Hallo ihr Lieben,
ich hab mal wieder eine Frage. Es geht wieder um meine kleine Schissylissy... die zwar von Woche zu Woche mehr auftaut und auch etwas selbstbewußter ihrem Katerkumpel gegenüber wird; aber ich mache mir ein wenig Sorgen über ihr Verhalten.
Wenn ich mit ihr spiele, oder sie anspreche, fängt sie sehr oft an sich zu putzen. Es ist doch merkwürdig: eben noch mit Jagdfieber in den Augen der Angel hinterhergejodelt - im nächsten Moment ganz schlagartig mit Putzen angefangen? Nach ein zwei Minuten lässt sie sich dann oft auch wieder zum Spielen animieren, aber irgendwie erscheint mir das Geputze schon manchmal fast zwanghaft. Beim Spielen wälzt sie sich gerne herum und liegt auf dem Rücken und angelt dann mit allen Beinchen nach dem Spielzeug... und ganz plötzlich ist es unheimlich wichtig, die Brust oder einen Fuß zu putzen... Manchmal hab ich den Verdacht, dass sie das dann macht, wenn ihr auffällt, dass sie sich wohlfühlt, obwohl ein Mensch in ihrer Nähe ist; wenn sie für ein paar Momente ihre Angst vergessen hat - und bevor sie in die Angst zurückrutscht, putzt sie sich lieber, da fällt es nicht so auf, dass sie gerade vertrauensselig mit Bäuchlein zu mir auf dem Rücken rumrollert... Ist irgendwie so mein Verdacht. Könnte da was dran sein?
Da an Anfassen nur selten und sehr sehr vorsichtig zu denken ist, kann ihren Fellzustand nur vom Ansehen beurteilen, der macht aber einen sehr guten, flauschigen, wuffligen und gepflegten Eindruck auf mich; also keine Ausdünnungen zu sehen oder gar kahle Stellen. Sie betreibt es auch nicht exzessiv in dem Sinne, das sie dann gar nicht mehr aufhört. Nur die Situationen, in denen es einsetzt, sind halt sehr prägnant und sich ähnlich. Das eine war eben das beim Spielen, das andere ist, wenn sie in meiner Nähe herumstreicht, und ich sie sehe, mit halbgeschlossenen Augen freundlich blinzel und leise auf sie einquassel, was für eine feine Mietzipietzi sie doch ist *gggg* Vielleicht schämt sie sich ja nur über die vielen Komplimente?
mh, was meint ihr dazu?