Viele von euch mögen sich jetzt fragen:
die hat doch 2 kastrierte Kater, wie mag das wohl gehen?
Ganz einfach: Via Telefon.
Am Freitagabend rief mich das örtliche Tierheim an mit der Bitte, SOFORT 4 Weisenkinder zu übernehmen, 5 Wochen alt, mit der Flasche "groß" gezogen und in der alten Pflegestelle nicht länger handlebar.
Ich also eine Babybetreuung für den Samstag gesucht (musste arbeiten) und zugesagt. Und seit dem leben Ziva, Gonzo, Lisbeth ind Ivy (3w, 1m) in unserem Arbeitszimmer.
Sie sind quietschfidel und (fast) stubenrein, fressen selbstständig ihre Mischung aus Aufzuchtsmilch und Nassfutter und sind aufgrund der Handaufzucht total zahm (Momentan liegt Ivy in meinem Nacken und nuckelt an meinen Haaren, Ziva liegt auf meinem Arm und leckt ihn sauber damit ich nicht mehr duchen muss).
Ich finde sie vier total süß, Peanut und Collin allerdings nicht.
Sie haben tierisch Panik vor den 700g-Monstern.
Was ich mich frage ist: warum?
Die großen sind nicht aggressiv oder versuchen die Kleinen aus ihrem Revier zu vertreiben. Sie haben Angst. In den beiden Momenten, in denen ich die Großen kontrolliert mit den Babys konfrontiert habe, liefen die Großen quasi schreiend davon, mit nem Puls von 180.000.
Warum ist das so? Warum haben erwachsene Tiere Angst vor Fremden Babys?
Und wie kann ich die Großen davon überzeugen, dass die Kleinen sie nicht fressen wollen?
Noch sollen die Babys sich nicht frei in der Wohnung bewegen dürfen und die Großen kommen nicht ins Arbeitszimmer.
Aber es wäre schön, wenn die Babys irgendwann von den Großen lernen könnten.
Wie bekomme ich das am Besten hin, ohne die Großen zu vergraulen?
LG
Marion
und die 6 Nasen