Hallo Auburn,
ich finde, deine Planung hört sich schon sehr gut an! Ich habe auch schon einen Umzug mit drei Katern hinter mir, die alle charakterlich unterschiedlich sind und dementsprechend anders auf den Umzug reagiert haben.
Wir haben die Katzen damals auch in ein Zimmer gesperrt und erst alles ins neue Haus gebracht und zuletzt die Katzen. Whisky, der zuvor schon mal mit mir umgezogen war, war nicht sehr verstört und hat sehr schnell das Haus erkundet. Maxi, der jüngste und ein arger Frechdachs, schnüffelte ein wenig rum, aber war vorsichtiger, als Whisky. Micky war der Opa der Truppe und mag Veränderungen (und auch Autofahren) am Wenigsten. Er hatte schon auf der Fahr ins neue Zuhause in seine Box gepinkelt und gekotet.:-( Im Haus angekommen, suchte er sich so bald wie möglich einen für ihn sicheren Ort, das war unterm Bett. Dort kam er die nächsten drei Tage auch nur zum Fressen raus, aber danach taute er mehr und mehr auf, zumal er auch sah, dass die beiden anderen Kater sich ganz normal benahmen.
Wegen dem Tag des Küchenaufbaus würde ich mir nicht all zu große Sorgen machen. Klar, die ganzen Arbeitsgeräusche und Stimmen sind schon Stress für die Katzen. Aber auch nich soo schlimm. Ich würde sie morgens in ein Zimmer sperren und erst wieder abends rauslassen, wenn die Handwerker weg sind.
In stressigen Situationen kann auch ein Feliway-Stecker helfen, manche Katzen werden davon ruhiger. Manche haben auch schon gute Erfahrungen mit homöopathischen Rescue Tropfen gemacht, das wäre vielleicht auch einen Versuch wert.
Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
Abends am Umzugstag waren die drei Kater total fertig und müde von der ganzen Aufregung. Das sah dann so aus: Maxi pennte auf dem Bett, Micky unterm Bett und Whisky davor...