Hallo,
als ich beschlossen hatte mir "eine Katze" anzuschaffen, wollte ich zwei Katzen, da ich berufstätig bin. Ich habe mich dann im Tierheim in meine blinde Schmusetigerin Aimée verguckt. Im Tierheim sagte man mir, ich solle zuerst nur die blinde nehmen, damit sie sich auskennt und nicht direkt unterliegt, wenn eine zweite dazu kommt. Als ich später eine zweite Katze dazunahm, habe ich gemerkt, dass dieser "Heimvorteil" nicht existiert, eine sehende Katze gewinnt immer.
Ich hatte im letzten Jahr versucht ich Aimée mit einer anderen Tierheimkatze zu vergesellschaften, leider entpuppte diese sich als absolute Einzelkatze und die blinde wurde total fertig gemacht. Aimée hat nach ca. 2 Monaten versucht mit der anderen zu spielen, wurde aber immer nur angefaucht oder bekam eine geknallt. Umso mehr die andere Katze sich an mich gewöhnte, umso mehr versuchte sie Aimée zu vergraulen. Nach gut 3 Monaten mußte ich darum leider die zweite wieder ins Tierheim zurückbringen. Ich habe lange nach einer möglichen Gesellschaft für Aimée gesucht und habe mich für einen Kater entschieden, der ruhig und sozial verträglich sein sollte. Er ist sozial verträglich, aber alles andere als ruhig. Er ist für meine ruhige Katze viel zu wild.
Ich möchte den Kater nicht abgeben und habe darum eine Frage an die, die sich mit Katzen besser auskennen. Ich überlege mir eine dritte Katze (definitiv keinen weiteren Kater, Aimée scheint Kater nicht besonders zu mögen) anzuschaffen, damit der Kater, der sich zutode langweilt, weil er jemanden zum toben braucht (er soll 6 Jahre alt sein, tobt aber rum wie ein Kätzchen), einen Spielkumpel hat und nicht versucht mit Aimée rumzutoben. Kann das funktionieren?