So wie du es beschreibst, klingen die Symptome recht schwerwiegend. Cortison sollte aber auf keinen Fall die Dauerlösung werden und nur im Notfall zum Einsatz kommen um die Symptome etwas abklingen zu lassen.
Nach wenigen Spritzen hättest du sicher auch die Kosten für die Biopsie erreicht. Wie teuer diese ist, weiß ich leider nicht mehr (ich glaube nur die Untersuchung im Labor waren ca. 60 EUR). Frage am besten mal deinen Tierarzt.
Nur durch die Biopsie kannst du das eos. Granulom diagnostizieren und dann Möglichkeiten der Behandlung suchen. Das wäre in meinen Augen sehr, sehr wichtig.
Nachtrag: Ist die Pfote nur geschwollen oder eitert sie doch? Stinkt die Pfote?
Danke fürs Interesse.
Die Pfote stinkt nicht, mir erscheint sie heiß, im geschwollenem Zustand. Heute Abend ist sie auch etwas abgeschwollen und weniger heiß. Es ist kein Eiter zu sehen.
Die Pfote ist geschwollen, aber auch nur das. Sie scheint ihn auch nicht zu belasten, da er seinen "Katzenquatsch" weiterhin durchzieht, also er lässt sich dadurch nicht einschränken.
Er scheint normal, ausser, dass er immer wieder den Drang hat, seinen Körper zu pflegen (=hier und da lecken - für mich sieht es nach allergischem Juckreiz aus). Mir scheint auch fast, als würde er viel mehr Speichel produzieren, als normal.
Ich halte auch nichts von Cortison. Nur hat es ihm letztes Mal eine ganze Weile geholfen. Wenn man täglich die blutenden Wunden sieht, die dann plötzlich abheilen, dann ist das zunächst schon ein Argument fürs Cortison. Ich möchte meinem kleinen Zimmertiger aber auf Dauer helfen und das möglichst ohne Chemie.
Ein Bekannter von mir meinte, dass ich allmählich von Nassfutter auf Trockenfutter umstellen soll, Trockenfutter sei allgemein besser verträglich. Hat da jemand Erfahrungen, dass das gut ist?
Danke an Euch für Eure lieben Hinweise und Tipps - Danke an Isenbert für die gute Besserung!
Vielleicht können wir dem kleinen Racker ja bald helfen.
Hallo Liv,
ich würde auf Dauer von Cortison abraten. Bei uns hat das überhaupt nichts gebracht, außer eine müde kleine Katze.
Lass schnell eine Biopsie machen, damit du Gewissheit hast. Was sind schon ein paar Euro für die Gesundheit deines Tieres?
Danach kann man dann überlegen, welche Behandlung Sinn macht. Eventuell ja auch erstmal Ausschlussdiät, falls die Immunerkrankung auf ner Futtermittelallergie basiert.
Gute Besserung für deinen Kater!
Hallo Isenbert,
danke für den Hinweis!
Ja, die Fahrten zum Tierarzt sind für mich und dem Kater nicht schön, auch wenn er sich dann gerne von den Mädels dort streicheln lässt. Ihn belastet das sehr.
Eine Biopsie ist? = Blutabnahme und ab ins Labor?
Danke für die Hinweise - ich denke, wir kommen da immer mehr voran!