katzensicher machst hast du schon einen Beitrag zur Erhaltung der Vogelwelt geleistet und deine Miezen können ihre Nasen in die Sonne halten.

Als unser Hund noch lebte, brüteten jedes Jahr, Drosseln, Amseln, Stare und Rotschwänzchen bei meinen Eltern in den Hecken (und Nistkästen, welche alle hoffnungslos überfüllt waren) In dem Jahr als unser Hund gestorben ist brüteten wieder genannte Vogelarten bei meinen Eltern im Garten, leider wurde der Großteil der Nester von den Nachbarskatzen geplündert. Die Jahre darauf (es wird nun das Vierte und sie fehlt uns immer noch so schrecklich doll.) war in den Hecken nichts mehr zu finden nur noch die Nistkästen waren gewohnt überfüllt ...was ich damit sagen will: die Vögel werden zumindest bruttechnisch euren Garten meiden. (Zumindest ist es in den Hecken meiner Eltern so.)



Ich möchte meine auch nicht als Freigänger sehen. Das Miez nur 3 Jahre alt wird und dann einer „Reifen-Profilallergie“ (großartiger Ausdruck!) stirbt, ist glaube ich nicht im Sinne der Miez, ich denke sie würde lieber 15 Jahre in einem schönen Katzengarten leben als nur 3 Jahre in der Wildbahn, um dann elend auf der Straße zu sterben.

Wenn eine Katze Freigang hat und dann nicht ihre „Mäuse“ fängt wozu ist sie dann draußen (im Sinne von Freigang draußen)? (Vom sozialen Kontakt mal abgesehen.) Sie wird vll. nicht ihren Tagesbedarf mit Mäusen decken aber sie wird Jagen und wenn nur der Freude wegen und wenn auch nur kranke und schwache Tiere, aber sie wird es tun.
Nichts gegen die Freude einzuwenden, aber die kann sie auch in einem sicheren Garten finden.

Sicher wird hier und da ein Mäuschen in einem katzensicheren Garten der Freude am Jagen zum Opfer fallen aber der Großteil der potenziellen Beute ist vor jagenden Hauskatzen sicher.

(Die Jahre sind einfach nur daher geschrieben es können auch 15 als Freigänger sein und nur 3 als Wohnungskatze ... Und die Maus steht als Symbol aller möglichen Beutetiere.)

Lieben Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #23
Ich gebe es an dieser Stelle auf,

gegen soviel "Sturheit" komme ich einfach nicht an. :-(
Dann wundert euch aber bitte nicht, wenn Mauzi wie so viele Katzen irgendwann nicht mehr nach hause kommen und damit in die Statistik gerechnet werden, dass Freigänger im Durchschnitt eine max. Lebenserwartung von 3-4 Jahren haben !
Wenn ihr eure Katze wirklich gerne habt, setzt ihr das Tier nicht so einem Risiko aus ?
..sorry kapiere ich echt nicht ...!

Gruss Frank

Och, meine Jungs gehen nicht in den ungesicherten Freigang...

Ich hab meine Jungs sehr gern, deswegen setze ich sie auch nicht unnötigen Risiken aus ;-)
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #24
Das Problem sind hierbei nur leider weniger die Hauskatzen mit Freilauf, sondern Wildkatzen, bzw ausgesetzte Hauskatzen.
Eine wildlebende Katze muss fressen was ihr vor die Schnauze kommt, egal was es ist. Und so lange es immernoch Menschen gibt, die Kätzchen (unüberlegt!!!) zu Weihnachten verschenken und sobald sie groß und nicht mehr "soooooo" niedlich sind aussetzen, bzw Vermehrer, denen das Wohl der Katzen völlig egal ist und die sich auch nicht um das weitere Leben der Katzen kümmern, wird sich leider an der Lage auch nichts ändern.

Das Einzige was da helfen kann sind Katrierungsaktionen, Aufklärung und härtere Strafen für "Vermehrer", die Katzen nur miteinander Paaren um Profit aus der Sache zu schlagen.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #25
Hallo Mingaro,
ich erinnere mich noch gut, als ich damals im CH-Froschnetz vorstellig wurde und von den Mitgliedern böse angegriffen wurde, weil ich um die Sympathie für die Katzen geworben habe.

Mit der Zeit habe ich dann die Ängste der Gartenteichbesitzer und Vogelfreunde verstanden, verging doch fast kein Tag ohne Bilder von verstümmelten Fröschen und toten Vögeln.

Mittlerweile bin ich sehr traurig, dass sich einige Katzenbesitzer so wenig verantwortlich für das Treiben ihrer Schützlinge fühlen. Einsicht gleich null.
Andererseits meckern die selben Leute, wenn der Naturfreund mittels Gartenschlauch versucht das süße Kätzchen vom Vogelnest oder von der Teichanlage fernzuhalten.
Ein völlig verzweifelter Teichbesitzer führte nach zahlreichen Übergriffen der Nachbarskatze sogar Schwimmkurse für Katzen ein.
Er griff sie am Schwanz und schleuderte sie in den Teich. Ich war sehr aufgebracht und entsetzt als ich das gelesen habe.
Ich habe den Forenleiter daraufhin gebeten diesen Widerling im Forum zu sperren und solche abartigen Beiträge augenblicklich zu entfernen.

Ich finde solche Aggressionen gegen nsere Katzen dürfen nicht aufkommen. Um das zu verhindern müssen wir als Katzenbesitzer aber auch zuhören und verstehen !

Unsere Haustiere sind wie unsere Kinder, die jedoch niemals erwachsen werden. Wir sind verantwortlich dafür das es ihnen gut geht, aber auch für ihre Taten wenn sie ihrem Instinkt folgen.

Gruss Frank

Missy Jones,
genau das ist das Problem. Wir haben 4 eigene Katzen, 2 davon sind sogar Fundtiere und 5 weitere Pflegekatzen, die einfach auf dem verlassenen Bauernhof nebenan ausgesetzt wurden.

Morgen muss ich mit einem riesigen roten EHK-Kater zum Tierarzt, damit er wenigstens mal das Blut untersucht bekommt bevor wir ihn impfen lassen.

Wir helfen den Tieren sehr gerne, dennoch verstehe ich nicht diese Idioten, die im tiefsten Winter einfach ihre Katzen aussetzen müssen.

Gruss Frank
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #26
In Dt gab es früher wildkatzen. Ganz von natur aus. Auch gab es wölfe, die mäuse und auch mal frösche auf ihrem futterplan hatten.
Die wenigsten freigängerkatzen kommen in die tiefsten wälder und naturschutzgebiete um die heimische tierart zu gefährden. Das Problem sind die wilden katzen- wie schon geschrieben. Da kann nur aufklärungsarbeit- vorallem bei den bauern- und kastration eine lösung sein.
Teichbesitzer... tja... für mich hat ein kleiner gartenteich mitten in der stadt nichts mit "natur" zu tun. Das ist ein hobby.... nett .... quasie wie ein outdoor-aquarium. Wenn ich nicht will, dass eine katze in meine garage pinkelt- dann muss ich die tür zumachen. Wenn ich nicht will, dass katzen in meinen garten kommen, dann muss ich ihn sichern. Ganz einfach! Jeder Gartenbesitzer ist seines eigenen glückes schmied. Ich kann ja auch keiner amsel verbieten in meinem garten die grassaat zu picken.... da muss ICH mich drum kümmern. Genauso kann ich ner katze nicht erklären wo sie hin gehen darf und wo nicht.

Ich habe meine katzen ja im gesichternten freigang, weil wir eben wirklich MITTEN in der stadt wohnen... mit S-Bahn, Straßenbahn, doppelspurigen straßen usw. DAS richiko ist mir dann doch zu hoch. Würde ich etwas ruhiger wohnen, würde ich sie ganz raus lassen.
Lieber 2 Jahre als glücklicher freigänger als 20jahre nicht-artgerechte haltung, eingesperrt in einer 2zimmerwohnung, 50stunden die woche alleine ohne jemand der sie aktiv beschäftigt.... ne dann lieber 2 jahre drausen.

Meine damalige katze als kind ist im alter von 13jahren, als wir von der stadt aufs tiefste land (300 seelen dorf) gezogen sind, an rattengift umgekommen.
Überall lauern gefahren! Aber ICH finde, dass niemand eine katze in reiner wohnungshaltung artgerecht halten kann.

Denk doch mal nach- eine katze läuft von natur aus mind genau so lange strecken wie hunde. Was würden alle aufschreien wenn ich meine hunde ans indoor-klo gewöhnen würde und nicht mehr mit ihm raus gehen würde.
Gut- meine katzen haben nur 250qm .... aber wie es aussieht mit getier zum jagen weiß ich ja nun und spaß in de backen beim rum toben haben sie, buddeln, auf der lauer liegen.... gestern hatten wir die erste fremde katze hinterm zaun. Boa war das aufregend!!!

Aslo bitte nicht als angriff verstehen... wenn man finanziell oder wie auch immer,nicht die möglichkeit hat katzen raus zu lassen (wobei ich der meinung bin, balkon geht immer!) dann ist das halt so. Ich für MICH würde mir keine katzen für reine wohnungshaltung anschaffen. Dann lieber ohne katzen... ich finde es nicht artgerecht.


P.S. die beiden toben garde im regen im garten rum, jagen blätter und angeln mit den füßchen in der pfütze.... das ist einfach unbezahlbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #27
Aber man kann doch nicht anderen Menschen unsere Katzenliebe aufzwingen.
So sehr ich meine Miezen liebe, sie haben nichts im, an oder um den Gartenteich des Nachbarn verloren.
Oder gar am Biotop ... Nicht der Nachbar muss sich darum kümmern das Miezi nicht die Garage voll kackt, sondern Dosi muss das machen!
Und Frank hat die Gründe dazu schon so wunderbar erläutert!!

Also ich liebe meine Miezen, aber sie sind nicht dazu da, um in der Natur zu einem gewissen Gleichgewicht beizutragen, sie sind schlicht und einfach da ... ja warum denn eigentlich?
Ich hab kein Kornspeicher ... sie sind einfach da, aber sie haben keine Aufgaben mehr.

Hunde und Katzenhaltung kann man nicht gleichsetzen, wenn du möchtest, dass deine Miez raus kommt und lange ausgedehnte Spaziergänge wie Wuffi macht dann nimm sie an die Leine und tue dies.

Ich möchte niemanden auf die Füße treten der seiner Miezi ein superschönes Leben auf Feldern, Wiesen und Wäldern gönnt aber außer ihre eigene Bespaßung hat sie dort keinen Sinn.

Sicher sind die ganzen unkastrierten Miezen auf Höfen usw. schlimm und sicher leisten die einen großen Beitrag in Sachen "Vogelmord" aber die süße, liebevolle gut umsorgte Nachbarskatze eben auch.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #28
Nein. Ich bin nicht eurer Meinung!
Eine Katze ist ein tier. Es ist mMn tierqualerei ein tier nicht artgerecht zu halten. Und wer kann schon eine katze artgerecht in reiner wohnungshaltung halten?
Ich gebe zu- ein gesichertert garten ist auch nicht das perfekte katzenleben. Aber ich denke es ist ein kormpromiss zwischen artgerecht und sicherheit.

Mein Nachbar züchtet Kanarienvögel. Die zwitschern den ganzen tag. Soll mein nachbar jetzt dafür sorgen, dass die vögel nicht mehr zwitschern nur weil mich das stört? Es sind nunmal tiere.
Genau so wie ne katze. So wich ich mir ohrenstöpsel anziehen muss wenn ich tagüber bei offenem fenster schlafen will, so muss sich ein teichbesitzer eben darum kümmern, dass sein garten katzenfrei bleibt.
Oder der Vater von ner Freundin züchtet Brieftauben. Die dürfen natürlich frei fliegen. Muss er dann dafür sorgen, dass die vögel nicht auf fremde auto kaken? Nein! Genauso muss ich nicht dafür sorgen, dass meine katzen nicht in fremde gärten kaken.
Sicher ist das doof. Aber es sind nunmal tiere.

Wenn du schon sagt, katzen und hunde kann man nicht vergleichen, gebe ich dir in sofern recht, als dass katzen weniger domestiziert sind als hunde. Katzen sind eben bis zu einem gewissen grad noch viel mehr wildtier. Erklär mal den Amseln, dass die Grassaat, die ich diese woche verteilt habe, nicht für die ist! Es ist nunmal ein Tier. Da muss ich für sorgen (bzw in dem fall meine katzen :) ), dass die sch*** Amselviehcher nicht meine saat fressen. Hätte ich nen teich, dann müsste ICH dafür sorgen, dass kein fischreiher oder katze dran geht.

Ne.... bei aller liebe.... ich finde jedes tier hat ein anrecht auf artgerechte haltung.
Ich bin ganztags berufstätig also kann ich meinen katzen gar nicht das bieten, was sie brauchen. Ich hab denen schon Farbmäuse gekauft (im terrarium natürlich) damit die, wenn sie nicht raus dürfen, dirnnen was zum gucken haben... aber das ersetzt niemals den spaß, den die beiden drausen haben.

Mia sitzt schon seit ne stunde in einem leeren hangflorstein auf der lauer und hat spaß wie sonst was. Paule buddelt gerade mal wieder im beet und "angelt" in ner pfütze ... was wäre das ein trauriges leben für die beiden, dürften sie nicht raus.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #29
Nur so nebenbei... hier im Ort hat mal einer Brieftauben gezüchtet, und da die alles ganz wiederlich zugesch*** haben, musste er aufhören!

Jeder hat (jetzt hier) seine Meinung und dabei bleibt er auch und lässt sich eh nicht überzeugen.

Meine Meinung: Klar Mieze möchte raus (im Sinne von Freigang), Miezi fühlt sich dort wohl, ABER sie richten dort schaden an der sich verhindern ließe und den man meiner Meinung nach verhindern muss!

Diese ganze die Amseln, Krähen oder weiß der Geier welche Vögel fressen mir das Saatgut weg ist meiner Meinung nach Nonsens im vergleich zum Thema Katze!

So und genau darum geht es: Kompromisse finden!
Katzensicherergarten = Miezi sicher (!!) = Tierwelt außerhalb des Gartens sicher = Dosi Glücklich denn Miezi sicher.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #30
Jeder hat seine Meinung- wäre doch schade wenn alle menschen gleich wären.

Ich habe meine Meinung, du deine. Ist doch toll! Was wären die Anwälte und Richter arbeitslos, wenn sich alle Menschen verstehen würden.... die wirtschaft würde den bach runter gehen!

Meine Katzen leben ja nunmal im gesichterten Garten, also stellt sich diese frage gar nicht, ob sie was in nachbars garten zu suchen haben oder nicht.

So, ich "jage" meine katzen mal wieder raus... habe ein mäuseloch im frischen beet entdeckt *grummel*
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #31
Mal etwas zum Nachbarschaftsfrieden :Das der Nachbar sein Grundstück einzäunen soll, damit er nicht von den Katzen belästigt wird, finde ich übrigens krass. Wer bezahlt eigentlich den Zaun. Sollte doch der Verursacher, also der uneinsichtige Katzenbesitzer für aufkommen ?

Unser Nachbar hatte einen Zaun; mit Loch. Dann ersetzte er den Zaun; Lattenzaun, schneeweiß, ohne Loch. Was machte unser Freigänger? Fortan kletterte er über den Zaun drüber; schließlich kann man als Katze auch klettern und lässt sich nicht von einem doofen Zaun von seinem Weg anbbringen. Wir sprachen mit dem Nachbarn, dass es uns leid täte, dass der Zaun von unserer Katze so dreckig gemacht wird. Was meinte der Nachbar? "Machen Sie sich keine Sorgen, ich säge eine Latte unten ein Stück ab, dann können die Katzen - es sind nur nicht Ihre - wieder auf ihrem Weg bleiben und verschmutzen nicht meinen Zaun. So kann Nachbarschaftssfrieden auch aussehen.

Dann wundert euch aber bitte nicht, wenn Mauzi wie so viele Katzen irgendwann nicht mehr nach hause kommen und damit in die Statistik gerechnet werden, dass Freigänger im Durchschnitt eine max. Lebenserwartung von 3-4 Jahren haben !
Wenn ihr eure Katze wirklich gerne habt, setzt ihr das Tier nicht so einem Risiko aus ?
..sorry kapiere ich echt nicht ...!

Die Statistik würde mich wirklich mal interessieren. JEDE Freigängerkatze (ich hatte je nur solche) ist bei mir älter geworden. Aktuell sind unsere 4 schon wieder älter als der Durchschnitt. Was mache ich oder meine Katzen nur immer wieder falsch?

Wenn eine Katze Freigang hat und dann nicht ihre „Mäuse“ fängt wozu ist sie dann draußen (im Sinne von Freigang draußen)? (Vom sozialen Kontakt mal abgesehen.) Sie wird vll. nicht ihren Tagesbedarf mit Mäusen decken aber sie wird Jagen und wenn nur der Freude wegen und wenn auch nur kranke und schwache Tiere, aber sie wird es tun.
Nichts gegen die Freude einzuwenden, aber die kann sie auch in einem sicheren Garten finden.

Und wie? Wenn Katze nicht raus kann, kann auch keiner rein kommen. Nieman will hier aber dazu überreden der Katze Freigang zu gewähren.

Gehören Mäuse zur bedrohten Tierart? Katzen werden seit ewigen Zeiten als Haustiere gehalten, eben weil sie Mäuse und Ratten, den Lebensmittelschädlingen und nebenbei auch Verbreiter der Pest, jagen und so den Schaden helfen zu begrenzen. Eine Tierart, die seit Jahrhunderten bei den Menschen mitlebt als nicht zur Natur gehörig zu bezeichnen, ist in meinen Augen gewagt.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #32
Wie schon geschrieben stehen hier Mäuse Symbolisch für alle möglichen Beutetiere!

Das ganze unfert schon wieder sinnlos aus! *seufz* Was hat denn das jetzt mit Anwälten zu tun?

Die Klassische Maus ist nicht vom Aussterben bedroht aber was ist zB mit dem Feldhamster?

Schönes Wochenende euch!
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #33
Die Klassische Maus ist nicht vom Aussterben bedroht aber was ist zB mit dem Feldhamster?

... und der gehört deshalb zur bedrohten Tierart, weil Katzen ihn bejagen? Nicht durch die industrielle Bewirtschaftung der Felder, die ihm dadurch den Lebensraum raubt???
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #34
Hallo Rosmarin,
einige von euch wollen das nicht verstehen !

Unsere Hauskatzen sind nicht natürlicher Bestandteil des Ökosystems und überdies Habitatfremde Tiere.

Die Förster haben nicht ohne Grund die Anweisung streunende Katzen aus dem Ökosystem zu entfernen.
Ich weiß da ist bitter, das sind aber nun einmal Tatsachen.

Dann die Behauptung : Mäuse sind ja garnicht selten !
Doch, die Spitzmaus und Haselmaus sind selten und für die Katze leichtes Spiel. Die Spitzmaus sieht schlecht und die Haselmaus legt ihr Nest wie ein Vogel an.

Dann kam irgendwo der Kanarienvogel der zu laut zwitschert.
Der Kanarienvogel ist nicht natürlicher Bestandteil des Ökosystems. Aber der kommt ja auch nicht raus, der sitzt doch im Käfig ? Also verkörpert er auch keine Bedrohung.

Jemand schrieb noch Fischreiher, Amseln und co treiben auch ihren Unfrieden.
Richtig, aber sowohl der Fischreiher, wie auch die Amsel gehören zum natürlichen Ökosystem und sind Habitateigene Tiere.

Und dann kam da noch der Vergleich mit Stadtstreuner und Landstreuner.
Wir wohnen auf dem Land, hier gibt es weder Strassenbeleuchtung noch Handynetz und hier wimmelt es von Katzen. Wir haben alleine 5 streunende Herrenlose Freigänger in Pflege.

Die Katze unterscheidet auch nicht zwischen Naturteich und Hobbygartenteich. Die Frösche und Kröten übrigens auch nicht. Sie laichen durch den Mangel an natürlichen Laichgewässer sehr gerne im Hobbygartenteich des Nachbarn. Dieser Vorgeng ist sehr erwünscht, auch wenn es manchmal quakt.
Katzen fangen die Lurche da wo sie sie gerade finden, es ist ihnen egal ob sie im Gartenteich oder im Naturteich angeln.

Teilweise lese ich den Threads aber auch eine recht egoistische Einstellung heraus. Das ist nicht gut, denn irgendwann wird sich aufgrund des Drucks der Naturschutzbehörden der Gesetzgeber damit befassen und dann wird der Freilauf von Katzen womöglich untersagt werden ?

Zur Lebenserwartung von Freigängern :
Einfach mal googeln , ich habe mir das nicht selber ausgedacht, es stimmt leider !

Und wie gesagt, ich bin nicht euer Feind, ich liebe die Katzen über alles !
Tut euren Katzen und der Natur den Gefallen ; lasst die Katzen nicht raus, es sei denn sie haben gesicherten Freigang !

Gruss Frank
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #35
Einer Katze ein Glöckchen umzuhängen, ist Tierquälerei.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #36
Frank, wenn du mich übrigens ansprichst, brauchst du nicht den pluralis majestatis verwenden. Deine Argumente überzeugen mich indes nicht. Dass die Katze seit Jahrhunderten in unseren Breiten heimisch ist, interessiert dich nicht. Dass der Mensch den Lebensraum aller Tiere gefährdet und damit ganze Spezies ausrottet, interessiert dich nicht. Aber die jagende Katze, die Feldmaus, Spitzmaus oder Lurch fängt, rottet die ganze Art aus. :neutral: :e055:

Und dass Katzen vorzeitig sterben können, zieht keiner in Zweifel. Aber wie bereits schon Erich Kästner wusste, ist das Leben lebensgefährlich und endet meistens mit dem Tod. Auch das ist Natur. Das mag man bedauern, lässt sich aber nicht ändern. :f025:
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #37
Wildkatze und Hauskatze ist ein großer Unterschied!

Und wer hat die Hausmiez zu Hunderttausenden sich vermehren lassen? Der Mensch!
Sicher sind wir die Wurzel vielen Übels und da kommen wir und könne aber auch etwas dagegen unternehmen.
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #38
Hier mal etwas über die einheimische Wildkatze,



Auch die wird mittlerweile durch streunende Hauskatzen bedroht.

@ Rosmarin,
doch mich interessiert das was Du geschrieben hast sogar sehr, vielleicht erklärt der Link die Sache auch etwas besser wie ich es kann. Ich würde mich darüber freuen, wenn Du es lesen würdest.







Da sind z. Z auch wissenschaftliche Studien zu diesem Thema. Wer sich dafür interessiert, kann sich ja mal durchlesen.

Hier mal etwas über die Lebenserwartung von Freigängerkatzen

 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #39
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #40
Ich weiß Saurier, die Idee mit dem Glöckchen ist auch von Profis sehr umstritten.

Wir haben dagegen bei unseren freilaufenden Pflegekatzen sehr gute Erfahrungen mit den Halsbändern gemacht.
Die Katze schleicht sich zunächst an. Der Vogel erkennt bereits jetzt die lauernde " Vogelscheuche " mit dem Neonhalsband.
Setzt sie zum Sprung an, wird sie schon durch das eigene Gebimmel irritiert. Bei unseren eigenen Beobachtungen entkam der Vogel stets.

Zu berücksichtigen ist auch der geringe finanzielle Aufwand für so ein Teil. Es wird hin und wieder abgestriffen. Die kosten ab 3 Euro und gibt es für ein paar Euro mehr auch mit Floh und Zeckenschutz.

Gruss Frank

PS :

Die Halsbänder auf den Bildern, die diese schrecklichen Wunden verursacht haben, sind anders wie wir die haben.?
Das auf den Bildern sieht wie diese stabilen Flohhalsbänder aus, die geben nicht nach.
Unsere kannst Du mit einem Griff wegnehmen und wenn Du die richtig packst, reißen die sogar durch.

Wenn ich in Kürten bin, mache ich mal ein Bild von diesen Dingern.

Gruss Frank

Die sind so ähnlich wie die aus dem Zoo Plus wobei die noch mehr Gummizug haben.

Die Dinger gehen wie gesagt direkt auf, die habe ich manchmal schon in der Hand wenn ich den Kater auf den Arm nehme.
Neben den Zug ist die Lasche mit solchen Kunststoffnietchen befestigt. Die kannst Du mit einer Hand durchreißen. Da dürfte so etwas wie auf den Bildern eigentlich nicht passieren.

...ich komme immer noch nicht über diese schrecklichen Bider.....
 
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