Hy,
als Halter einer reinen Wohnungskatze möchte ich hierzu auch gerne meine persönliche Meinung äußern:
Beitrag # 4 + 5 stimme ich voll zu.
Es gibt Studien die belegen, dass der Impfschutz viele Jahre hält. Aber man darf nicht außer Acht lassen, wie das Tier lebt und welche Haltung es hat. Z. B. wenn ich sehr viel mit fremden Tieren zu tun hätte, sei es nun beruflich, aus Hobby o.ä. würde ich immer einer Gefahr für mein eigenes Tier mittels Impfen auf jeden Fall vorbeugen. Aber nicht aus dem Grunde, dass ich evtl. Krankheitsüberträger mit den Schuhen in mein Haus bringe. Denn so etwas wird man niemals verhindern können, das geht einfach nicht.
Ich habe versucht mittels verschiedener Studien einen sog. goldenen Mittelweg zu finden. Es ist z. B. an der medizinischen Kleintierklinik der LMU Muc belegt, dass eine 3-jährige Auffrischung reicht. Wenn ich mit Jonas zum Impfen gehe achte ich u. a. darauf bzw. bitte meinen Tierarzt, die Impfung distal (rechtes Hinterbein) zu verabreichen.
Selbst wenn ich jetzt davon ausgehe, dass Jonas durch einen starken verschleppten Katzenschnupfen als junges Tier heute immer noch etwas herumschniefelt und niesst (dies habe ich ja nun mit einer Langzeitcortisongabe sehr gut im Griff) und dass er seine Zähne ebenfalls als junges Tier verloren hat, bin ich der Überzeugung, für seine Gesundheit mit der 3-jährigen Auffrischung genügend zu tun.
Es wurde bei den Studien u.a. bemerkt, dass diese sog. jährlichen Impftermine auch dazu dienen sollen, dass ein Tierhalter mindestens einmal im Jahr mit seinem Tier beim Tierarzt vorstellig werden sollte. Aus dieser Warte aus kann ich schon verstehen, dass ein Veterinär diese Aussagen trifft; ich selbst habe in den siebziger Jahren eine Lehre als Tierarzt-Helferin alsolviert. Für diese Berufsauswahl wurde ich damals wie von einem anderen Gestirn betrachtet. Das ist ja heute ganz anders.
Aber wie gesagt, das ist alles nur meine eigene persönliche Meinung zum Thema Impfen usw..
VG :neutral:
Marita & Jonas