Hallo,
um ganz ehrlich zu sein, sei mir bitte nicht böse

, klingt das ein bisschen so, als ob Du nicht von Deinen Katzen sprichst, sondern von zwei kleinen Kindern, mit der Erwartungshaltung, dass die ab einem gewissen Alter Nachts durchschlafen müssen.

Und ich glaube, da liegt so ein bisschen die Katze im Pfeffer.
Was genau ist denn das Kernproblem? Das Kratzen oder die Tatsache, dass er nachts aktiv wird?
1. Fragestellung: Warum darf die Katze mit 7 Jahren raus (hast Du da keine Angst, dass der was passiert) und die anderen beiden nicht bzw warum hast Du da mehr Angst? Ich gehe davon aus, die zwei jungen Katzen bekommen mit, dass die ältere Katze ein und aus geht?
2. Katzen sind halt nun mal nachtaktive Tiere. Eine Katze mehr, die andere weniger. Eine Katze mit 1,5 Jahren ist quasi in der Blüte der Jugend. Das wirst Du unmöglich erreichen, dass die Katze sich dazu herablässt, weil es Dir besser gefallen würde, nachts nicht aktiv zu werden.
3. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann durfte die Katze 1,5 Jahre ins Schlafzimmer. Wenn das letztendlich Deinem Schlaf und damit langfristig Deiner Gesundheit schadet, dann ist damit natürlich auch niemand geholfen. Auch wenn es am Anfang nervt ist hier wohl der einfachste Weg, die Tür zu zu lassen und das Mauzen und Jammern zu ignorieren. Hart bleiben, auch wenn es schwer fällt.
4. Was genau heißt alles wird bekratzt? Beschädigt die Katze jetzt so richtig, was weiß ich .. Möbel, Tapeten, Gardinen, Holz? Das Ganze klingt von der Schilderung nach einem großen Bewegungsdrang der Katze ...
Wenn Du einen Freigänger hast würde ich in Erwägung ziehen auch die anderen raus zu lassen ... Ein Risiko besteht da immer, klar, und wenn sie geimpft und kastriert sind ... ja dann ..., raus damit, ich bin mir sicher, dass dann das Gekratze auch aufhört ... oder gibt es einen bestimmten Grund, dass die zwei jungen Katzen drin bleiben sollen?
Vllt. hat jemand noch einen anderen Vorschlag

MfG
Coop