So, nun gebe ich auch noch einmal meinen Senf dazu!
Wie oft eine Katze rollt, ist ganz unterschiedlich. Manche rollen dreimal im Jahr, manche alle zwei Monate, manche monatlich und viele gehen in eine Dauerrolligkeit über, wenn sie nicht gedeckt werden bzw. die Rolligkeit durch Hormongaben unterbrochen werden.
Katzen, die ständige Rolligkeiten über sich ergehen lassen müssen, haben ein erhöhtes Risiko, an Gebärmutter- oder Eierstockkrebs, Gebärmutter- und Eierstockzysten sowie an Gesäugekrebs zu erkranken. Das sind wissenschaftlich erwiesene Fakten.
Katzen sind während einer Rolligkeit extrem erfinderisch, wenn es darum geht, einen Weg nach draußen zu finden, denn ihr vorrangigster Drang ist der nach einem Kater. Da kann dann ein Kippfenster schnell zur Gefahr werden, genau so wie die Katze blitzschnell beim Öffnen der Haustür entwischen könnte.
Rollige Katzen fressen oft sehr schlecht, was zu einer Gewichtsabnahme führen kann. Die Katzen sind oft klapperdürr, schlecht im Fell und unzufrieden. Außerdem gibt es unzählige unkastrierte Katzendamen, die sich die nicht besonders hübsche Unart des Markierens angewöhnt haben. Vom ständigen Schreien einer rolligen Katze, das auch die Nachbarn nicht so wirklich erfreut, wollen wir mal gar nicht reden.
All dies sind Fakten, die definitiv nicht von der Hand zu weisen sind - und das Wohl Deiner Katze sollte Dir doch das wichtigste sein, oder nicht? Das zweimalige Rollen zeigt Dir, dass Deine Katze geschlechtsreif ist. Also ist sie auch alt genug zum Kastrieren.
Die Frage Kastration oder nicht ist für mich auch keine Glaubens- oder Meinungsfrage, sondern schlichtweg Notwendigkeit im Interesse der Katze.