Hallo zusammen,
ich bräuchte dringend Hilfe.
vor gewisser Zeit wurde meine Katze Abby kastriert.
Als ich sie vom Tierarzt abholte, kam die Arzthelferin und bat mich Abby selber aus dem Aufwachkäfig zu holen, da sie am fauchen, knurren und kratzen war.
So bin ich in den Raum wo sie lag und fand sie völlig verängstigt, eingepinkelt und eingeschietert zusammen gekauert in der hinteren Ecke des Käfigs. Auch mich fauchte sie anfangs an, doch erkannte mich relativ schnell, wodurch ich sie streicheln konnte.
Dann nahm ich sie mit nach Hause wo sie völlig bedröppelt schon herum springen wollte.
Ich setzte mich dann einfach mit ihr auf das Sofa, wo sie sich auf meinen Schoß legte und schlief.
Doch dann fingen die Probleme an. Sobald Besuch zu mir und meinem Freund kam, wurde sie (so habe ich es zumindest empfunden) verängstigt und unsicher. Sie bauschte sich auf fing an zu knurren zu fauchen und wenn man ihr zu nahe kommt haut sie auch nach einem.
Ganz schlimm ist es bei der Mutter von meinem Freund, ihr rennt sie hinterher und haut richtig nach ihr und benimmt sich wohl unmöglich, doch sobald ich mit in der Wohnung bin, ist alles einigermaßen in Ordnung, faucht höchstens hin und wieder mal.
Leider ist das sehr schade, da sie sich immer um Abby kümmert, wenn wir mal unterwegs sind.
Teilweise ist es aber auch so schlimm, das sie so aufgeregt ist, das sie anfangs nicht einmal mich erkennt.
Z.B. war letztens der Heizungsableser da und ging ins Badezimmer, ich wollte in das Schlafzimmer wo sie auf einmal schreiend ankam und mir ans Bein sprang.
Dann kam einmal dazu, da hat mein Freund das Flusensieb von der Waschmaschine sauber gemacht und sie ist wie aus dem nichts völlig abgedreht und knurrte schon fast schlimmer wie ein Hund.
Ich habe auch schon im Internet nach Tierpsychologen geguckt nur leider sind die meisten eher auf Hunde spezialisiert.
Seit neustem haben wir einen 12 Wochen alten Welpen und die beiden verstehen sich recht gut beschnuppern sich und beobachten sich. Natürlich gefällt es Abby nicht wenn der Welpe auf sie zustürmt, aber da schreiten wir auch ein und sind dabei ihr das abzugewöhnen.
Nur dieses wechselhafte Verhalten, vor allem dieses mal gehts und mal ist es ganz schlimm, kann ich einfach nicht deuten und verstehe es auch nicht.
Wir probierten es auch schon, das der Besuch ihr ihre Lieblingsleckerlies gibt und sie sonst weiter nicht beachtet, aber das wollte auch nicht so ganz funktionieren, da Abby die Leckerlies meist nicht fressen wollte, da sie alles andere mehr im Blick behielt.
Ich weiß nicht ob das wirklich an der Kastration liegt und wie es ihr da ergangen ist oder ob es an etwas anderem liegt.
Ohje, nun habe ich hier einen halben Roman geschrieben, aber ich dachte ich erzähle gleich alles. Ich hoffe ihr habt Ideen und könnt mir evtl. weiter helfen.
Da ich sie weiter behalten möchte und werde, aber ich denke das ist auch purer Stress für sie und den möchte ich ihr so gerne nehmen.