Moin Moin von der sonnigen Ostsee,
ich bin neu hier und darum möchte ich uns (meine Frau unsere
Katzen und mich) kurz vorstellen.
Meine Frau wollte immer einen Hund, da ich mich dann aber immer am Sonntag um 6.30Uhr im Regen beim Gassi gehen sah, gab es von mir “nur” das OK für eine Katze.
So kam vor 13 Jahren Mona (s.Avatar) zu uns. Sie kam von Bekannten und war gerade 8 Wochen alt.
Luzi wurde ausgesetzt und ist mir bei einem Kunden quasi ins Auto auf den Schoß gesprungen. Das war vor ca. 11 Jahren und sie war damals ein ¾ Jahr alt.
Und unser Kater namens “Kater” (Frühstück bei T…) war eigentlich ein Igel den meine Frau im Herbst vor einigen Jahren für den Winter mit Katzenfutterresten in unserem Garten fitt machen wollte. Bis ich dann eines abends bemerkte, dass es ein großer (10Kilo) schwarzer Kater ist und kein Igel.
Nun zu Mona:
Sie ist immer sehr aktiv (fängt Mäuse/Ratten), sehr zutraulich, sehr verspielt und sehr gesprächig.
Sie ist deshalb auch in der Nachbarschaft sehr beliebt und geht dort auch in einigen Häusern ein und aus.
Doch im letzten Winter fiel mir auf das sie ruhiger wurde. Dann fing sie an sehr viel zu trinken (sie trank schon immer mehr als die anderen zwei) und an versch. Stellen im Haus zu pinkeln (Fressen normal). Aus ruhiger wurde regelrecht apathisch . Sie lief ziellos mit gesengtem Kopf durch die Wohnung. Nachdem sie eines Abends auf meine Handbewegungen
vor Ihrem Kopf gar nicht mehr reagierte ging es am nächsten morgen zu
unserer Tierärztin(TÄ).
Dort das volle Programm: Röntgenbilder, Blutuntersuchung, Urin und allg. Untersuchung. Alles ohne Befund!!! Aber sie hatte einen Verdacht auf Mittelohrentz. oder Gehirntumor.
Es wurde Antibiotika u. Kortison gespritzt.
Das schlug an, ihr ging’s sofort besser! Auf meinen Wunsch hin wurde das nach 14 Tagen noch
einmal wiederholt(da ich nun auch auf eine Mittelohrentz. tippte/hoffte).
Die TÄ meinte eher Gehirntumor.
Nun ging es ihr 2-3 Monate ganz gut. Allerdings war sie noch nicht wieder die alte: Hat immer noch in der Wohnung uriniert, trank noch viel und war nicht so aktiv wie sonst.
Dann wurde es wieder deutlich schlechter. Die gleichen Symptome wie geschildert aber zusätzlich gel. Gleichgewichtsstörungen.
Nun in die Tierklinik: Die gleichen Untersuchungen wie bei der TÄ plus, falls nötig “Gehirnscan in der Röhre”.
In die Röhre war erst mal nicht nötig denn die Blutuntersuchung ergab:
Massiv erhöhte Blutzuckerwerte (ca. 550 mg/dl und Langzeitwert bei 600). Der Arzt war regelrecht geschockt v. solch hohen Werten. Wir mussten also Insulin spritzen lernen.
Nach ca. 2 Wochen konnten wir das schon ganz gut, Mona ging es besser aber die Werte gingen kaum runter. Doch dann plötzlich sanken die Werte über 4 Tage kontinuierlich bis auf normal. Seit nunmehr 14 Tagen haben wir nicht mehr gespritzt und die Werte liegen immer zw. 85-95 mg/dl. Und das Beste: Mona ist wieder völlig die Alte!!!!
Hat jemand eine Erklärung hierfür (Gift/Fressen beim Nachbarn…) und gibt es Hoffnung, dass das so bleibt????????????????????????????????
Danke und Grüße
Karsten