Genauso ist es... lies mal anständige Literatur. Viele Menschen sind leider sehr leichtgläubig und machen sich zu wenig Gedanken.
Mein damaliger Kater wurde mit seiner Schwester groß. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Leider verstarb die kleine Maus mit 1 Jahr! Der Kater war danach total anders, maunzte, suchte sie. Er wurde regelrecht depressiv. Schnell haben wir ihm dann eine andere Katze geholt und die beiden vergesellschaftet. Und siehe da, er fühlt sich wohler...
Nun bin ich zuhause ausgezogen und habe mit meiner Freundin Russisch Blau Kitten geholt. 1 Tag lang war der kleine Kater alleine. Er maunzte fürchterlich, legte sich hin und sah regelrecht traurig aus. Wir haben viel mit ihm getobt. Aber denkst du, das ist alles? Lange nicht.... es fehlt der soziale Kontakt, das gemeinsame Fressen, putzen, schlafen und vieles mehr. Vor allem prägen sich die beiden noch recht viel gegenseitig, sie lernen zB wann sie die Krallen einziehen müssen und so weiter. Einen Tag später kam dann sein Schwesterchen dazu. Und es ist unbeschreiblich schön, mit anzusehen wie die beiden jetzt miteinander umgehen. Man hatte regelrecht das Gefühl, Simba freute sich richtig.
Maße dir also bitte nicht an, ein Katzenersatz zu sein. Das wird niemals der Fall sein. Das traurige daran ist nur, das Kitten kann nicht sprechen, sich nicht so mitteilen wie ein Mensch und MUSS sich irgendwann mit der Situation arrangieren.
Wie dem auch sei. Es steht überhaupt kein Diskussionsbedarf, ob ein Kitten alleine oder zu zweit gehalten werden sollte. Natürlich zu zweit... alles andere ist der pure Egoismus der Menschen, die es nicht besser wissen oder wissen wollen die Augen davor verschließen, was für "ihr" Kitten das beste ist...