schön, dass du dieses Gefühl teilst. Mir geht es auch so.
Ich wünsche jeder Katze alles gute als Engelchen im Himmel und dass sie es nun ganz leicht hat.
Aber ich denke genauso wenn ich überfahrene Füchse, Mäuse, Vögel, Rehe, Marder, Igel etc. sehe. Wenn ich die Möglichkeit habe, lege ich sie wenigstens an die Seite der Strasse und spreche ihnen eine segnendes Gebet und streichel sie ein letztes Mal.
An Stellen wo ich nicht anhalten kann, sende ich ihnen immerhin das Gebet und den Segen und wünsche ihnen Kraft für den Aufstieg in den Himmel, streichele sie in Gedanken, um es ihnen zu erleichtern, den Körper zu verlassen.
Fürchterlich empfinde ich, wenn diese Tiere immer weiter platt gefahren werden und niemand sich darum schert, dass sie ein Lebewesen mit Seele sind (bzw. waren) und niemand ihnen hilft, gen Himmel zu fliegen.
Der Autoverkehr ist grässlich, ich lasse das Auto gerne zuhause. Das Strassennetz wird immer dichter, und vor allem, immer breiter. Die Tiere haben kaum noch Wanderwege. Häufig verlaufen Haustiere sich nächtlich auf die Falsche seite einer Strasse und kommen tagsüber nicht mehr zurück. Auch die grossen Wildwechsel werden durch mehrspurige Autostrassen durchschnitten. Das ist zum Beispiel gerade eine Schwierigkeit für die Wiederansiedelung von Luchsen, Wölfen etc. in Mitteleuropa.
In der eigenen Gemeinde kann man auf soetwas auch bei der zuständigen Behörde hinweisen, sobald man von einem neuen Strassenbau hört. Da sind wir alle als Bürger gefragt, dafür zu sorgen, dass es für Tiere genug Passagen gibt wie zum Beispiel Wildwechselbrücken über Autobahnen und Schnellstrassen und entsprechende Zäune. (gfs. auch ein Anruf bei der örtlichen unteren Naturschutzbehörde machen oder beim örtlichen NABU oder BUND kann Wunder wirken)
Und wir können noch etwas anderes versuchen: das Auto im Alltag wann immer es möglich ist meiden, wenn wir fahren mit angepasster Geschwindigkeit in Aufmerksamkeit auf Wildwechsel und Haustiere zu fahren (besonders nachts!) Darüber hinaus können wir den Warentransit einzuschränken indem wir weniger, und wenn, dann vor Ort konsumieren.