Na das hört sich doch toll an!
Sei spielt mit dir, sie lässt sich von dir streicheln, sie schnurrt dich an, sie lässt dich auf Katzenhöhe an dich herankommen-
Das ist mehr als so manch andere Katze in ihrem ganzen Leben zulässt.
Die Angst vor dir in "voller Grösse" wird sicher irgendwann vergehen.
Bei Odin hat es sehr gut geholfen, wenn man den Raum betrat, ganz demonstrativ völlig woanders hinzuschauen als wo er saß oder stand.
Und dann ganz langsam dorthinzugehen, wo man hinwollte.
Wenn er sich erschreckte, lies ich ihn wegrennen, kam 1 Minute später vorsichtig hinterher und beruhigte und lockte ihn...
Irgendwann kam er dann auch und lies sich streicheln.
Diese "Angst" loszuwerden hat ca. 3 Monate gedauert, heue beschränkt sie sich auf Situationen, in denen wir ihm aufrecht gehend an "Engpässen" wie im flur begegnen. Doch auch dann läuft er längst nicht mehr gleich unters Bett, sondern nur ein paar Schritte ins nächste Zimmer.
Wie viele Kratzgelegenheiten habt ihr denn?
Manchmal reicht ein Kratztbaum einfach nicht, Katzen wollen ja auch ihr Revier markieren, und das tun sie manchmal ungern in der Ecke, in die Dosi den Baum gestellt hat, damit er nicht so auffällt...
Es würde sicher helfen, einen weiteren Baum an exponierter Stelle aufzustellen, oder, wie Skovkat schon sagt, ein Kratzbrett an einer Ecke, an der er öfter am Tag vorbei läuft.
Wir haben eine deckenhohe Kratzwand und es ist die mit Abstand meistbekratzte Kratzgelegenheit überhaupt...
Dafür kratzt niemand falsch.
Wenn du ihn nicht erwischst, würde ich ihn "pro Forma" ab und an an den Kratzbaum ansetzen, mit seinen Pfoten über den Sisalstamm fahren und loben... Wenn er mitkratzt, umso mehr. Vielleicht bringt das schon den Durchbruch bei euch.