Depressionen nach Tod der geliebten Katze

Diskutiere Depressionen nach Tod der geliebten Katze im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, vor ca. 3 wochen wurde mein geliebter 17 jähriger Kater wegen Nierenversagen eingeschläfert. Seitdem befinde ich mich in einer...
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #1
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Levis

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Hallo zusammen,
vor ca. 3 wochen wurde mein geliebter 17 jähriger Kater wegen Nierenversagen eingeschläfert.

Seitdem befinde ich mich in einer schweren Depression und sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben.
Bisschen zum Hintergrund über mich: Ich bin 22 Jahre alt und mein Kater hat mich von klein auf begleitet. In meiner Kindheit und Jugend war er meine wichtigste Bezugsperson, da meine Familienverhältnisse immer schwierig waren. Vor 2 Jahren wurden bei ihm einige Erkrankungen festgestellt, wie CNI, HCM, herpesviren. Seit dem kümmerte ich mich jede freie Minute um ihn, informierte mich über die Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten. Ich studierte nebenbei auch, was ich jedoch nicht wirklich schaffte. Ich besuchte somit wenig Veranstaltungen und schrieb kaum Prüfungen. Mein Kater war mir aber einfach wichtiger! In den vergangenen 2 Jahren hatte er einige kleine Tiefs wegen seinen verschiedenen Erkrankungen, doch im großen und ganzen hielt er sich stabil.

Anfang Juni verschlechterte sich sein Zustand, er frass immer weniger und war sehr still. Daraufhin bin ich am Wochenende in den Notdienst der Tierklinik Bielefeld. Diese stellten hohen Nierenwerte fest. Er wurde dort stationär aufgenommen und bekam intravenöse Infusionen. Nach ein paar Tagen waren die Werte nicht gesunken. Die TK bielefeld sah kaum mehr eine Chance für ihn. Ich konnte das nicht so wirklich wahrhaben und mir nicht vorstellen, da er in den vergangenen 2 Jahren viele Tiefs überwunden hatte. Wegen seinen Erkrankungen und da er immer schon sehr dünn war, hatten in den Vergangenheit oft schon Tierärzte gesagt, dass er eingeschläfert werden sollte. Er erholte sich jedoch immer wieder!
Ich nahm ihn dann mit nach Hause, wo er jeden Tag subkutane Infusionen bekam. Sein Zustand verbesserte sich jedoch nicht und auch mit dem Fressen war es sehr schwierig. Er machte immer auf der einen Seite so Kieferbewegungen, sobald er etwas Futter aufnahm.
In der TK hatte er AB und Schmerzmittel bekommen, die jedoch auch keine Veränderung brachten.
Ich gab ihm zu Hause SEB Ulmenrinde, kolloidales Silber, homöopathisches für die Nieren und diverse Aufbaumittel wie Reconvales Tonicum. Dennoch verschlechterte sich sein Zustand immer weiter. Am 2. Juniwochenende fraß er kaum noch, lag nur unter der Decke und machte auch immer dorthin, wo er gerade lag und blieb dann in seinem Urin liegen.
Zum Wochenanfang stellte er auch das trinken ein und konnte kaum mehr richtig laufen. Er hatte gar keine Kraft mehr in den Hinterbeinen, wenn man ihn aufstellte.
Ich ließ dann nochmals die Nierenwerte machen, die sich weiter verschlechtert hatten.

Meine Haustierärztin war noch bis Ende der Woche im Urlaub. Ich sah keine Chance mehr, dass er es bis Ende der Woche schaffen würde. Am Dienstag Abend entschied ich mich, dass er eingeschläfert werden sollte.

Das ist jetzt fast 3 Wochen her. Seitdem bin ich zu nichts mehr in der Lage. Liege fast nur im Bett und gucke bisschen fernsehen um mich abzulenken. Meine Schuldgefühle werden immer größer. Ich kann es alles nicht fassen, was gesehen ist. Sein Zustand verschlechterte sich so rapide. Ich habe immer für ihn gekämpft, obwohl ihm auch in der Vergangenheit oft keine Chance mehr gegeben wurde. Auf dieser bekannten Informationsseite über niereninsuffizienz bei der Katze wird oft geschrieben, dass die Katzen 10 Tage am Tropf waren o.Ä.. Ich mache mir so große Vorwürfe, dass ich nicht auch darauf bestanden habe, dass er so lange an den Tropf kam. Außerdem werden dort spezielle starke AB fürs Endstadium empfohlen.
Von meinen ganzen Tierarzt Besuchen wusste ich, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass die TÄ das von alleine vorschlagen, sondern dass man es als Tierbesitzer alles selber anordnen muss.

Ich weiß, es ist nicht mehr zu ändern. Man trifft in einer Situation Entscheidungen, weil man es damals so gesehen hat. Später denkt man immer, man hätte es anders machen sollen.
Dennoch bin ich in einem ganz tiefen Loch und weiß nicht wie ich weiterleben soll. Mein Kater war das einzige im Leben, was mir Kraft gegeben hat.
Ich bin auch schon seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung und nehme jetzt auch Antidepressiva.
Trotzdem weiß ich nicht wie es weitergehen soll.

Ich würde mich freuen eure Erfahrungen zu hören. Hattet ihr auch solch starke Depressionen oder war es bei euch nicht so schlimm? Wie habt ihr geschafft wieder in den Alltag zu finden?
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #2
Hallo Levis,

das tut mir sehr, sehr leid für dich.

Denke immer daran, dass du das ganze Leben deines Katers an seiner Seite warst.
In seiner letzten Zeit warst du für ihn da, und hast alles für ihn getan, was in deiner Macht stand.
Wenn man selbst so sehr leidet, denkt man immer man hätte noch mehr tun müssen, aber manchmal ist es auch einfach die richtige Entscheidung ein leidendes Tier gehen zu lassen.

Denk dran, dein Kater ist jetzt im Regenbogenland, dort hat er keine Schmerzen mehr, und es geht im gut!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #3
Du hast alles, was möglich und sinnvoll war, für deinen geliebten Schatz getan. Jetzt war er aber, nachdem er so oft gekämpft hatte, am Ende seiner Kraft und mußte gehen. So, wie du es schilderst, hätte er sich vermutlich sehr quälen müssen und darum war es richtig, dass du ihn gehen liessest. Ich glaube, er hat dir sehr vertraut. Auch in diesem Punkt war er auf dich angewiesen. Und auch wenn du glaubst, du habest vielleicht nicht richtig gehandelt und dir Vorwürfe machst - du wirst es in dem Augenblick selbst gespürt haben, dass es nicht mehr geht. Sonst hättest du dich anders entschieden. Du hattest durch die lange gemeinsame Zeit sicher ein ganz feines Gespür und das hat dir gesagt, dass er gehen will. Auch wenn du das jetzt hinterfragst - deine Entscheidung war sicher die richtige und in seinem Sinne. Und er will auch sicher nicht, dass du dich jetzt so quälst. Er ist jetzt ohne Schmerz und Leiden im Regenbogenland, bis du ihn dort abholst. Tu ihm den Gefallen und versuche, um ihn zu trauern, aber gibt dich nicht selbst dabei auf. Du hattest das Glück, 17 Jahre gemeinsam mit diesem tollen Kerlchen verbringen zu können und er war sicher die ganzen Jahr ein sehr glücklicher Kater. Leider werden unsere Fellfreunde meist nicht so alt wie wir und müssen vor uns gehen. Denk mal darüber nach, was er jetzt von dir erwartet? Vielleicht wünscht er sich, dass du ein oder zwei anderen Notfellchen die Chance auf ein schönes Leben gibts. Sicher kann keine andere Fellnase ihn je ersetzen, aber darum geht es ja auch nicht. Sondern darum, dass er immer einen Platz in deinem Herzen hat, aber du vielleicht um seinetwillen einer anderen armen, chancenlosen Katze aus dem Tierschutz ein neues Leben ermöglichst.
Vielleicht wäre das ein Weg für dich, den Verlust zu verarbeiten. Du wirst dann nach einer Zeit vielleicht dankbar an die gemeinsame Zeit mit deinem Kater zurückdenken und dich an die schönen Momente erinnern. Und dich um eine andere Fellnase kümmern, die er dir vielleicht sogar "schickt", damit sie ein tolles Zuhause bekommt. So wie er es bei dir hatte :smile:
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #4
Hallo, ich kann dich so gut verstehen. Ich habe schon drei Katzen und einen Kater verloren. Als mein Kater gestorben ist konnte ich auch nicht mehr und mußte zum Arzt. Nach Wochen wurde es etwas besser. Denke daran dass du alles für dein Tier getan hast. Deiner Katze geht es jetzt gut sie hat keine Schmerzen mehr. Jetzt spielt sie im Katzenhimmel mit all unseren Sternenkätzchen und kann wieder glücklich sein. Laß dich mal ganz lieb in den Arm nehmen.

Traurige Grüße Kathi.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #5
Hallo,

es ist gut, dass Du den Weg hier ins Forum gefunden hast ... wir können Dich alle sehr gut verstehen und haben auch alle diese schreckliche Erfahrung schon machen müssen :-(

Es tut mir unendlich leid, dass Dein Katerchen eingeschläfert werden musste ... meine geliebte Nini war 18, als sie gestorben ist ... ich weiss also, wie Du Dich fühlst ...

Leider haben unsere Lieblinge eben nur eine Lebenserwartung von etwa 20 Jahren... und es liegt nicht in unserer Macht, daran etwas zu verändern. Viele unserer Süßen müssen auch schon viel früher gehen :-(

Du hast so viel für Dein Katerchen getan, es geliebt und umsorgt ... aber seine Zeit war gekommen, und er wollte sich ausruhen und schlafen. Nach einem so langen und schönen Leben bei Dir darf er das doch ... er ist auch ganz nah bei Dir, wenn Du Dich etwas konzentrierst, kannst Du seine Liebe spüren.

Es ist gut, dass Du psychologische Hilfe in Anspruch nimmst. Lass Dir helfen. Es wird wieder aufwärts gehen, ganz sicher. Dein Kleiner wünscht sich für Dich, dass es Dir gut geht und Du wieder Freude empfinden kannst. Im Moment bist Du ganz tief in der Trauer drin, das ist eine Phase, durch die man durch muss ... leider ... lass Dir dabei so viel helfen, wie es nur geht und schreib hier so viel Du magst - es hilft.

Mir haben nach dem Tod meiner Süßen meine anderen Katzen geholfen. Ich hatte einige Notfallkatzen zu versorgen, ich musste mich einfach um sie kümmern, sie waren ohne mich verloren. So haben sie mir einfach nur durch ihre Existenz geholfen ... ich glaube aber, wenn sie nicht schon dagewesen wären, hätte ich keine andere Katze zu mir nehmen können ... jedenfalls nicht gleich. Das wäre mir ganz seltsam vorgekommen. Aber mich um meine Pflegetiere zu kümmern, das hat sehr geholfen.

Alles Liebe für Dich!
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #6
Meine liebe Levis,
wie die richtigen Worte finden? Oder Trost spenden? Ich weiß es nicht...

Nachdem mein 18-jähriger alter Opa Grobibert über die Regenbogenbrücke gegangen ist, habe ich 7 Jahre gebraucht, um wieder einer Katze ein zu Hause geben zu können. Und nun sind´s es 3. Manch anderer findet Trost, sofort wieder ein Fellgesicht zu kraulen, das finde ich auch ganz toll. Achte auf dein Bauchgefühl. Einen anderen Tipp kann ich nicht geben.

Nachdem mein Grobi gestorben ist (mein Trost war meine damalige AmBulldog-Hündin-> sie hat auch so unglaublich getrauert) und 3 Jahre später dann sie, die Hundenase, hatte ich so eine Wut. Auf das Wetter, auf die Sonne und auf die Menschen, die gelacht haben, auf Alle. Die Welt drehte sich einfach weiter...und es hat lange gedauert, bis ich von ihnen geträumt habe. Im Traum haben sie gelebt und ich hab mich nur gewundert, sie sie sooo lange geschlafen haben *schluchz*

Der Tod eines Menschen oder Tieres kann der Auslöser einer Depression sein, ich weiß nicht, ob du eine Depression hast, aber eine Buchempfehlung ist: Mein schwarzer Hund von Matthew Johnstone. Vielleicht hilft dir auch kurzfristig hochdosiertes Johanniskraut LAIF 900 Balance oder/und ein Facharzt. Aber aufkeinenfall Dummheiten machen!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und hoffe, ich konnte für einen Moment Dein Gemüt aufhellen.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #7
Hallo ,
das kommt mir sehr bekannt vor nachdem ich meinen Jerry am 02.04.in diesem Jahr nach bevorstehendem totalen Organversagen einschläfern ließ viel ich auch in ein totales Loch .
Jetzt vier Monate später ist es immer noch ganz schmerzhaft und direkt danach war ich auch kaum noch ansprechbar auf der Arbeit hatte ich nur noch Jerrymaus vor Augen .Ständig dachte ich ich hätte ihm helfen können oder hätte ihn nicht aufgeben sollen ich war ja bei verschiedenen Tierärzten aber gab mir die Schuld .Es zerreißt mir noch heute das Herz !
Ich hatte geschworen ich möchte keine neue Katze weil mir der Abschied zu weh tut es war wirklich wie bei einem engen Familienangehörigen .Du hattest Glück deinen Kater so viele Jahre bei Dir zu haben es ist ein stolzes Alter das er erreicht hat leider ist unser aller Leben begrenzt und egal ob Mensch oder Tier es tut immer weh jemanden gehen zu lassen .Ich schreibe immer wenn ich Seelenschmerz habe ich habe hier im Forum meiner Jerrymaus meine Gedanken und Erinnerungen geschrieben hört sich komisch an aber mir hilft es .
Du mußt auf jedem Fall wieder aufstehen und aktiv werden vielleicht findest Du einen Kater bei dem Du sagst er wird mein nächster Herzenskater .
Bei uns wohnt jetzt schon 3 Monate Jerry 2 obwohl ich keine weitere Katze mehr wollte ist er hier eingezogen und ich habe es bisher keine Sekunde bereut .
Er ist Jerrymaus derart ähnlich das man fast denken könnte er wäre im neuen Körper zurück gekommen wer weis ;-)

Dein Kater wird jetzt im Regenbogenland keine Schmerzen haben und Dir wünschen das Du schöne Erinnerungen an ihn hast.

Vielleicht hat er meine Katzis schon getroffen ???!!!
Gruß Helma
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #8
Danke an euch alle für die Antworten und dass ich euch die Mühe gemacht habt alles zu lesen!

Wenn ich das lese geht es mir kurze Zeit etwas besser.Doch schon bald nehmen mich die Schuldgefühle wieder ein. In diesen Momenten denke ich oft auch, dass ich kein Recht mehr zu leben habe, weil ich über das Leben eines anderen Lebewesen entschieden habe.
Ich habe in der Situation einfach keinen Ausweg gesehen, keine Chance mehr, doch wenn ich dann in Foren lese, dass Leute ihre Katze 2 wochen am Tropf hatten, dann kommt die schuld wieder zurück, warum ich meinem Kater nicht mehr Zeit gelassen habe.

Ich habe ja noch 2 andere junge Katzen, die mir vor 2 Jahren zugelaufen sind. Wenn sie nicht da wären, wüsste ich gar nicht wie ich noch weiterleben sollte.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #9
Hallo Levis,

ich weiß genau wie Du Dich fühlst. Meine kleine Buffy ist am 06.06.12 um 14.35 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hatte Niereninsuffizienz. Seit diesem Tag bin auch ich nicht mehr der selbe Mensch. Am liebsten würde ich mich nur noch verkriechen. Ich fragte mich immer und immer wieder: Was hat das Leben für einen Sinn, wenn am Ende doch der Tod steht? Ich habe die Antwort auf meine Frage von einem 8jährigen Jungen bekommen, der mir sagte: Weißt Du, alle Lebewesen sind doch auf der Welt um Gutes zu tun. Die Menschen, die Tiere...alle...meine Mama hat mir gesagt das ich immer lieb sein muss und das ich lernen muss gut zu sein. Deine Buffy war bestimmt immer so lieb, das sie nichts mehr lernen mußte, und deswegen brauchte sie nicht mehr auf dieser Welt bleiben....

Diese Worte aus dem Mund eines kleinen Jungen haben mir die Tränen in die Augen getrieben. Genau so wird es bei deinem geliebten Gefährten auch gewesen sein. Er war schon so liebenswürdig und gut, das er nicht mehr bleiben mußte....

Es ist schwer, wieder ins Leben zurück zu finden. Auch ich habe das Gefühl das mit meiner geliebten Buffy ein Teil von mir gestorben ist. Aber bitte versuche in kleinen Schritten wieder den Weg zu finden. Wenn es ganz schlimm ist sage ich mir immer: Meine Maus muss nicht mehr leiden, ich leide jetzt für sie und das ist gut so.



Gruß von der Regenbogenbrücke

Weine nicht um mich, da ich jetzt
hinausging in die sanfte Nacht.
Traure, wenn Du willst, aber nicht lang
dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat Ruh
Tränen braucht es nicht.
Im Gegenteil, denk an das Glück
der Liebe, die uns verband.

Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht
und auch die Angst ist weg.
Mach deinen Kopf für anderes frei
ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiß meinen letzten Lebenskampf,
vergiß unseren letzten Streit.
Vergrab dich nicht im Jammertal
sondern freu dich
- ich habe GELEBT - MIT DIR.


Ich fühle mit Dir und wünsche Dir alle Kraft , die Du brauchst.

Liebe Grüße von Tina (mit Buffy im Herzen)
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #10
Hallo Levis,

mein herzliches Beileid.

Wenn das Band der tiefen Verbindung gekappt wird ist das ein herber schlag.
Als damals mein Hund eingeschläfert werden musste (während einer OP) bin ich (unwissend über das Ereignis) einfach umgefallen, einfach so.
Dann war ich krank lange Zeit, war nicht zu beruhigen, konnte mich um nichts kümmern, nicht um mich, nicht um mein Leben um einfach nichts. Ich habe immer nachgedacht, habe mir vorwürfe gemacht: Ich hätte doch was machen können, wäre ich nur eher zum Doc, alles schlechte auf der Welt hab ich mir vorgeworfen.
Dann habe ich irgendwann begonnen (ich glaube etwa 4 Wochen nach ihrem Tod) eine andere Verbindung mit ihr aufzubauen. Meine Pauline ist jetzt immer bei mir, passt wieder auf mich auf und ich spüre sie auf eine andere Art.
Trauer braucht Zeit und die Zeit muss man sich geben, der eine benötigt mehr der andere weniger.

Nach und nach habe ich die Tips meiner Psychologin umgesetzt. Der mir heute noch am Wertvollsten lautet: "Du musst es Aushalten lernen, egal wie schlimm und du musst dich auch mal zwingen." Dann habe ich angefangen mich zu Zwingen mich mit Freunden zu treffen, natürlich haben wir nur über Pauline gesprochen, dann mit meinen Eltern, dann wieder selber Einkaufen zu gehen...
Drei Jahre nach ihrem Tod vermisse ich sie immer noch, aber anders, ich bin immer noch traurig, aber anders. Und ich "gönne" es mir traurig zu sein, wenn ich weinen möchte um sie, dann mach ich das.

Leider ist das Leben endlich, du hast deinem Kater ein schönes Lebenswertes Leben geschenkt, er ist sehr alt geworden und er hatte den Himmel auf erden bei dir.
Du bist sein bester Partner im Leben gewesen und du warst in der größten Not bei ihm, vertraue darauf das er dir nach 17 Jahren gemeinsames Leben das Zeichen für die richtige Entscheidung gegeben hat!

Er sitz jetzt dort oben neben den Stricken die dein Leben lenken werden und er wird immer ein paar kleine Hinweiße für dich dort einknüpfen um dich Wissen zu lassen das er immer bei dir ist. Und wer weiß, vielleicht knüpft er auch ein kleines rotes Katzenband dort ein und irgendwann lebt wieder eine Katze bei dir, die es genau so schön haben wird wie er.

Ich wünsche dir alles gute

Elisa
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #11
Hallo ,
Das Problem über Lweben und Tod zu entscheiden ist mir auch schwer gefallen aber es ist auf jedem Fall richtig das Katerchen friedlich eingeschlafen ist und Du bei ihm warst unter Schmerzen zu sterben wünscht sich niemand und man wünscht es auch niemanden .
Wie mir gesagt wurde das Jerrys Nieren versagen und alle anderen Organe ebenfalls kurz davor stehen war mir schon klar das ich ihm weitere Schmerzen ersparen muß .Leider kann man es nicht glauben aber man muß sich auf die Tierärzte verlassen können .Die Katze meines Ex-Mannes lag damals im Koma es war ein schrecklicher anblick .Als mein Jerry das letzte mal beim Tierarzt war und diese schreckliche Diagnose kam konnte ich mich gar nicht mehr beruhigen ich hatte ihn auf dem Arm er umarmte mich regelrecht er war völlig ruhig ich sagte Jerry das geht doch nicht du kannst mich doch nicht verlassen er sah mir in die Augen und ich wußte es ist in Ordnung ich muß so entscheiden .
Leider fehlen die Mäuse so sehr das man immer wieder Zweifel bekommt .

Ich wünsche Dir viel Kraft

Gruß Helma
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #12
Herzliches Beileid Levis,

ich schließe mich an: Du hast richtig gehandelt. Du hast das einzig Richtige getan. Dein Kater hat ein gutes Alter erreicht und er wurde gut gepflegt, umsorgt, geliebt.

Auch ich kenne das Gefühl, ein geliebtes Tier auf diese Art zu verlieren.
Es ist schon fast 30 Jahre her, dass unsere Familienhündin an Niereninsuffizienz erkrankte. Ein- oder zweimal konnte ihr Zustand und ihre Lebensqualität noch durch eine Infusion gebessert werden. Dann kam der Tag, an dem die TÄ sagte, dass eine erneute Infusion das Leben des Tieres um 3, 4 Wochen verlängern würde. Mehr aber auch nicht. Dieses Leid wollten wir Hundi nicht antun, denn es wäre kein würdiges Leben mehr gewesen. Dazu liebten wir sie zu sehr. Wir ließen die Kleine erlösen.

Würde eine meiner Katzen oder meine Hündin so schwer erkranken, dass sie keine Lebensqualität mehr hätte, würde ich versuchen, zum Wohle des Tieres zu handeln und es rechtzeitig von seinen Leiden erlösen. Genau das hast du getan.

Sehr beeindruckend fand ich die Reaktion eines jungen Mannes mit Downsndrom auf den Tod des Großvaters einer Freundin. "Deinem Opa geht es jetzt gut. Er ist im Himmel." Diese einfache Sichtweise tröstete die Enkelin sehr.
Deinem Kater geht es gut. Er ist im Regenbogenland. Er dankt dir für deine Hilfe.

Ich würde mir bald einen neuen Fellpopo aussuchen, habe ich auch immer getan. Das kann aber nicht jeder.

Wenn du jetzt noch keine neue Katze haben möchtest:
Du könntest ehrenamtlich im Tierheim Katzen betreuen und kuscheln. Vielleicht ist ja die Katze dabei, die du adoptieren möchtest.
Du könntest deine Trauer in Arbeit ertränken und dich deinem Studium widmen.

Du möchtest und du wirst nicht in Trauer und Depression versinken. Dazu bist du zu stark. Mach das zu deinem Mantra und sage es täglich. Du kannst das.

Mitfühlende Grüße

Walks
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #13
Liebe Levis,

auch ich habe in diesem Jahr 2 Lieblinge verloren. Burli ging am Montag.:cry:

Als meine Bibi starb, stand ich auch vor dem Nichts. Ich habe auch an allem gezweifelt. ICH habe gesagt, dass wir sie einschläfern. Sie hatte einen Tumor im Oberkiefer. Ich war voller Zweifel. War es richtig zu entscheiden, ob ein Tier stirbt?
Jetzt und heute ist mir klar, dass es eine Gnade ist, ein Tier zu erlösen. Ich mußte schlimmes bei Menschen erleben. DAS ist grausam! Unmenschlich.

Bei unseren Tieren dürfen wir zum Glück selbst entscheiden. Du hast gehandelt und geholfen! Du hast deinen Schatz erlöst! DAS fordert Mut und Kraft! Zweifle nicht!
Du hast dem Tier alles gegeben, was es braucht. Sei glücklich!

Nachdem mein Burli so grausam gestorben ist, nur weil der Tierarzt nichts gemacht hat, hätte ich ihn am liebsten umgebracht! Ja, ich war schon auf dem Weg zu ihm! Doch ich bin vorher abgebogen, in den Wald und bin stundenlang gelaufen.
Genau das rate ich dir auch! Geh hinaus und schrei dir diese Last von der Seele. Das du sir profesionelle Hilfe suchst ist sehr gut. Verarbeite und warte, bis dich wieder ein kleines Tier findet, welches deine Hilfe braucht. Ich bin mir sicher, dass wir gefunden werden und wir nicht was suchen.

Es kommt, wie es kommen muss! Mach die Augen auf und freu dich, auf das was auf dich wartet!

Ich wünsche dir ganz viel Glück!
Susanne
 

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  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #14
Hallo Levis,
es tut mir sehr leid, daß Du Deinen Kater hast gehen lassen müssen. Du hast aber alles richtig gemacht. Bei chron. Nierenversagen sind die Nieren geschädigt und in dem Alter ist dann ein allgemeines Nierenversagen die Folge. Ich mache mir große Sorgen um Dich. Es ist unglaublich schwer mit 22 Jahren eine Depression zu haben. Wenn Du solche Gedanken hast, dann hol Dir bitte, bitte Hilfe. Falls Du keinen Arzt hast, der Dir zuhört, dann ruf bitte eine Krisenhilfe an oder die Telefonseelsorge. Diese Stellen wissen Bescheid, wo Du Dir Hilfe holen kannst. Trauer ist ganz normal, ich habe auch schon mehrere Katzen über die Regenbrücke gehen lassen müssen und war sehr lange traurig. Ich wünsche Dir viel Kraft.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #15
Es tut mir sehr Leid für Dich.
Ich hatte vor ein paar Jahren auch meinen über alles geliebten Hund verloren. Dieses Tier war so einzigartig was die Liebe so groß werden ließ. Auch bei mir war es so das meine geliebte Kimba mich in einer sehr schwierigen Lebenssituation begleitet hatte.
Als meine Kimba krank wurde und verstarb, trauerte ich so sehr,dass ich 25 Kg abgenommen habe. Eine nahe Verwante bemerkte meinen Zustand und sagte mir ,wir haben deinen Hund alle sehr lieb gehabt ,aber jetzt musst Du auch wieder am Leben teil haben.
So versuchte ich mich auf zu rappeln und habe mich im Tierschutz eine aktives Betätigungsfeld gesucht. Dort übernahm ich zwei ältere Hunde die aus einer Tötungsstation kamen, und noch ein paar glückliche Jahre hatten bevor sie verstarben. Jedoch habe ich auf mich innerlich aufgepasst und mich vorher mit dem Gedanken auseinander gesetzt ,dass die Tiere bald sterben können. Und das war auch gut so,denn als die beiden ins Regenbogenland gingen konnte ich sehr viel besser damit umgehen. Später holte ich mir dann eine Katze aus dem Tierheim die ist noch sehr jung und ich habe mich mit dem Tod noch nicht auseinander gesetzt. Im Augenblick möchte ich es auch nicht. Leider müssen wir alle mal loslassen, auch wenn es schwer fällt, so ist der natürliche Lebensweg für Mensch und Tier. Ich denke heute noch jeden Tag an meine lieben Tiere ,die ins Regenbogenland gingen,und die schöne Erinnerung wird auch immer in meinem Herzen bleiben.
Gut das Du dir Hilfe in Form von ärztlicher Betreuung geholt hast,so wirst Du schneller lernen damit umzugehen.
Einige Antidepressiva wirken erst nach ein paar Wochen, spreche mit Deiner Ärztin über deine Gedanken und dann kann sie eventuell auch Medikamentös auch noch was verändern. Bei den Antidepressiva gibt es sehr viele Unterschiede in der Wirkungsweisen zwischen den verschiedenen Medikamenten.
Alles wird gut!!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #16
Liebe Levis,
ich weiss, dass es sehr schwer ist Trost zu spenden, wenn die Trauer so gross ist. Man nimmt die Worte an, sie helfen eine kurze Zeit und dann fühlt man wieder diese Leere und unendliche Sehnsucht nach seinem geliebten Tier. Ich habe dieses Forum auch erst gefunden, nachdem meine Mietzi eingeschläfert wurde und ich bin sehr froh darüber, hier so viele liebe Katzenfreunde erleben zu dürfen. Ich habe inzwischen so viel im Forum gelesen und das hat mir sehr geholfen. Bei mir kamen auch immer wieder diese schrecklichen Selbstvorwürfe, gerade wenn ich über ein ähnliches Krankheitsbild, welches zu meiner Mietzi passte, gelesen habe. Aber wir haben doch alles versucht und getan. Unsere Schätze durften ein schönes und auch langes Leben mit uns verbringen und sie wussten, dass wir sie sehr geliebt haben. Irgendwann ist leider die schöne Zeit zu Ende und wir leben mit den Erinnerungen, die wir niemals vergessen werden. Unsere Sternenkätzchen bleiben für immer in unserem Herzen! Ich wünsche dir so sehr, dass du bald wieder positiver denken kannst! Tu es auch für deinen 2 anderen Katzen. Sie brauchen und lieben dich! Ich hatte nur Mietzi. Sie hat leider keine zweite Katze akzeptiert und so gab es keinen Trost, eine andere Fellnase streicheln zu können. Mietzis Plätze waren leer und meine Trauer war pure Verzweiflung. Seit gestern habe ich für 3 Wochen einen Kater in Pflege. Ich war sehr aufgeregt, wie es mir gelingen wird, den kl. Kerl zu akzeptieren. Aber er hat sich in unserem Haus sofort wohl gefühlt und schmust ständig mit mir. Meine Ängste, ihn mit Mietzi zu vergleichen, weil ich noch so traurig bin und ihm nicht gerecht zu werden, waren völlig unnötig. Du solltest jetzt deine beiden Katzen verwöhnen, sicher vermissen sie deinen Kater auch. Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Weinen hilft, traurig zu sein ist ganz natürlich, aber bleibe bitte nicht in deiner Trauer stehen. Du hast alles richtig gemacht und deinem Schatz Schmerzen und Leid erspart. Das ist ein grosser Liebesbeweis!
Alles Gute für dich und deine Kätzchen!
Liebe Grüsse
Friderike
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #17
Vielen Dank für eure ganzen tröstenden Worte.

Ich hatte heute einen sehr schlimmen Tag, nachdem ich in der Nacht einen sehr detaillierten Traum hatte. Ich bin erst um 13 Uhr aufgestanden und habe fast den ganzen Tag geweint, weil ich wieder so starke Schuldgefühle hatte.

Vor ca. einem Jahr gab es eine Phase, in der es auch schon nicht gut aussah. Damals beschäftigte ich mich recht intensiv mit der Möglichkeit seines Todes und las auch einige Bücher zu dem Thema. Dann aber stabilisierte er sich wieder und viele Monate war nichts.
Deshalb denke ich auch, dass ich die Anzeichen, als es sich verschlechterte, nicht richtig bemerkt habe. Und genau deswegen mache ich mir auch so große Vorwürfe. Die ganze Zeit über hatte ich ihn so genau beobachtet, aber diese Anzeichen hatte ich nicht richtig gedeutet.

@ Elsa:Ich gehe momentan ja einmal pro Woche zur Therapie. Danach geht es mir auch kurzzeitig besser, aber schnell überkommen mich erneut die Schuldgefühle und ich bin dann zu nichts mehr in der Lage.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #18
Ich weiss, dass es leicht gesagt ist ... aber Du solltest Dir nichts vorwerfen. Du hast keine Schuld am Tod Deines Katerchens. Der Süße ist sehr alt geworden, und Du hast gut für ihn gesorgt. Nichts und niemand hätte sein Leben verlängern können.

Katzen haben nun mal eine Lebenserwartung von ca. 15 bis 20 Jahren. Manchmal leben sie etwas länger - aber das ist sehr selten. Viel öfter sterben sie lange vor ihrem 20. Lebensjahr ...

Mit 17 ist Dein Katerchen ein sehr, sehr alter Herr gewesen. Meine kleine Nini ist nur wenig älter geworden. Ich bin auch untröstlich gewesen ... ich weiss also, wie Du Dich fühlst.

Es ist gut, dass Du zur Therapie gehst. Velleicht solltest Du öfter als nur einmal in der Woche gehen ... gerade jetzt wäre sicher 2x die Woche wichtig, oder sogar 3x ...

Mach Dir keine Vorwürfe. Du kannst nichts dafür ... diese Dinge liegen nicht in unserer Macht, wir haben keinen Einfluß darauf. Mit 17 Jahren wäre Dein Kleiner auf Menschenjahre umgerechnet deutlich über 90 Jahre alt gewesen ... Du siehst, dass ist wirklich sehr alt ... er war sehr müde, und es ist sein gutes Recht, sich jetzt ausruhen zu dürfen ...

Versuch, daran zu denken, dass er jetzt in Frieden ruht und dabei über Dich wacht. Er wäre sicher ganz unglücklich, wenn er Dich so sehr traurig und fertig sehen würde. Ganz bestimmt versucht er auch, von dort, wo er jetzt ist, Dich irgendwie "anzustupsen" und ein wenig aufzuheitern ... nur dass Du es nicht bemerken kannst, weil Du so trauerst und nachdenkst und diese kleinen Signale nicht wahrnehmen kannst. Die Schuldgefühle blockieren Dich ganz sicher dabei.

Meinst Du, Du kannst etwas mehr Therapie bekommen? Es wäre sicher gut für Dich.

Alles Liebe und viel Kraft.
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #19
hi!
mein herzlichstes beileid.....

ich kann dich sehr gut verstehen....
ich habe das letzte jahr drei meiner lieben verlohren und sie waren für mich nicht nur tiere sondern meine baby's.

in dem jahr haben wir unseren hund lady(10j.) im juni einschläfern lassen müßen wegen leukämie,dann nachdem gismo(19j) noch nach der diagnose tumor in der blase einige zeit gut mit medikamenten leben konnte ging es im jan.innerhalb von drei tagen schwer berg ab und ich entschied ihn gehen zu lassen,dann im mai als wir morgens wie gewohnt aufgestanden sind und dem alltag nach gehen wollten merkten wir das etwas mit unserer bonnie(18j) nicht stimmte sie erbrach und es ging ihr std. für std. schlechter ganz plötzlich ohne vorwahnung....wir gingen zum doc und sie hatte gelbsucht hervor gerufen von einer umgekehrten art von leukämie und am selben tag ließen wir sie gehen.....
nun ist nur noch sammy(17j)da....und er war schon seit jahren der krankeste von allen...er leidet seit jahren an einer autoimmunkrankheit.......und nachdem lady gestorben war wurde bei ihm eine schildrüsenüberfunktion festgestellt.....
nachdem nun bonnie auch fort gegangen ist baut er extrem ab...ist nur noch haut und knochen obwohl er für 3 katzen frißt.....er wollte immer gern raus so gehe ich jetzt an der leine mit ihm raus....er soll seine letzten tage geniessen...

weißt du diese katzen waren etwas besonderes sie sind mit meinem ersten hund lumpi groß geworden,als es mir sehr sehr schlecht ging ....

meine mutter war gestorben und ich bin über ihren tod nie hin weg gekommen....und dann kam lumpi gismo bonnie und sammy zu mir...sie waren meine baby's.....dreimal hab ich versucht mir das leben zu nehmen aber sie sorgten dafür das ich es immer wieder abbrach...wer hätte sich sonst um sie gekümmert!

wenn ich am boden lag waren sie da....wenn ich weinte brachten sie mich zum lachen....

dann kam mein mann mit seinem hund.....sammy war mega eifersüchtig....er machte richtiges mobbing :lol:

ich begann eine therapie wegen meinen depressionen und angst zuständen...ohne lumpi verließ ich nie das haus!
aber es wurde besser und ich ging hinter her sogar wieder arbeiten....

tja dann ging sein hund senta,dann mein überalles geliebter lumpi......unsere tochter wurde geboren,hochzeit u.s.w

aber zu gismo,bonnie und sammy hab ich immer ne besondere bindung gehabt...sie waren mit mir durch die hölle gegangen und sie haben mit mir zusammen den kampf zurück an die sonne erkämpft!

es kam unser hund lady...ich habe sie wirklich geliebt bis zum letzten tag...auch unseren neuen hund lilli liebe ich von ganzen herzen.......

aber meine drei musketiere werden immer etwas besonderes sein......

aber unser vertrauen zueinander unsere bedinnungslose liebe...haben mich verpflichtet sie gehen zulassen als ihre zeit kam.....
sie haben mir alles von sich gegeben....ich wollte nicht das sie jemals leiden....
sammy is immer ein mama kind gewesen....wie ein baby muß ich ihn manchmal durch die wohnung tragen....aber wenn ich merke er fängt an zu leiden lasse ich ihn gehen auch wenn mein herz zerbricht!

du hast genau das richtige getan........

deine maus wird dich dafür lieben und in deinem herzen immer bei dir sein....

vielleicht noch nicht jetzt aber vielleicht später bist du bereit einer neuen kleinen seele ein zuhause zuschenken....vielleicht einem tier dem es nicht ganz so gut geht und ebenso dringend jemanden braucht der mit ihm durch den dunkelen tunnel ans licht geht.....
jemand der genauso deine hilfe und liebe braucht wie du seine

keiner wird nie den platz von deiner maus einnehmen können...wird auch keiner wollen,aber ich weiß es aus erfahrung jeder hat seinen eigenen platz....
als mein lumpi starb,war lady zwar schon da aber sie hatte ihren platz in meinem herzen,als lady starb und wir lilli kam habe ich sie nie mit lady verglichen..obwohl beides goldies sind....aber jeder hat seinen platz!

ich wünsche dir ganz viel kraft.......
ich weiß wie du dich fühlst,ich hatte einen ähnlichen weg......
du schaffst es.....
ich drücke dich ganz herzlich

l gr. chrissi
 
  • Depressionen nach Tod der geliebten Katze Beitrag #20
Liebe Levis, es tut mir sehr leid dass Du Deinen Kater verloren hast. In meinen Augen hast Du alles getan und brauchst Dir sicher nichts vorzuwerfen.
Denke immer daran dass es ihm jetzt gut geht, dass er an einem schönen Ort ist und alles hat was er braucht. Irgendwann wird er Dir eine neue Katze oder vielleicht sogar zwei schicken die Dich brauchen, um die Du Dich kümmerst, die Dir helfen den Schmerz zu lindern und das wird Dir gut tun, aber im Moment ist der Schmerz und die Trauer grösser und Du brauchst Zeit um das zu verarbeiten.
Gib Dich nicht selbst auf, er hat gespürt wie sehr Du für ihn gekämpft hast und wie sehr Du ihn geliebt hast, aber ich glaube nicht, dass er möchte, dass Du jetzt so leidest. Er hatte 17 schöne Jahre bei Dir, ich verlor meine erste Katze Muschi nach 2 Jahren an Leukämie, ich war damals 14 und auch für mich brach die Welt zusammen, hatten wir doch nur eine so kurze Zeit zusammen. Etwa 3 Monate später lief mir meine zweite Katze Wysky buchstäblich in die Arme und ich öffnete mein Herz wieder für einen neuen Platz, sie half mir sehr das alles zu verkraften. So hat jedes Tier, das einen Lebensabschnitt mit mir verbrachte seinen festen Platz in meinem Herzen und ich weis dass es ihnen allen da wo sie jetzt sind gut geht.
Ich wünsche Dir viel Kraft
 
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Depressionen nach Tod der geliebten Katze

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