Hallöchen,
ich wollte euch mal von meiner Katzendame Kati berichten, die wir seit Juli letzten Jahres aus dem Tierheim aufgenommen haben. Wir bekamen sie mit massivem Ohrmilbenbefall. Beide Ohren waren innen pechschwarz, ganz stark entzündet und verkrustet. Problematisch war, daß man durch die Krusten nicht an die Milben darunter herankam, um sie mit Ohrentropfen u.ä. zu bekämpfen. Also haben wir auf Anraten des Tierarzt mit Spot-on Präparaten und Antibiotika gearbeitet sowie mit Ohrengel, das wir regelmäßig in die Ohren gegeben haben. Da Kati beim Kratzen an den Ohren immer geschrien hat und sich auch kaum dort anfassen ließ, mußten wir abwarten, bis die Entzündungen abklingen und alle Milben tot waren, um dort mit Ohrreiniger und ähnlichem behandeln zu können. Nun ist endlich alle Entzündung raus und die Ohren sind innen wieder schön rosa abgeheilt. Leider hat sich aber in beiden Ohren ein Klumpen aus Kruste vor das Trommelfell gesetzt und läßt sich dort auch nicht ausspülen. Daher wird Kati am 17. in Narkose gelegt und diese Pfopfen entfernt. Nebenbei lassen wir auch den Zahnstein mit entfernen.
Ich mache mir wirklich große Sorgen um sie, da sie ja eine Narkose zu überstehen hat. Außerdem sagte die Ärztin, daß man schauen müßte, ob einen in dem Ohr noch was anderes erwartet. Davon ging sie erst mal nicht aus, aber wissen kann man es nicht. Kati soll ich morgens in der Klinik abgeben und kann sie nachmittags wieder abholen, wenn sie den Rausch ausgeschlafen hat. Keine Ahnung, wie ich mich da konzentrieren soll auf der Arbeit.
Hat jemand vllt schon Erfahrungen mit einer solchen Geschichte?