Tierquälerei würde ich es auch nicht gleich nennen, klar kann es ihm gut bei dir gehen, aber besser wenn er nen Spielkumpel hat. Auch ich spiele viel mit meinen Katern, aber das gegenseitige jagen durch die Wohnung und den Kratzbaum rauf und runter, das gegenseitige putzen und kuscheln, die Rauferein die sein müssen, all das könnte ich einem einzelnen Kater nicht geben.
Ich habe 4 Kater, mehr Arbeit als einer ist es nicht. Das einzige woran ich einen Unterschied merke, ist das Volumen des Futters, aber ob einer oder zwei würde hier keinen Unterschied machen.
Manche in meinem Bekanntenkreis hatten die Befürchtung, dass wenn sie sich eine Zweitkatze holen, die Katzen nur mit sich selbst beschäftigt wären, aber das hat sich dann nicht bestätigt. Sie kuscheln trotzdem mit dir, wollen trotzdem der Angel hinterher jagen...aber wenn du dann z.B. mal schlafen, arbeiten willst, Besuch hast etc. (nach ein paar Monaten ist man nicht mehr bereit stundenlang zu spielen, dein wie du ihn schilderst Wildfang aber schon) und dein Tieger spielen will, hat er nen Kumpel da...
Also stell ich dir die Frage die ich mir damals gestellt habe: Bei so vielen Pro-Punkten für einen Artgenossen, welche Fakten oder nichtegoistischen Argumente sprechen dagegen?
Und zum eigentlichen Thema:
Wenn er jetzt nicht lernt, dass Hände tabu sind, wie soll er dann später lernen das es auf einmal nicht mehr ok ist und eine erstmal angenommene Angewohnheit ist schwer wieder loszuwerden UND es spricht ganz klar dafür, dass die Spielzeuge ihm nicht reichen, er will "kämpfen", raufen und toben...