Hallo liebes Forum,
ich habe hier vor einer Weile schon einmal von der Autoimmunerkrankung (zumindest vermutet das der Tierarzt) unserer Mokka geschrieben. Sie bekommt immer wieder wunde Stellen, die Haare fallen an den Stellen aus, es juckt sie dort und sie kratzt sich wund. Seit nunmehr fast einem halben Jahr sind wir mind. alle 4 Wochen beim Tierarzt. Er gibt ihr immer eine Spritze (hauptsächlich Cortison) und wir geben ihr Tabletten (Dexa 0,5). Wir versuchen, die Dosis so gering wie möglich zu halten, jedoch war nach der Gabe von 1/4 Tablette täglich der Ausschlag wieder da. Der Tierarzt riet uns jetzt, zwei Wochen tägl. 1/2 Tablette und dann 2 Wochen jeden 2. Tag 1/2 Tablette zu geben. Seiner Aussage nach seien Katzen nicht so empfindlich, was Cortison angeht, wie Mensch oder Hund und "nach menschl. Ermessen" würde eine geringe Dosis auch dauerhaft die Katze nicht schädigen.
Auf meine Frage nach Behandlungsalternativen meinte er, man könne eine Allergiediagnostik machen, die aber sehr teuer sei und in höchstens 50% der Fälle ein brauchbares Ergebnis liefere.
Mit antiallergischem Futter könnten wir auch experimentieren - was sich jedoch bei unseren 3 Fellnasen und unserer beider Berufstätigkeit etwas schwierig gestaltet.
Laut Aussage des TAs gibt es durchaus Verläufe einer solchen Erkrankung, die nach einer Weile Tablettengabe wieder weggehe. Hier fehlt mir natürlich die Erfahrung und ich kann mich nur auf sein Wort verlassen. Wenn das die einzige Möglichkeit ist, gebe ich eben die Tabletten.
Meine Fragen aber nun:
Hat jemand Erfahrung in dem Bereich, auch mit der Allergiediagnostik?
Ist das Cortison wirklich so ungefährlich in der geringen Dosierung?
Gibt es von eurer Seite noch Alternativen?
Vielen Dank für's Lesen und Antworten!
Sonja