Also, ich möchte da jetzt auch mal was zu sagen.
Du schreibst, deine "alte" Katze ist knapp ein Jahr (also wahrscheinlich noch nicht ganz ein Jahr). Das kleine Katerle 10 Wochen (hier stimme ich übrigens allen anderen zu, 10 Wochen ist zu früh, er hätte eigentlich mit frühestens 12 Wochen bei dir einziehen sollen).
Das heißt, die beiden trennt noch nicht einmal ein Altersunterschied von 10 Monaten.
Kannst du nochmal genau sagen, wieviel die auseinander sind?
Ich finde jetzt nicht, dass das so der rießen Unterschied ist.
Ausserdem empfinde ich eine knapp ein Jahr alte Katze auch noch nicht als erwachsen. Meine sind es zumindest nicht.
Zu der Katze - Kater Kombination kann ich nur sagen, dass ich weiß, dass hier die Meinung vorherrscht, Katze - Katze und Kater - Kater würde besser funktionieren, ich selbst habe aber noch nie Probleme mit der Katze - Kater Kombination gehabt und es sind nun schon einige Paare gewesen.
Dann schreibst du, der Kleine ist seit gestern Abend da.
Also Fakt ist wohl, dass es sehr, sehr selten völlig ohne Gefauche und Geknurre abgeht. Also eigentlich ist doch Alles im grünen Bereich.
Mal kurz zu meiner letzten Zusammenführung (die ist jetzt gerade einen Monat her):
-Sherlock ist am 23.05. hier bei uns eingezogen. Meine beiden großen Kater waren etwas irritiert, haben sich aber eigentlich nicht weiter um den Kleinen gekümmert.
-meine große hat ihn ab und an mal angefaucht, war aber ansonsten auch weitestgehend relaxt.
-nur meine knapp ein Jahr alte

Charlie fand das gar nicht prickelnd.
-die ersten beiden Tage gab es großes Gefauche und Wegrennen, danach fing sie an, wenn er ihr zu nahe kam, ihm mit der Pfote eine zu verpassen, ab und an hat sie ihn auch mal richtig verpügelt.
-Sherlock ist aber immer wieder zu ihr hin. Meine Meinung: Auch die kleinen können die Gefahr schon ganz gut einschätzen, wenn sie immer wieder die Nähe suchen, kann die Gefahr, die von der Grossen ausgeht nicht so groß sein.
- nach ca. einer Woche war der schlimmste Spuck vorbei und mittlerweile sind die beiden die besten Freunde. Mein Eindruck: Finny und Charlie haben einen rießen Spass, mit dem Kleinen durch das Haus zu toben, und sie haben überhaupt kein Problem damit, dass es sich dabei um einen Kater handelt.
Ich habe dir das jetzt geschrieben, um dir ein bisschen Mut zu machen. Bei dir geht nichts Ungewöhnliches vor sich. Im Gegenteil, ich fand die eine Woche, die es bei mir gedauert hat echt kurz.
Ich kann dir auch nur den Tip geben: Versuche möglichst ruhig zu bleiben. Wie Jess schon gesagt hat, deine Katze merkt es, wenn du nervös bist, und dann geht sie davon aus, dass etwas nicht stimmt. Das ist der Situation nicht zuträglich.
Liebe Grüsse