Du hast so ziemlich alle Fehler gemacht, die man machen kann. Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, gibt es aber keine Antwort, die nicht mit Aufwand, nämlich Geld, Zeit, Energie etc. verbunden ist. Eine kostenlose, schnelle Lösung gibt es nicht und DU bist Teil des Problems.
Wenn Du kein zweites Kitten holen willst, hast Du eine Kombination zu Hause geschaffen, die ein Problem ist. Jede Katze äusserst Unzufriedenheit anders; eine wird agressiv, die andere depressiv, die andere pinkelt, eine andere zertört Dinge oder kratzt etc. etc. etc.
Bei alle dem solltest Du Dich mal in die Lage Deiner Katze versetzen. Du schaffst eine schreckliche Situation für sie aus der es für sie kein Entrinnen gibt.
Stell Dir mal vor, man setzt Dir einen verhassten Kollegen in Dein Büro. Du kannst den Kerl auf den Tod nicht leiden, er geht Dir schrecklich auf die Nerven und Du bist nun gezwungen jeden Tag 8 h am Tag mit ihm zu verbringen. Als Mensch hast Du viele Möglichkeiten, Du kannst Dir klar machen, es ist nur für 8 h und dann gehe ich nach Hause, Du kannst versuchen in ein anderes Büro versetzt zu werden, Du nimmst verstärkt Aussentermine wahr, Du arbeitest verstärkt von zu Hause oder zur Not kündigst Du sogar. In jedem Fall, Du als Mensch hast Handlungsoptionen.
Welche Möglichkeiten hat eine Katze, der man einfach jemanden vor die Nase setzt? Was kann sie tun? Nichts? Im schlimmsten Fall gibt der ignorante Mensch ihr die Schuld und gibt sie ab weil sie so "problematisch" ist!