Ich habe damals, als unser Hund daheim gehen mußte, auch sehr um ihn getrauert. Er war aus dem Tierheim und lebte dann 12 Jahr bei uns - von meinem 10. Lebensjahr an.
Und es kam auch recht plötzlich. Er war sein Leben lang pupsgesund gewesen und bekam dann Krebs. Ich habe mich auch oft gefragt, ob er nicht noch ein bißchen mehr Zeit gehabt hätte. Wenn man ihn intensiv und mit allen Möglichkeiten behandelt hätte, sicher. Aber auf der anderen Seite weiß man nicht, was unser Hund vielleicht noch hätte mitmachen müssen, sprich was ihm erspart blieb. Als er über die Regenbogenbrücke ging, hatte er - bis auf eine sehr kurze Zeitspanne, in der es ihm am Ende nicht gut ging - ein schönes Leben. Geliebt, bis zum Anschlag von meiner Mutter verwöhnt

und immer gesund.
Vermutlich ist es manchmal auch eine "Gnade", diese Welt etwas früher zu verlassen, als es vielleicht medizinisch "nötig" wäre, aber dafür ohne viel Leid und Schmerz.
So war es sicher bei unserem Barry.
Denk nicht zuviel darüber nach, ob Happy vielleicht noch mehr Zeit gehabt hätte, wenn du anders entschieden hättest. Du hast das Beste für ihn gewollt. Wer weiß, wie es ihm gegangen wäre, wenn du anders entschieden hättest. Welche Lebensqualität er gehabt hätte.
Happy würde nicht wollen, dass ihr zu sehr um ihn trauert.