Das kommt auf die Rasse an...
Viele sind total unkompliziert in der Fellpflege, z.B. Balinese/Mandarin, die haben keine Unterwolle und verfilzen deshalb auch nicht.
Frajo, mein Nebelung ist auch völlig problemlos, der verfilzt auch niemals, ich bürste ihn lediglich einmal pro woche ausserhalb des Fellwechsels, und das eigentlich auch nur, damit er schön aussieht...
Es kommt einfach auf die Fellstruktur an, Norwegische Waldkatzen und Maine Coon haben wieder ein ganz anderes Fell, sehr dicht, mit teiweise grossen Mengen an Unterwolle.
Die verfilzen auch, wenn man sie nicht regelmässig bürstet.
So ein Tier würdeich schon jeden Tag kurz durchbüsten, ab und an dann sehr gründlich... damit spart man sich am Ende viel Ärger, wenn nämlich tatsächlich Filzknoten entstanden sind.
Andere Halblanghaarrassen werden wohl irgendwo zwischen den Extremen sein.
Ich bürste alle meine tiere, egal ob kurz- oder Langhaar, 1-2 Mal die Woche, im Fellwechsel täglich.
Bei Kurzhaarkatzen kommt manchmal gnausoviel Wolle raus wie bei Langhaaren, ausserdem sieht Katz' ordentlich gestriegelt sein, und die Haare die man rausgekämmt hat kann das Tier beim Putzen nicht mehr verschlucken.
Welche Bürste die optimale für das Tier und sein Fell ist, muss man herausfinden.
Bei uns wird erst mit einem Gummistriegelhandschuh gestriegelt, was bei Frajo und Akasha eine ganze Menge bringt (Bei Odin aber gar nichts), danach wird das Fell mit einer Unterwollebürste bearbeitet.
Das geht wunderbar so...
Für die "filzigeren" gibt es noch Entfilzungskämme mit kleinen Messern, die beim Kämmen gleich auch die Knoten mit entfernen und auch eine Menge Unterwolle rausholen sollen...
So einen habe ich nicht, denn unsere 3 verfilzen ja nicht...