Den Besitzer würde ich auch gerne mit der Motorsäge .......
so eine Schweinerei!
Die eigene Katze mit Motorsäge attackiert
Grassau. Ein Tierquäler schlimmster Art hat in Grassau offenbar seine eigene Katze mit der Motorsäge attackiert. Das Tier rettete sich mit schweren Verletzungen auf die Terrasse eines Nachbarhauses. Tierärztin Dr. Yvonne Zollner versorgte die Wunden und gab ihr Schmerzmittel, ehe die Katze in die Obhut des Tierschutzvereins Traunstein übergeben wurde. Jetzt ist die junge Kätzin im Tierheim Trenkmoos. Sie wird die schmerzhafte Attacke wohl überleben.
Wie Frau Dr. Zollner gestern auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts berichtete, sei sie am Mittwochmittag angerufen worden. Die Mitteilerin bat um Hilfe, weil die Nachbarskatze stark blutend auf ihrer Terrasse liege. Man habe Angst, dass das Tier verblute. Die Tierärztin setzte sich sofort ins Auto und fuhr hin, um dem Tier zu helfen. Ihre Diagnose: In beide Ohrmuscheln war je ein pfenniggroßes Loch gestanzt, beide Ohrränder waren im Zick-Zack abgerissen.
Verletzungen an den Ohren, so Dr. Yvonne Zollner, seien auch für Tiere besonders schmerzhaft und mit hohem Blutverlust verbunden. Sie versorgte die Wunden, verabreichte dem laut klagenden Vierbeiner Schmerzmittel und verständigte den Tierschutzverein Traunstein. Der Leiter des Tierheims Trenkmoos Mathias Scholz, holte die verletzte Katze noch am gleichen Tag ab.
Wie Frau Dr. Zollner weiter mitteilte, habe ein Schüler beobachtet, wie der arbeitslose Nachbar mit einer Motorsäge auf die Katze losgegangen sei. Man vermute, der Mann sei betrunken gewesen. Die Polizeiinspektion Grassau wurde ebenfalls auf den Fall hingewiesen und hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie uns gestern der stellvertretende Inspektionsleiter Bernhard Seitlinger versicherte, nehme man den Fall ernst und werde darüber informieren, sobald Ermittlungsergebnisse vorliegen. Noch müsse man Beteiligte und Zeugen vernehmen, sagte Seitlinger.
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