Hee ihr Lieben,
ich befinde mich momentan in einem Zwiespalt und wollte deshalb einfach mal weitere Meinungen einholen. Mein Kater leidet seit seiner Geburt unter einer Gaumenspalte.
Mein Stief-Schwiegervater ist Tierarzt und möchte das operieren und einen Artikel in einer Fachzeitschrift darüber veröffentlichen, weil es ausgewachsene Katzen mit angeborener Gaumenspalte ja selten gibt. Bevor er nicht ausgewachsen ist, geht natürlich sowieso nichts.
Mein Problem ist folgendes.
Otti (der Kater) reagiert sehr stark auf das Narkose Mittel. Als ich ihn Kastrieren lassen hab, hat er so stark gekrampft etc., dass ich dachte er stirbt mir unter den Händen weg. Auch als ich mit ihm verreist bin und er eine Reisetablette bekommen hat, war er den ganzen Tag wie auf Droge und total apathisch. Eigentlich möchte ich ihm jede OP ersparen.
Auf der anderen Seite behindert ihn diese Spalte schon beim Fressen. Er hat sich zwar damit arrangiert und kennts ja auch nicht anders, aber sicher ist ihm das anschließende Niesen, was ab und an auftritt, gerade bei flüssigen Dingen, schon unangenehm. Und natürlich besteht die Gefahr, dass er sich mal böse verschluckt und etwas in die Lunge gelangt.
Ich hab große Angst, dass er die OP nicht übersteht, will aber das Beste für ihn.
Was würdet ihr tun?
Liebst, agyness