Man sagt man solle niemals mehr Katzen haben, als man Hände zum Streicheln hat, als Einzelperson 2, als Paar 4, usw...
Dann sagt man darüber hinaus das jede Katze einen eigenen Rückzugsraum haben sollte, also nicht mehr Katzen als Räume im Haus sind (wobei ich persönlich Küche und Bad mitzählen würde, Frajos Raum ist z.B. das Bad).
Natürlich muss die Quadratmeterzahl der Wohnung stimmen, 5 Katzen auf 50 m² wird in den wenigsten Fällen klappen und ist auch nicht gerade artgerecht.
Ungerade Zahlen sind oft problematischer als gerade, auch wenn nichts schlimmes passiert, ist oft einer aussen vor.
Das habe ich selbst erlebt, als 3. Katze kam Akasha zu uns, und zwischen Odin und ihr hat es gar nicht geklappt.
Sie schlöoss sich so sehr mit Frajo zusammen, das sich dieser total von Odin abwandte, wovon dieser dann unheimlich eifersüchtig auf das Mädchen wurde.
Irgendwann wurde hier nur noch gekreischt und geprügelt, Akasha lebte nurnoch verängstigt im Schlazimmer... wir haben sie abgegeben, in ein neues gutes Zuhause, denn so ging nicht.
Zumindest bei uns wird es nie wieder eine Dreiergruppe geben, eben wegen der Gefah des 5. Rads am Wagen.
Vielleicht später mal, wenn wir in einer grösseren Wohnung leben ein Orientalen- Geschwisterpärchen, aber das liegt in weiter Ferne.
Je grösser die Gruppe, desto grösser die Gefahr, das es plötzlich nicht mehr klappt... 2 oder mehr Tiere kreigen sich an die Köppe, eines zieht sich total zurück, wird unglücklich... Das erleben auch Züchter in ihren Mehrkatzenhaushalten oft, wenn ein ehemaliges Zuchttier kastriert wird und mit seinem neuen niederen Rang nicht klarkommt.
Nicht vergessen sollte man auch den Unterhalt, darunter besonders die Tierarzt- Kosten.
Je mehr Tiere, desto teurer allein auch schon die Impfungen.
Bekommt eines eine Infektion, steckt es oft alle anderen an, so das aus "normalen" 40 Euro Behandlungskosten dann plötzlich 140 Euro werden...
Oder schlimmeres...
Dann müssen ja auch alle noch kastriert werden (und das würde ich auch dir für deine Tiere empfehlen, im Sinne der Tiere). Das ist eine einmalige Ausgabe, aber immerhin.
Wie gesagt, das sollte neben Ernährung und Verpfelgung sowie ausreichend Zeit, sich mit jedem zu beschäftigen, auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden.