Ich brauche ein paar Ratschläge.
Meine zwei Norweger-Mixe Hermine und Schokoline sind Schwestern, beide kastriert. Sie dürfen raus, Katzenklappe ist immer offen. Wir wohnen auf 140qm, dazu kommt noch ein großer Anbau ans Haus, der frühere Stall von mindestens noch einmal 70qm auf zwei Ebenen ungeheizt und noch die Büroräume im unteren Stock, also noch einmal 60qm, das heißt Platz ist genug da. Ich bin Single, d.h. die Katzis haben nur mich. (Das Haus ist eine Dienstwohnung, d.h. ich muss da wohnen, nur wenn sich jemand wundert).
Die beiden sind jetzt 2,5 Jahre alt und ich habe sie mit ca. 15 Wochen hier einziehen lassen.
Hermine ist deutlich anhänglicher, da sie als kleines Kätzchen das Sorgenkind war und mit Flasche zugefüttert wurde. Schokoline hat sich zu einer erfolgreichen Mäusejägerin entwickelt und ist gerne beim Nachbarn im Kuhstall. Oder vielleicht eher, sie ist da gerne, weil sie Hermine aus dem Weg geht. Denn Hermine spielt hier seit einiger Zeit die Chefin und Schokoline geht sehr vorsichtig durch`s Haus, schläft an sehr sicheren Plätzen nur noch und Hermine übernimmt diese Plätze dann gerne, wenn sie merkt, dass da ihre Schwester geschlafen hat.
Gefauche und Gehaue gibt es eher selten, aber halt diese Zurückhaltung bei Schoko, dass sie immer auf dem Sprung ist und Hermine darf ihr nicht zu nahe kommen. Vorhin beim Fressen ist mir das so aufgefallen, dass Schoko immer geguckt hat, wo ist die andere und als Hermine aufgetaucht ist, ist sie sofort gegangen, da ist Hermine ihr dann auch nach und hat nach ihr gehakelt. Im Haus wehrt sich Schoko nicht. Draußen im Garten ist das etwas anders.