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Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer?

Diskutiere Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Habe gerade folgenden Artikel gelesen, (den ich hier aber nicht vollständig rein stelle da nur das wichtigste über meine Frage ausreicht ) Und...
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Jey

Jey

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Habe gerade folgenden Artikel gelesen, (den ich hier aber nicht vollständig rein stelle da nur das wichtigste über meine Frage ausreicht )
Und zwar :

Katzen sind so genannte Endwirte von Toxoplasmen: nur im Darm von Katzen oder Katzenarten können sich Toxoplasmen geschlechtlich vermehren. Es werden dort so genannte Oozysten gebildet, die mit dem Kot ausgeschieden werden. Oozysten sind Dauerstadien von Parasiten, die sehr resistent gegen alle Witterungseinflüsse sind und so für die Verbreitung der Parasiten sorgen. Sie überleben unabhängig von der Außentemperatur bis zu zwei Jahre in der Erde – auch in Sandkästen. Nach dem Ausscheiden mit dem Kot der Katze dauert es etwa zwei Tage, bis die Oozysten infektionsfähig sind.
Für ihre weitere Entwicklung benötigen Oozysten dann wieder ein Säugetier. Maus, Schwein, Schaf, Rind, Vogel oder Mensch kommen als so genannte Zwischenwirte in Frage. In den Zwischenwirten entwickeln sich Oozysten zu Toxoplasma-Zysten und dringen in verschiedene Gewebe ein. Die Zwischenwirte – in den meisten Fällen wohl Mäuse – werden wiederum von Katzen gefressen, in denen die Toxoplasmen sich dann geschlechtlich vermehren können.
(vollständigen Text gibts auf )


So jetzt zu meiner Frage, aus diesem Artikel nehme ich heraus das Katzen sich über einen Wirt anstecken können und in den meisten Fällen sind es Mäuse und anderes Getier.
Wohnungskatzen fangen ja nun keine Mäuse und ebensowenig bekommen sie Schweinefleisch bewusst gefüttert.
Heisst das also im grossen und ganzen ist es von der Gefahr her geringer das Katzen diese Parasiten in sich haben wenn sie Freigänger sind, als Wohnungskatzen? Die ja so auch kein Kontakt zu Nagentieren von draussen haben oder eben anderen Artgenossen die draussen sind!

Oder habe ich da etwas falsch aufgenommen?

Und aus diesem Text nehme ich heraus das wenn man eigentlich längere Zeit mit Katzen zusammen gelebt hat die vielleicht dann doch schon mal diese Parasiten in sich hatten, eigentlich keine Gefahr mehr ausgeht da MENSCH ja schon Antikörper entwickelt hat!?
Hier der Text:
Gefährlich ist eine Infektion mit Toxoplasmen auch für Schwangere, die noch keine Immunität gegen Toxoplasmen besitzen, also während der Schwangerschaft zum ersten Mal in Kontakt mit den Parasiten kommen. Im Allgemeinen wird deshalb zu Beginn einer Schwangerschaft eine Blutuntersuchung auf Antikörper durchgeführt. Sind Antikörper gegen Toxoplasmen vorhanden, besteht nach heutigem Wissensstand keine Gefahr für eine Frau und ihr ungeborenes Kind. Nur bei einer Erstinfektion mit Toxoplasmen in der Schwangerschaft besteht eine Gefahr für das Kind. Toxoplasmen können dann in die Gebärmutter und den Mutterkuchen (Plazenta) wandern und Fehlgeburten oder Missbildungen bei dem noch ungeborenen Kind hervorrufen.
 
  • Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? Beitrag #2
Keiner eine Ahnung davon??Oder Erfahrung?
 
  • Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? Beitrag #3
Es kommt wohl darauf an, wie die Katze gefüttert wird. Laut TK Du.-K. reicht es aus, Eintagsküken zu füttern, deren Herkunft man nicht weiß. Allgemeingültig ist die Info natürlich nicht. Leo ist infiziert, ob durch ihre Geburt oder ihr kurzer Leben auf dem Bauernhof oder die Fütterung durch Eintagsküken ist nicht geklärt (nachdem sie als Kitten aufgenommen wurde war sie Wohnungskatze). Meine anderen fangen auch Mäuse und haben schonmal einen Vogel bekommen und gefressen und haben keine Toxoplasmose.
Allgemeingültigkeit gibts hier wohl, wie meist, nicht. Abgekocht sollte das Futter sein, auf mind. 60°, trotzdem füttere ich hier auch roh.

Lass dich nicht verrückt machen. Wobei als Schwangere würde ich den Männe die Katzenklos sauber machen lassen, zur Vorsicht.
 
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  • Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? Beitrag #4
Hallo Jey,

es sieht wohl so aus, dass man sich nur infizieren kann, wenn direkt mit dem Kot in Berührung kommt - und dieser dann in den Mund gelangt. Die Erreger für Toxoplasmose müssen also oral aufgenommen werden. Also nicht über die Haut oder ähnliches. Die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren ist ausgesprochen gering.

Es sieht wohl so aus, dass das Risiko sich an rohem Fleisch zu infizieren deutlich höher ist. (Zumal ich persönlich auch glaube, dass man vielleicht eher mal dazu neigt, einen Finger in den Mund zustecken, wenn man Essen zubereitet ... als während des Katzenklo´s-Sauber-Machens :eek:)

In den Artikeln steht, dass reine Wohnungskatzen - vor allem solche, die ausschließlich mit Fertignahrung (also Dosenfutter) ernährt werden, häufig selbst gar keine Toxoplasmose haben und somit auch nicht ausscheiden.
Wenn die Katzen dann auch weihterhin nicht roh gefüttert werden bleibt das auch so.

So: hier mal die Links:
Die ersten drei sind eher allgemeiner Art:







Und hier Berichte von negativ getesteten Frauen die schwanger waren und Katzen hatten:







Grüße,
Nic
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? Beitrag #5
ich füttere ab und an für Zwischendurch mal rohfleisch weils ja gut für die Zähen ist...mmhh aber weg lassen will ich das auch nicht.
Man macht sich halt gedanken und fragt sich warum der Arzt dann immer so dringend darauf hinweisst das man doch die Tiere für die zeit besser abgeben sollte usw.
 
  • Toxoplasmosegefahr bei Wohnungskatzen geringer? Beitrag #6
und fragt sich warum der Arzt dann immer so dringend darauf hinweisst das man doch die Tiere für die zeit besser abgeben sollte usw.

... weil die sich meist nicht mit Katzen auskennen. Und ok - ich denke, es ist ihre Pflicht auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Grüße,
Nic
 
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