Hallo Katzenliebhaber.
ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffe dass es hier Menschen gibt, denen es vielleicht genau so geht. Entschuldigt den langen Text, aber ich weiß nicht, wohin ich schreibe und wo es überhaupt jemanden interessiert. Danke an alle, ddie Zeit nehmen...


Kurz zu mir - ich bin 19, bin die absolute Katzenmutter und lebe schon seit meiner Kindheit mit Katzen zusammen. Bevor ich meine erste Katze bekommen habe, bin ich immer zum Bauernhof gerannt und habe mich um die armen Wesen dort geümmert.
Als ich 9-10 war, habe ich meine erste Katze bekommen. Leonie, eine Karthäuserkatze.
Ich habe Tag und Nacht mit ihr verbracht, als sie noch sehr klein war. Als sie etwas älter wurde, war sie nicht mehr so anhänglich aber braucht zwischendurch ihre Streicheleinheiten und ist eine ganz liebe, und mir sehr wichtig.
Vor 4-5 Jahren, war ich wieder auf einem Bauernhof. ( wir haben einen elendigen Bauern bei uns in der Nähe gehabt, bei den die Katzenkinder nur so vor sich hin starben, und ich habe oft Katzen mitgenommen, tierärztlich versorgt, wieder gebracht. )
In diesem August/September, bin ich bei diesem Hof gewesen und habe Trixi getroffen. Sie war dort geboren mit ihrer Schwester Milla, und beide waren Gkückskatzen.
Ich fand das Trixi für die Verhältnisse besonders gesund aussah und habe mich gefreut dass es auch noch gesunde Kätzchen gab. Trixi war da ein paar Monate alt.
An diesem Abend ist sie mir bis nach Hause gefolgt, und ich hab es nicht geschafft sie abzuwimmeln ( Durfte keine zweite Katze haben, zu diesem Zeitpunkt )
Habe ihr dann einen Kaninchenstall hergerichtet in dem sie rein und raus konnte wie sie wollte, und als wäre das ihr Wunsch gewesen, hat sie sich die ganze Nacht da rein gelegt und geschlafen. Am nächten Tag habe ich sie wieder zum Hof gebracht. Aber Trixi war hartnäckig und hat sich den Weg bis zu mir gemerkt. Meine Mutter hat sie oft mim Auto wieder zum Bauern gebracht, ich hab sie dorthin geführt und dort oben gefüttert, damit sie dort bleibt, weil meine Mutter geschimpft hat und meinte es darf keine Katze mehr ins Haus.
Aber das hatte sie nicht mit der Trixi abgemacht.
Eines Tages, als ich den Bauern wieder besuchte um die Katzen zu füttern, war Trixi nicht mehr da. Statdessen hörte ich eine Katze elendig schreien. Trixi war in den morschen Holzboden gefallen direkt zwischen die modrigen Silos, sodass die Luft knapp war. Ich habe ihr geholfen dort wieder raus zu kommen, und ich glaube ab diesem Zeitpunkt wars ganz klar, dass das eine Freundschaft wird.
Als meinen Eltern klar war, dass Trixi immer wieder auftauchen würde, durtfte sie eine Katze sein die ums haus wohnt. Da ich aber mein Zimmer raus auf die Terrasse habe, habe ich sie nachts immer heimlich bei mir im Bett schlafen lassen.
Wenn ich spazieren gegangen bin, ist Trixi immer mitgegangen und nein, sie wurde nicht dressiert und hat dafür auch nicht mehr Futter oder Leckerlies bekommen. Sie wollte es einfach.
In den letzten Jahren war sie immer mein Schatten, und durfte nach einer Zeit überall ins Haus. Einmal hatte sie einen zerschmetterten Fuß und sogar die Tierarztkosten hat mein Vater gezahlt. Danach mussten wir immer etwas langsamer spazieren gehen, aber das machte nichts.
Dieses Jahr im März, April, kam Trixi nachts nicht nach hause. Es war schön warm draußen und meine Mama meinte, ich solle mir keine SOrgen machen. In der Früh war sie dann auch da, und hat was gefressen und war so wie es schien voll gesund.
Als ich dann aufstand ( es war ein Sonntag ) kam Trixi wieder nicht auf mein Rufen.
Dann fand ich sie im Garten liegen, mitten im Regen. Sie lag da und kam nicht her auf mein Rufen, schaute mich nicht mal richtig an. Als ich hin bin und sie hoch hebte, schrie sie und ich merkte dass sie schmerzen hatte.
Als ich sie ins Haus geholt habe, hat sie ihre beiden Hinterbeine hinter sich her geschliffen....
Sie war hintenrum gelähmt. Ich mache mir Vorwürfe, denn als ich sie am Tag davor mal gerufen habe, ist sie grad oben in einem Baum mit einer Katzenfreundin rum geklettert und dann als ich rief sind beide von weit oben runter "gesprungen". ich emfpand es als fallen, aber danach schienen beide in Ordnung. Machte mir an dem Tag auch nur Gedanken um die andere Katze, weil wir dachten sie sei schwanger und hätte sich beim springen verletzten können.
Der Tierarzt meinte, sie hätte eine drauf bekommen und eine Wirbelsäulenverletzung, die man aber nicht gut erkennen konnte.
Sie hat spritzen bekommen und alles mögliche.
Es war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Sie war einen Tag wie in Transe weil sie wegen dem Röntken eine Narkose bekommen hat.
Danach hatte sie immer wieder Hechel-Anfälle und wir haben sie an die frische Luft gesetzt.
Mit den Wochen ging es Trixi wieder gut. Sie konnt ein Bein wieder fast ganz hernehmen, das nächste war noch in Übung. Wir sind dann zu der Chefin der Uni-Klinik München und die kam mit der schockierenden Nachricht: Trixis Wirbelsäule hat nix damit zu tun, sie hat einen Trombos drinnen, das heißt ein Blutgerinsel. Ihr Herz sei zu groß und das haben Katzen sehr oft.
Darraufhin hat sie Aspirin und blutverdünner gekriegt.
Trixi war sehr stablil und durfte sogar im Garten rum laufen unter Aufsicht. Einmal ist sie uns dann abgehauen und seitdem durfte sie nur an der Leine in den Garten aber hatte 10 Meter Leine, sodass sie rum laufen konnte.
Ich dachte, wir haben es geschafft.
Doch eines Tages, kam ein Mann zum Betteln auf unsere Tereasse. Trixi is so erschrocken dass sie sich von der Leine gerissen hat, wieder über einen Zaun ist und sich versteckt hat.
Alls ich sie gefunden habe, habe ich es nicht gleich gemerkt, aber kurz darauf waren wieder beide Beine gelähmt. Wieder ab zum Tierarzt, der hat ihr wieder alle möglichen Spritzen gegeben und es ging ihr wieder besser.
Doch an diesem Abend, fing Trixi wieder an ganz schlimm zu hecheln und sogar zu schreien vor schmerz. Diese Hechel-Anfälle hatte sie schon oft aber da hörte es nich tmehr auf...
In dieser Nacht starb Trixi, davor wurde sie in ein Koma gelegt und hat nichts mehr mitbekommen...
Seit Trixis Tod bin ich ein Frack. Ich musste um diese Zeit rum meinen Abschluss schreiben und der wurde nicht besonders gut. Trixi ist seit Mai tot.
Ich kann damit nicht umgehen da sie für mich die treuste und beste Freundin war die ich je hatte. Wir haben sie begraben und beerdigt und ich schaffe es nicht an ihr Grab zu gehen weil ich jedes mal so verzweifel an dem Gedanken, dass sie nicht mehr kommt....
Sie war so schwer krank, und so viele Tierärzte sagen was anderes, wir wissen bis heute nicht, was es war.... woran sie starb. Letztendlich war sie totkrank und ich finde es so unfair. Sie war so wichtig und ich kann mir nicht vorstellen wie es ist ohne sie, da diese 5 Jahre so bedeutend waren. Ich mein jetzt bin ich 19, sie ist mit mir voll durch die Pupertät gegangen. Stress mit Jungs oder mit Eltern... wenn keiner da war, war Trixi da.... Ich weiß nicht wie ich das aushalten soll. Zwischendrin gehts, aber an Tagen so wie heute bin ich nur am heulen und weiß nicht weiter.....
Ich weiß nicht, ob es Menschen gibt, die so wie ich um ihr Tier trauern. Es würde mich sso interessieren wie ihr mit dem Tod eines über alles geliebten Tier umgeht......