Ganz großes Danke an alle fürs Daumen und Pfotendrücken!
Leider weiß ich immer noch nicht viel mehr. Ich habe mich nochmal ganz lang mit einer ganz netten TÄ von der Klinik unterhalten.
FIP ist eher unwahrscheinlich (jedenfalls spricht etliches dagegen, die Werte passen nicht wirklich typisch, das Alter passt nicht usw). Schon im Januar haben die TÄ der Klinik wohl mit einem
Lymphom gerechnet, aufgrund US (Milz geschwollen, "komische" zerfressene" Strukturen, freie Flüssigkeit usw). Sie waren dann überrascht, dass Nadelbiopsie und Blutwerte wirklich ausschließlich nur auf eine starke Entzündung hinwiesen. Sie wüßte aber auch nicht was man jetzt wirklich noch tun könnte, außer Biopsie und Gewebe einsenden - das wäre dann aber auch nur ein positiv Beweis für das
Lymphom. Wenn es dann keins wäre, hätte trotzdem zunächst mal keiner eine Idee, was es sein könnte. (das mache ich eher nicht, denn Rudi ist zu schwach, und es wäre ja wirklich nur ein Beweis für
Lymphom). Sie haben das mit mehreren TÄ in der Klinik diskutiert, und die Situation ist irgendwie unbefriedigend, weil nichts wirklich typisch passt. Alternativ zur Biopsie kann man sonst nur zunächst mal abwarten und beobachten was passiert, wenn die Depot Spritzen (Antibiotikum und Cortison) abklingen. Es sind aber jetzt auch schon min. zwei Antibiotika ausprobiert worden, hätte eigentlich durchschlagend helfen sollen, wenn es eine Entzündung ist.
Ich habe gestern auch alle Unterlagen an den zweiten
Tierarzt gegeben, höre aber leider erst am Dienstag nach Ostern von ihm. Nach der Untersuchung vorige Woche hat er eher den Verdacht, das mit den Nieren etwas nicht stimmt. Er hat mir auch das Trockenfutter "renal" von Royal Canin empfohlen, das Rudi zZ bekommt (ich habe schon gelesen, dass das hier umstritten ist).
Dazu würde auch passen, dass Rudi sich immer weniger bewegt, er springt vor allem nirgendwo mehr runter, als ob er Erschütterungen meidet. Überhaupt geht es ihm schlechter, aber es ist irgendwie anders - wirklich mehr so, als ob er Rückenschmerzen oder so hat. Aber natürlich ist er auch sehr müde und schläft sehr viel und ist insgesamt auch matt.
Beide
Tierarzt meinten, dass ich am besten morgens und abends Fieber messen soll - das mag Rudi leider gar nicht, und ich stelle mich dabei wohl ein bisschen blöd an und das Thermometer braucht so lang und überhaupt...:?
Ach je... Ich lese heute abend mal hier im Forum nochmal genau nach, was ihr bei Nierendiät so empfehlt. Schwierig wird vermutlich, dass Rudi zZ nur noch
Trockenfutter frisst. Mittlerweile nur noch höchstens so ca. 3 - 4 EL am Tag, wenn überhaupt. Er ist ein typischer
Trockenfutter Kater, er mag kein rohes Fleisch, kein gekochtes Huhn, Thunfisch wirklich nur einen Happen - das war immer schon so.
Also bitte weiter Pfoten drücken...
Lieben Gruß und vielen Dank auch von Rudi (schnurren tut er noch

)