Hallo ihr Lieben,
Eigentlich gehöre ich nicht zu der Sorte Tierbesitzer, die sich bei jeder Kleinigkeit die schlimmsten Horrorszenarien ausmalen und direkt zum Tierarzt rennen. Aber jetzt bin ich doch sehr beunruhigt:
Vorgestern und gestern ist mir bei meinem Kater aufgefallen, dass sein linkes Auge etwas tränt. Da er den Tag über die meiste Zeit draußen ist und es im Moment sehr windig ist bei uns, habe ich das erstmal nicht weiter ernst genommen und wollte es eine Weile beobachten. Meistens legt sich das nach wenigen Tagen von selbst, wenn Katzen "einen Zug" aufs Auge bekommen haben.
Gerade allerdings kam mein Kater von draußen herein und da fiel mir auf, dass die linke Pupille jetzt größer ist als die rechte. Kann sowas im Zusammenhang mit einer Augenentzündung auftreten?
Bei vergrößerten Pupillen fallen mir direkt diverse Szenen aus Ärzte-Serien ein, zusammen mit Schlagworten wie "Hirndruck", "Nervensystem", etc...
Aber er ist nicht verhaltsauffällig oder sonstiges. Er frisst und spielt wie sonst auch.
Heute kann ich eh nicht viel machen, deswegen warte ich noch bis morgen früh ab. Sollte bis dahin keine Besserung aufgetreten sein, werde ich wohl doch mal zum Tierarzt fahren. Oder meint ihr, dass ist (noch) nicht nötig? Habt ihr sowas schon mal bei euren Katzen beobachtet?
PS: Gerade kam er angewetzt und hat seine 5 Minuten, bei denen er total rumspinnt und die Pupillen aufs Äußerste geweitet sind. Da waren beide gleich groß. Also kann sich die linke anscheinend nur nicht komplett zusammen ziehen bei Lichteinfall...