Hui, schwierige Situation! Ist er körperlich gesund, also mal vom
Tierarzt gecheckt worden? Denn das kann auch oft ein Grund für ungewohntes Verhalten sein.
Mein Sternenkater hat auch irgendwann einmal ein schlechtes Erlebnis mit der Katzenklappe gehabt und ging von da an nicht mehr durch. Er blieb auch noch länger weg als sowieso schon (er war echt der totale Streuner, trotz Kastration) und rein kam er nur noch, wenn ihn jemand von der Haustür an hochgetragen hat (wir wohnen im 1. Stock und er kam eigentlich über eine Katzentreppe rein).
Ich hab ihn dann mit Hilfe von Leckerlies und gutem Zureden millimeterweise die Katzentreppe hochgelockt. Rein musste er erstmal nicht durch die Klappe, ich hab ihm die Tür geöffnet. Drinnen wurde er mit noch mehr Leckerlies belohnt. Nach ein paar Tagen ging er dann wieder durch die Klappe wenn ich sie aufgehalten habe, und nach und nach wurde es besser. Von da an war er auch wieder (etwas) mehr drinnen (er war wie gesagt ein absoluter Streuner).
Ich hab ihn nie eingesperrt (außer wenn er krank war oder an Silvester wenn ich nicht wollte, dass er raus geht) denn das hätte bei ihm nur zur Folge gehabt, dass er noch mehr nach draußen will. Drinnen habe ich versucht, ihm viel Positives zu vermitteln, also Leckerlies, ganz viel Schmusen etc.
Ich würde an eurer Stelle mal zum
Tierarzt mit ihm gehen (wenn er so müde aussieht, ist er vielleicht auch krank) und ihn mit dem Reinkommen zu nichts zwingen. Nicht, dass er das Reinkommen mit "Eingesperrt sein" gleichsetzt (so war es denke ich bei meinem Cakes). Übrigens, ich bin im Sommer auch manchmal verzweifelt, wenn er wieder seine 3-tägigen Ausflüge gemacht hat. Sobald es Winter wurde, ist das Gestreune immer deutlich besser geworden, da hat er dann auch mehr in der Wohnung gemacht als zu fressen und zu schlafen
