Naja, so ganz richtig ist das nicht! Damit ihr Zustand stabil bleibt und auch
die Blutwerte nicht mehr so ansteigen, sollte eure Katze ab jetzt regelmäßig
Infusionen bekommen, die meisten Besitzer lassen es sich zeigen und geben
ihren Katzen täglich selbst eine Infusion. Auch mit Homöopathie haben sehr
viele Besitzer gute Erfahrungen gemacht (SUC-Therapie).
Ich finde den Wert nicht so dramatisch hoch, es gibt
CNI Katzen die einen
viel höheren Kreatininwert haben. Wichtiger ist sowieso der Harnstoffwert
und der Phosphatwert. Um den Phosphatwert niedriger zu bekommen, gibt
es auch spezielle Medikamente (sogenannte Phosphatbinder). Letztendlich
ist
CNI aber leider nicht heilbar - man kann die Krankheit nur verlangsamen
und die betroffenen Katzen für eine gewisse Zeit stabil halten (das können
aber auch gut und gerne einige Jahre sein). Wichtig ist, dass die Besitzer
sich in das Thema einlesen, die meisten Tierärzte sind da nicht so fit darin.
Frisst eure Katze denn gut? Die meisten
CNI Katzen fressen mehr schlecht
als recht, das Wichtigste ist aber, dass sie fressen. Um das zu erreichen
wenden viele Besitzer die "Assistenzfütterung" an. Man kann es zwar auch
Zwangsernährung nennen, aber für die meisten Katzen ist das mit der Zeit
kein Zwang mehr sondern Normalität mit hoher Akzeptanz. Dazu wird eine
Spritze (25ml) von oben (Kolben abnehmen) mit Nassfutter gefüllt und der
Katze langsam ins Maul verabreicht. Pro Mahlzeit sind so locker 50g-100g
möglich, je nachdem was die Katze gewöhnt ist. Am Besten eignet sich
dafür Hills a/d (beim Tierarzt erhältlich) oder Animonda Baby-Paté, da die
beiden Sorten besonders fein sind und problemlos durch die Spritze gehen.
Du siehst also, es gibt schon einige Möglichkeiten um dagegen anzugehen!
Hier gibt es eine sehr umfangreiche Seite dazu:
http://www.felinecrf.info